Sonntag, 23. Januar 2022

Schneefall und Schneeregen ...

Gestern schneite es am Vormittag mit stürmischem Wind mäßig bis stark, ab Mittag ließ die Intensität deutlich nach. Der Niederschlagsschwerpunkt lag am Vormittag südlich von Salzburg bis übers Salzkammergut, am Nachmittag im Norden Tirols. Die Temperatur stieg auf 1,5°.
Ab 1 Uhr schneite es wieder durchgehend und recht kräftig.

Jetzt in der Früh schneit es sehr nass bei 1,2°.
Auf den Bergen (1400 m)  hat es -4,3°.
Der See hat 2,9°.

Heute liegt das Niederschlagszentrum vorerst in unsere Gegend, im Westen fällt kaum noch etwas. Es schneit, bzw. schneeregnet bis etwa Mittag mäßig bis stark. Am Nachmittag verlagert sich der Schwerpunkt weiter in den Osten, die Intensität des Niederschlags lässt deutlich nach, auch längere Pausen sind möglich. Der Wind ist kein großes Thema mehr, die Temperatur steigt doch recht deutlich ins Plus.
Am Abend verstärkt sich der Niederschlag wieder, in der Nacht fällt erneut Schnee oder Schneeregen.

Morgen, Montag, hört der Niederschlag am Vormittag auf, der Rest des Tages verläuft trocken. Die Bewölkung bleibt aber dicht, die Sonne wird nicht durchkommen. Die Temperatur erreicht um die 0°.

Der Dienstag beginnt mit starker Bewölkung, Niederschlag sollte aber nur im Waldviertel fallen. Im Tagesverlauf lockert es langsam auf, am Nachmittag sollte zumindest zeitweise die Sonne scheinen. Die Temperatur steigt auf 3°.

Am Mittwoch streift uns eine Front mit dichten Wolken und zeitweisem Schneefall. Die Temperatur liegt knapp im Plus.
 
Der Donnerstag verläuft überwiegend sonnig, nach mäßigem Morgenfrost steigt die Temperatur auf 3°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     23. Jänner 1972
Temperatur:                                               -4,8° um 7 Uhr; 0,3° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             keiner
Wetter:                                                       sonnig von 11 bis 13 Uhr
Schneelage um 7 Uhr:                               3 cm
See:                                                            geschlossene Eisdecke

Samstag, 22. Januar 2022

Kräftiger Schneefall bis in den späten Nachmittag ...

Gestern schien doch zeitweise die Sonne, der Wind blies aber kräftig und kalt. Die Temperatur kam über -2° nicht hinaus. Am Abend begann es leicht zu schneien, seit 2 Uhr gibt´s kräftigen Schneefall.

Jetzt in der Früh schneit es mäßig bei -0,2°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6°.
Der See hat 3° und ist zu 2/3 offen.

Heute schneit es bis in den Nachmittag durchgehend und zeitweise stark, gegen Abend könnten aber einige längere Pausen eintreten. Der Wind bläst kräftig, die Temperatur steigt knapp ins Plus.

Morgen, Sonntag, schneit es vor allem in unserer Gegend auch länger anhaltend und mäßig. Im Tagesverlauf steigt die Schneefallgrenze an, damit könnte der Niederschlag bei uns auch in Schneeregen übergehen. Von der nachmittäglichen Wetterberuhigung ist nichts zu sehen, der Himmel bleibt bedeckt und der Schneefall hält mit Pausen bis in den Montag an. Bei nur noch schwachem Wind steigt die Temperatur auf zwei bis drei Grad.

Auch am Montag bleibt der Himmel vorerst bedeckt, und zeitweise fällt Schnee oder Schneeregen. Im Laufe des Nachmittags lockert die Bewölkung vielleicht ein wenig auf. Die Temperatur liegt knapp im Plus.

Am Dienstag streift uns schon die nächste Front mit dichten Wolken und ein paar leichten Schneeschauern. Der Wind bläst wieder kräftig, die Temperatur erreicht um die 0°.
 
Der Mittwoch bringt viele Wolken, zwischendurch aber auch ein wenig Sonne. Schnee-, bzw. Schneeregenschauer sind nur vereinzelt zu erwarten. Die Temperatur steigt auf 3°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                  22. Jänner 1972
Temperatur:                                            -1,8° um 7 Uhr; 0,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          keiner
Wetter:                                                    durchgehend bedeckt
Schneelage:                                             4 cm
See:                                                         geschlossene Eisdecke

Freitag, 21. Januar 2022

Stürmisch, kalt, untertags wenig Schneefall ...

Gestern schneite es immer wieder mäßig und nass. Der Wind nahm rund um Mittag noch deutlich zu. Die Temperatur lag am Nachmittag bei bis zu 2,2°. Rund um 17 Uhr rauschte die Kaltfront mit stürmischem Wind und kurzzeitig starkem Schneefall durch, die Temperatur rumpelte innerhalb einer Stunde auf -1,2°. Am Abend beruhigte sich die Wetterlage deutlich. In der Nacht schneite es leicht, zwischen 4 Uhr und 5 Uhr noch einmal ausgiebig. Da ist auch die Temperatur noch einmal um 2° gesunken.

Jetzt in der Früh schneit es leicht bei -4,6°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -10°.
Der See hat 3,0° und ist schon großteils eisfrei.

Heute fällt bis über Mittag einmal kaum oder gar kein Niederschlag, erst ab dem späteren Nachmittag sind wieder Schneeschauer zu erwarten. Am Vormittag kann vielleicht sogar die Sonne ein wenig durchschauen. Der Wind bleibt stark, die Temperatur im Minus.

Dann geht´s rund!
Morgen, Samstag, schneit es ab den frühen Morgenstunden durchgehend und stark bis in den Sonntag hinein. Die ZAMG hat eine Schneewarnung von 20 bis 40 cm Neuschnee für unsere Gegend ausgegeben, die meines Erachtens nach aber zu gering ausfällt. Bei einem durchgehenden und mäßigen Niederschlag mit 1,5 mm/Stunde müssten bis Sonntagvormittag um die 40 mm zusammenkommen. Ein Millimeter Niederschlag ergibt bei den angesagten Temperaturen ca. 1,5 cm Neuschnee, in Summe also ca. 60 cm. Da lassen wir uns also überraschen!
 
Das war der Text, den ich gestern Nachmittag vorbereitet hatte. Mittlerweile scheint nach den Animationen die Wetterlage nicht mehr so extrem. Das Niederschlagszentrum kommt scheinbar weiter westlich zu liegen, sodass bei uns auch ein paar Pausen und Perioden mit leichterem Schneefall dabeisein werden. Vielleicht stimmt die Vorhersage der ZAMG ja doch. ;-)
Die Temperatur erreicht maximal knapp über 0°, der Wind bläst kräftig.

Am Sonntag lässt der Schneefall im Laufe des Vormittags rasch nach und hört rund um Mittag auf. Bei nur noch schwachem Wind bleibt der Himmel aber bedeckt, die Temperatur steigt auf ca. 2°.

Der Montag verläuft vorerst bedeckt, und zeitweise sind noch leichte Schnee- oder Schneeregenschauer möglich. Am Nachmittag könnte die Wolkendecke etwas auflockern. Die Temperatur liegt um die 2°.
 
Auch am Dienstag hat uns das Tief noch im Griff. Es bleibt bedeckt, und zeitweise kann es leicht schneien. Mit starkem Wind erreicht die Temperatur zarte Plusgrade.

Das Wetter vor 50 Jahren:                 21. Jänner 1972
Temperatur:                                           -5,6° um 7 Uhr; 3,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         2,3 mm
Wetter:                                                   überwiegend sonnig, Schneefall nachts
Neuschnee:                                            4 cm 
See:                                                        geschlossene Eisdecke; 20 cm Kerneis

Donnerstag, 20. Januar 2022

Starker Wind, Schneeregen und Schneefall ...

Gestern schien die Sonne durchgehend von einem wolkenlosen Himmel, die Temperatur stieg auf 2,2°.
 
Vom Sturm geprägte Schnee-/Eiswechten am Ötschergipfel ... (Foto: Gabriel Hager)
 
In der Nacht zog mit auflebendem Wind starke Bewölkung herein, und die Temperatur stieg von -5° um 23 Uhr auf 3,4° um 2 Uhr.

Jetzt in der Früh ist es bedeckt und windig bei 2,8°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -4,6°.
Der See ist weitgehend eisbedeckt.

Heute schneit oder schneeregnet es immer wieder einmal, zum Teil auch kräftig. Vor allem vom Nachmittag bis in die erste Nachthälfte kann durchgehend Schnee fallen. Der Wind bläst stark bis stürmisch, die Temperatur und damit auch die Schneefallgrenze sinken im Tagesverlauf ab.

Morgen, Freitag, gibt es von der Nacht her schon eine überwiegend trockene Phase. Nur einzelne leichte Schauer sind möglich. Nach Mittag nimmt der Schneefall wieder zu und verstärkt sich in der Nacht. Nach wie vor bläst starker Wind, die Temperatur bleibt durchgehend im Minus.

Am Samstag schneit es vor allem ab dem Nachmittag länger anhaltend und zeitweise kräftig, die Schneefallgrenze steigt auf unsere Höhenlage. Der Wind lässt etwas nach, die Temperatur kommt knapp ins Plus.

Der Sonntag verläuft bedeckt, und immer wieder fällt Niederschlag. Der schwächt sich im Tagesverlauf ab, die Schneefallgrenze steigt auf 600 bis 800 m. Damit könnte es bei uns langsam in Regen übergehen. Die Temperatur erreicht zwischen zwei und drei Grad.
 
Am Montag dominiert zwar starke Bewölkung, zeitweise kann aber die Sonne durchkommen. Hin und wieder schneit es auch leicht. Die Temperatur bleibt im Minus.

Das Wetter vor 50 Jahren:                       20. Jänner 1972
Temperatur:                                                 -8,8° um 7 Uhr; 1,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                               keiner
Wetter:                                                         strahlend sonnig
See:                                                              geschlossene Eisdecke

Mittwoch, 19. Januar 2022

Heute strahlend sonnig, ab morgen Schnee ...

Gestern fiel nur noch am Vormittag ein wenig Schneeregen, die Bewölkung hielt aber bis in den Abend. Die Temperatur bewegte sich kaum und pendelte zwischen 1,5 und 2 Grad.

Jetzt in der Früh hängt bei -5,6° da und dort etwas Nebel über dem Tal.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -4,3°.
Der See hat 3,2°.

Heute scheint nach Nebelauflösung durchgehend die Sonne, und die Temperatur steigt knapp ins Plus.
In der Nacht zieht mit auflebendem Wind dichte Bewölkung herein.

Morgen, Donnerstag, schneit es ab den Morgenstunden immer wieder, gerade in unserer Gegend auch länger anhaltend. Der Wind bläst erneut stürmisch. Die Temperatur liegt anfangs um die 0°, sinkt aber im Laufe des Nachmittags ab.

Am Freitag kann sich am Vormittag die Sonne vielleicht kurz zeigen, bevor mit neuerlich auflebendem Wind dichte Bewölkung zumacht. Am Nachmittag sind wieder einige Schneeschauer zu erwarten. Die Temperatur bleibt ganztags im Minus.

Der Samstag verläuft wahrscheinlich durchgehend bedeckt und stark windig. Die Schneeschauer werden in unserer Gegend recht intensiv und auch länger anhaltend ausfallen. Die Temperatur kommt vielleicht knapp ins Plus.
 
Am Sonntag bleibt der Himmel bedeckt, und immer wieder fällt Niederschlag. Bei uns wird es sich anfangs um Schneefall handeln, im Tagesverlauf könnte aber zunehmend Schneeregen oder Regen daraus werden. Die Temperatur steigt vielleicht auf 3°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                       19. Jänner 1972
Temperatur:                                                 -6,6° um 7 Uhr; 5,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                               keiner
Wetter:                                                         überwiegend sonnig
See:                                                              geschlossene Eisdecke; 18 cm Kerneis

Dienstag, 18. Januar 2022

Nachlassender Wind, zunehmend sonnig ...

Gestern fiel bis in den Nachmittag kaum Niederschlag, der Himmel blieb aber bedeckt und der Wind pfiff stürmisch durch die Gegend. Die Temperatur stieg auf 4,3°.
Rund um 15 Uhr begann es zu regnen, die Abkühlung blieb aber unter den Erwartungen. So fiel (mit einer kurzen Pause rund um Mitternacht) bis etwa 5 Uhr mäßiger Regen, bzw. Schneeregen.

Jetzt in der Früh ist der Himmel bedeckt bei 1,4°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -4,6°.
Der See hat 3,4°, die Eisdecke ist schon wieder zu weiten Teilen offen.

Heute hält die Bewölkung in unserer Gegend noch bis etwa Mittag dicht, und letzte Schneeschauer sind nicht ganz ausgeschlossen. Der Wind lässt rasch nach. Am Nachmittag scheint dann schon zeitweise die Sonne, die Temperatur steigt auf maximal 3°.

Morgen, Mittwoch, scheint überwiegend die Sonne. Nach kräftigerem Morgenfrost erreicht die Temperatur um die 3°.
In der Nacht zieht mit auflebendem Wind starke Bewölkung herein.

Am Donnerstag beginnt es in den Morgenstunden zu schneien, anfangs könnte es sich auch um Schneeregen handeln. Mit starkem bis stürmischem Wind hält dann der Schneefall bis in den Nachmittag an. Die Temperatur liegt am Morgen noch knapp im Plus, fällt aber am Nachmittag unter den Gefrierpunkt.

Der Freitag verläuft überwiegend bedeckt, und zeitweise schneit es. Hin und wieder kann sich aber auch die Sonne zeigen. Der Wind bläst stark, die Temperatur bleibt im Minus.
 
Sehr wechselhaftes Wetter mit dichten Wolken und einzelnen sonnigen Abschnitten scheint der Samstag zu bringen. Gerade in unserer Gegend könnte es auch immer wieder zu länger anhaltenden und intensiven Schneeschauern kommen. Die Temperatur steigt vielleicht knapp ins Plus.

Das Wetter vor 50 Jahren:                      18. Jänner 1972
Temperatur:                                                -6,6° um 7 Uhr; 2,5° um 14 Uhr
Niederschlag:                                              keiner
Wetter:                                                        sonnig bis 12 Uhr
See:                                                             geschlossene Eisdecke

Montag, 17. Januar 2022

Stürmisch, zeitweise Regen, am Abend Schneefall ...

Gestern schien durchgehend die Sonne, und die Temperatur erreichte auf 2,5°. Am Abend stieg sie mit auflebendem Wind rasch auf 4°, und aus Westen zog Bewölkung herein. In der zweiten Nachthälfte regnete es hin und wieder leicht.

Jetzt in der Früh regnet es leicht bei 2,5°.
Auf den Bergen (1400 m) schneit es bei -4°.
Der See hat eine geschlossene, dünne Eisdecke.

Heute bleibt der Himmel durchgehend bedeckt, und einzelne leichte Schneeregen- oder Regenschauer sind unterwegs. Bei starkem bis stürmischem Wind steigt die Temperatur vielleicht auf 4°. Am späteren Nachmittag intensiviert sich der Niederschlag und kann bis in die erste Nachthälfte auch länger anhaltend ausfallen. Da sinkt auch die Schneefallgrenze deutlich ab, ein paar Zentimeter Neuschnee sind nicht ausgeschlossen.

Morgen, Dienstag, ziehen noch einige Wolkenfelder und vielleicht auch noch einzelne Schneeflocken durch unsere Gegend. Der Wind lässt rasch nach. Spätestens ab Mittag setzt sich aber schon die Sonne durch. Die Temperatur erreicht um die 4°.

Am Mittwoch scheint die Sonne überwiegend, am Nachmittag tauchen einige hohe Wolken auf. Die Temperatur steigt auf 3°.

Am Donnerstag erreicht uns bereits früh die nächste Störung aus Norden. Bei stürmischem Wind schneit es zeitweise, vielleicht sogar länger anhaltend. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt.
 
Der Freitag verläuft anfangs bedeckt und stürmisch mit ein paar Schneeschauern. Am Nachmittag hört der Niederschlag auf, die Sonne kommt in unserer Gegend aber nicht mehr zum Vorschein.  Die Temperatur erreicht maximal 0°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                17. Jänner 1972
Temperatur:                                          -8,6° u 7 Uhr; -3,3° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        keiner
Wetter:                                                  strahlend sonnig
See:                                                       geschlossene Eisdecke; 17 cm Kerneis

Sonntag, 16. Januar 2022

Heute sonnig, morgen stürmisch ...

Überraschenderweise zog sich gestern die für den Vormittag angesagte Bewölkung schon in den Morgenstunden zurück und bescherte uns damit einen sehr sonnigen, schönen Wintertag. Die Temperatur stieg auf 3,4°.
 
Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei -8,5°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 1,5°.
Der See hat eine geschlossene, dünne Eisdecke.
 
Heute scheint bei uns überwiegend die Sonne, im Flachland draußen kann der Nebel recht hartnäckig sein. Die Temperatur steigt mit zunehmendem Wind auf 3°.
Am Abend zieht starke Bewölkung herein, und der Wind legt deutlich zu. In der zweiten Nachthälfte sind erste Schauer möglich.

Morgen, Montag, bleibt der Himmel bedeckt, und bei starkem bis stürmischem Wind sind vorerst nur einzelne Schauer unterwegs. Bei einer Schneefallgrenze zwischen 500 und 800 Meter ist bei uns von Regen bis Schneefall alles möglich. Am späteren Nachmittag intensiviert sich die Schauertätigkeit, die Schneefallgrenze sinkt langsam ab.

Am Dienstag sind bei nachlassendem Wind bis etwa Mittag noch einzelne Schneeschauer möglich. Der Himmel bleibt durchgehend bedeckt, die Temperatur liegt um 0°.

Der Mittwoch verläuft mit Zwischenhocheinfluss überwiegend sonnig, und die Temperatur steigt auf 5°.

Am Donnerstag schaut zumindest kurzzeitig einmal der Winter vorbei. Mit stürmischem Nordwestwind ist länger anhaltender Schneefall zu erwarten. Die Temperatur erreicht maximal 0°.

Kurzer Rückblick erste Jännerhälfte:
Temperatur: Mit -0,1° war die erste Monatshälfte um 2,1° wärmer als der langjährige Durchschnitt. Vor allem der Monatsbeginn lag bis zu 10° über dem Mittelwert.
Sonne: Die Sonne schien unterdurchschnittliche 34,1% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer (Mittel: 38%).
Niederschlag: Mit 26,5 mm Niederschlag fielen nur knapp 35% des Mittelwerts für die erste Jännerhälfte.
Schnee: Mit 16 cm Neuschnee fiel knapp die Hälfte der üblichen Neuschneemenge. An 9 Tagen gab es eine geschlossene Schneedecke (Mittel: 12 Tage).

Das Wetter vor 50 Jahren:                  16. Jänner 1972
Temperatur:                                            -15,4° um 7 Uhr; -8,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          keiner
Wetter:                                                    strahlend sonnig
See:                                                         geschlossene Eisdecke

Samstag, 15. Januar 2022

Nebel und Wolken, am Nachmittag vielleicht Sonne ...

Gestern schien die Sonne doch nicht so ungestört, wie angesagt. Ab Mittag schob sich immer wieder stärkere, hochnebelartige Bewölkung herein. Die Temperatur stieg auf 2,5°.

Jetzt in der Früh hängen bei -1° Nebel und Wolken über dem Tal.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -3°.
Der See ist zu großen Teilen mit einem dünnen Eis bedeckt.

Heute scheint der Vormittag überwiegend trüb durch Wolkenfelder zu bleiben. Am Nachmittag kommt dann zunehmend die Sonne durch. Die Temperatur steigt auf 3°.

Morgen, Sonntag, scheint die Sonne überwiegend. Erst gegen Abend zieht mit zunehmendem Wind aus Westen starke Bewölkung herein. Die Temperatur steigt auf 4°.
In der Nacht beginnt es zu regnen, bzw. zu schneien.

Am Montag fällt bei bedecktem Himmel immer wieder Niederschlag. Die Schneefallgrenze wird jetzt doch wieder höher eingeschätzt und zwischen 500 und 800 Meter liegen. Da ist bei uns Schneeregen oder Regen doch möglich. Der Wind bläst stürmisch aus West, die Temperatur erreicht um die 3°.
 
Der Dienstag verläuft trüb, windig und regnerisch. Bis in den Nachmittag fällt zeitweise Niederschlag, die Schneefallgrenze liegt irgendwo zwischen 600 und 1000 Meter. Die Temperatur steigt auf 4°.
 
Am Mittwoch scheint überwiegend die Sonne, die Temperatur erreicht knappe Plusgrade.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     15. Jänner 1972
Temperatur:                                               -13,2° um 7 Uhr; -6,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             keiner
Wetter:                                                       strahlend sonnig
See:                                                            geschlossene Eisdecke; 12 cm Kerneis

Freitag, 14. Januar 2022

Strahlend sonnig ...

Gestern schien am Vormittag überwiegend die Sonne, ab Mittag machten hohe, eher dünne Wolken aber zu. Die Temperatur stieg auf -1,5.

Jetzt in der Früh hängt bei -6,5° da und dort etwas Nebel herum.
Auf den Bergen (1400 m) liegt die Temperatur mit 1° im Plus.
Der See hat 2,7° und großflächig dünnes Eis.

Heute scheint die Sonne wieder durchgehend und strahlend. Sollte der auf den Bergen lebhafte Wind auch ins Tal durchkommen, steigt die Temperatur auf 6° ins Plus, sonst bleibt sie rund um den Gefriepunkt.

Morgen, Samstag, wird die hochnebelartige Bewölkung voraussichtlich auch bei uns recht lästig sein. Die Sonne kommt am Vormittag kaum zum Vorschein, am Nachmittag sollte es aber rasch auflockern. Die Temperatur erreicht um die 4°.

Am Sonntag scheint die Sonne überwiegend. Am Nachmittag kommt kräftiger Westwind auf, und die Temperatur steigt auf rund 4°.

Der Montag verläuft trüb und stürmisch, zeitweise ziehen auch Schauer durch. Da die Schneefallgrenze zwischen 300 und 600 Meter liegen wird, sollte es bei uns doch Schnee sein. Die Temperatur erreicht maximal 2°.
 
Am Dienstag bleibt es durchgehend trüb, und zeitweise regnet es leicht. Schneefall ist erst oberhalb von 800 m zu erwarten. Bei starkem Wind liegt die Temperatur um die 3°.

Das Hoch bewegt sich, wie vorhergesagt, Richtung Westen, und an seiner Ostflanke trogt ein Polartief nach Süden aus. Dieses streift uns die ersten Tage der neuen Woche mit starkem Wind und einigen Schauern. Um tatsächlich einen Wintereinbruch mit tiefen Temperaturen und reichlich Schneefall zu bekommen, müsste sich das Hoch noch weiter auf den Atlantik hinausbewegen. Gegen Ende der Woche scheint das auch kurz einzutreten, die Wahrscheinlichkeit, dass es danach aber wieder Richtung Mitteleuropa hereingedrückt wird, ist relativ hoch.
Kurz gesagt: Bleibt das Hoch von den Azoren bis Island liegen, oder rückt es noch weiter nach Westen, ist eine sehr winterliche letzte Jännerwoche garantiert.
Rückt es erneut über Europa herein, ist wechselhaftes Wetter bei recht milder Temperatur angesagt.
Es wird eine knappe Geschichte.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     14. Jänner 1972
Temperatur:                                               -11,6° um 7 Uhr; -4,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             keiner
Wetter:                                                       strahlend sonnig
See:                                                            geschlossene Eisdecke

Donnerstag, 13. Januar 2022

Viel Sonne bis übers Wochenende ...

Gestern schien durchgehend die Sonne, am Nachmittag zogen ein paar dünne, hohe Wolken durch. Die Temperatur fiel am Morgen noch auf -11,3° und stieg mit der Sonne auf -2,2°.

Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei -11,8°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -9,5°.
Der See ist großflächig mit dünnem Eis belegt.

Heute ziehen bald einige stärkere Wolkenfelder durch. Die Sonne scheint aber zeitweise, am Nachmittag voraussichtlich überwiegend. Mit auflebendem Westwind steigt die Temperatur deutlich an und knapp ins Plus.

Morgen, Freitag, scheint bei uns die Sonne strahlend und ungestört, im Flachland draußen kann der Nebel etwas lästig sein. Mit starkem, auf den Bergen auch stürmischem Westwind steigt die Temperatur auf 7°.

Am Samstag kann hochnebelartige Bewölkung zeitweise stören, in unserer Gegend sollte sich aber doch die Sonne durchsetzen. Die Temperatur erreicht um die 3°.

Der Sonntag verläuft überwiegend sonnig, nur einzelne Wolkenfelder ziehen durch. Am Nachmittag legt der Westwind wieder zu, und die Temperatur steigt auf 3°.
 
Am Montag erreicht uns eine Front mit stürmischem Wind und Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze ist noch unklar und befindet sich irgendwo zwischen 300 und 800 Meter. Die Temperatur liegt im knappen Plusbereich.

Das Wetter vor 50 Jahren:                      13. Jänner 1972
Temperatur:                                                -4,9° um 7 Uhr; -1,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                              keiner
Wetter:                                                        strahlend sonnig
See:                                                             geschlossene Eisdecke

Mittwoch, 12. Januar 2022

Strahlend sonnig und kalt ...

Gestern hielt sich die Bewölkung bis in den späten Nachmittag hinein, erst dann klarte es langsam auf. Die Temperatur erreicht gerade einmal -1,0°.

Jetzt in der Früh hängt bei -10,2° Nebel über dem Tal.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -11°.
Der See hat 3,9°.

Heute scheint die Sonne strahlend von einem meist wolkenlosen Himmel, am Nachmittag können zeitweise hohe, dünne Schichtwolken auftauchen. Die Temperatur bleibt knapp im Minus.

Morgen, Donnerstag, scheint die Sonne zeitweise, ein paar Wolkenfelder aus Norden ziehen aber auch durch. Mit auflebendem Westwind wird es deutlich milder, die Temperatur steigt auf rund 3°.

Am Freitag scheint die Sonne völlig ungestört von einem wolkenlosen Himmel. Bei mäßigem Wind erreicht die Temperatur nach nur schwachem Morgenfrost um die 6°.

Der Samstag verläuft zeitweise sonnig, Hochnebel und hochnebelartige Bewölkung können aber lästig sein. Die Temperatur steigt auf 3°.
 
Am Sonntag scheint die Sonne wieder überwiegend, die Temperatur steigt knapp ins Plus.

Das Wetter vor 50 Jahren:                12. Jänner 1972
Temperatur:                                          -2,1° um 7 Uhr; -2,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        keiner
Wetter:                                                  durchgehend bedeckt
See:                                                       geschlossene Eisdecke; 4 cm Kerneis

Dienstag, 11. Januar 2022

Zunehmend sonnig ...

Gestern schneite es ab dem mittleren Vormittag mäßig bis in die erste Nachthälfte. Die Temperatur stieg bis 10 Uhr auf 1,1°, am Nachmittag hatte es durchgehend 0,3°. Mit 9,3 mm ist bei uns österreichweit der meiste Niederschlag gefallen.
Um die 12 cm Neuschnee liegen herinnen.

Jetzt in der Früh hängen bei -1,5° Nebel und Wolken über dem Tal.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -7°.
Der See hat 4,1°.

Heute scheint schon bald weit verbreitet die Sonne, nur bei uns hält sich die Restbewölkung noch bis ca. Mittag. Der Nachmittag bringt dann viel Sonnenschein und um die 0°.

Morgen, Mittwoch, scheint die Sonne ungestört und strahlend von einem meist wolkenlosen Himmel. Nach kräftigem Morgenfrost erreicht die Temperatur kaum 0°. 

Am Donnerstag scheint die Sonne voraussichtlich nur zeitweise, einige Wolkenfelder ziehen immer wieder durch. Mit maximal 3° legt die Temperatur etwas zu.

Der Freitag verläuft bis über Mittag noch strahlend sonnig. Am Nachmittag zieht mit auflebendem Wind ein Wolkenband aus Norden herein. Die Temperatur steigt auf 5°.
 In der Nacht überquert uns ein Kaltfrontausläufer mit ein paar Schauern.

Am Samstag sind noch Wolken und letzte Schauer möglich, bevor sich ab Mittag wieder die Sonne durchsetzt.

Das Wetter vor 50 Jahren:                       11. Jänner 1972
Temperatur:                                                 0,4° um 7 Uhr; 1,1° um 14 Uhr
Niederschlag:                                               1,3 mm
Wetter:                                                         hin und wieder leichter Regen
Schneelage um 7 Uhr:                                 1 cm
See:                                                              geschlossene Eisdecke

Montag, 10. Januar 2022

Ab dem Vormittag Schneefall ...

Gestern zog rasch dichtere Bewölkung herein, wenn auch am Vormittag im Norden noch blauer Himmel zu sehen war. Am Nachmittag fiel zeitweise Schnee, bzw. Schneeregen, die Temperatur stieg auf gut 2°.

Jetzt in der Früh ist der Himmel bedeckt bei -0,2°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6°.
Der See hat 4,2°.

Heute beginnt es im Laufe des Vormittags anfangs leicht, zunehmend aber mäßig zu schneien, der Schneefall hält dann bis in die erste Nachthälfte an. Da könnten doch einige Zentimeter zusammenkommen. Die Temperatur kommt über 0° kaum hinaus.

Morgen, Dienstag, verziehen sich die Restwolken bald, und bis spätestens Mittag kommt die Sonne zum Vorschein. Sie scheint dann recht ungestört. Die Temperatur bleibt voraussichtlich im Minus.

Am Mittwoch scheint überwiegend die Sonne, nur am Nachmittag ziehen einige Wolken durch. Nach kräftigem Morgenfrost steigt die Temperatur auf 0°.

Der Donnerstag beginnt mit einigen Wolkenfeldern, die Sonne setzt sich aber rasch durch und scheint dann ungestört. Die Temperatur dürfte auch im Tal etwas höher steigen und um die 3° erreichen.

Strahlend sonnig verläuft der Freitag. Kräftiger Westwind verhindert wahrscheinlich eine Inversionswetterlage und sorgt für rund 6°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                      10. Jänner 1972
Temperatur:                                                -6,8° um 7 Uhr; 0,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                              2,5 mm
Wetter:                                                        zunehmend bewölkt, Schneeregen nachts
Neuschnee:                                                 1 cm
See:                                                             geschlossene Eisdecke

Sonntag, 9. Januar 2022

Zunehmend bewölkt, zeitweise Schneefall oder Schneeregen ...

Gestern schien neben einigen Wolkenfeldern auch zeitweise die Sonne, und die Temperatur stieg auf 2° ins Plus.
 
Jetzt in der Früh hat es -5,8°.
Auf den Bergen (1400 m) ist es mit -2,7° am Hochkar und -4,8° am Ötscher schon etwas wärmer geworden.
Der See hat 4,0°.
 
Heute zieht in den nächsten Stunden von Westen eine Warmfront herein und bringt zeitweise etwas Niederschlag. Aller Voraussicht nach kann es bei uns leicht schneien, oder schneeregnen. Sollte es sich anfangs eventuell um Regen handeln, ist natürlich Glatteis möglich. Am Nachmittag dreht die Strömung auf Nordost, die Schneefallgrenze sinkt langsam in tiefe Lagen. Die Temperatur erreicht 2°.
In der Nacht schneit es auch länger anhaltend, aber voraussichtlich nur leicht.
 
Morgen, Montag, schneit es bei bedecktem Himmel immer wieder mäßig bis in den Nachmittag. Die Temperatur steigt knapp ins Plus.

Am Dienstag bleibt die Wolkendecke noch bis etwa Mittag recht dicht, und ein paar Schneeflocken sind noch möglich. Am Nachmittag kommt die Sonne zum Vorschein. Die Temperatur bleibt knapp im Minus.

Der Mittwoch bringt strahlend sonniges Wetter. Nach kräftigem Morgenfrost sind auch untertags nicht mehr als -2° zu erwarten.
 
Auch am Donnerstag scheint überwiegend die Sonne bei recht tiefer Temperatur.
 
Das Azorenhoch beschert uns bis zum Wochenende sehr sonniges Wetter, wobei sich eine Inversionswetterlage ausbilden kann, bzw. wird. Das heißt, auf den Bergen wird es immer wärmer, im Tal herunten bleibt der Kaltluftsee erhalten. 
Um den 16. herum kommt Bewegung ins Geschehen. Das Hoch zieht sich nach Westen auf den Atlantik zurück, sein weiteres Verhalten entscheidet dann über unser Wetter für den Rest des Jänners. 
Flacht es sich ab, ist der Weg frei für die Atlantiktiefs. Mit einer strammen Westströmung kommen viel Niederschlag und warme Temperatur auf uns zu. 
Wölbt es sich nach Norden auf, kommen wir in einer Nordwestströmung zu liegen. Mit reichlich Niederschlag würde es zwar für einen Wintereinbruch im Flachland nicht reichen, ab unserer Höhenlage wäre er aber ohne Weiteres möglich.
Keilt das Hoch bis in den arktischen Raum, bzw. nach Skandinavien auf, trogt ein Teil des Polarwirbels über Europa nach Süden aus und sorgt für bedecktes, niederschlagsarmes, aber sehr kaltes Wetter.
Dazwischen gibt es natürlich noch alle möglichen Schattierungen, je nach Ausprägung des Hoch-"buckels".

Das Wetter vor 50 Jahren:                      9. Jänner 1972
Temperatur:                                                -4,4° um 7 Uhr; 0,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                              keiner
Wetter:                                                        überwiegend sonnig
See:                                                             geschlossene Eisdecke

Samstag, 8. Januar 2022

Viele Wolken, zeitweise Sonne ...

Gestern schien die Sonne durchgehend und strahlend. Die Temperatur fiel am Morgen noch auf -8,6° ab und stieg bis Mittag auf knapp unter 0°. Nach -8° um 22 Uhr wurde es mit hereinziehender Bewölkung wieder langsam wärmer.

Jetzt in der Früh ist der Himmel bedeckt bei -3,6°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6,3°.
Der See hat 4,0° und verbreitet Randeis.

Heute ziehen einige kompakte Wolkenfelder durch, und auch ein paar Schneeflocken sind nicht ausgeschlossen. Zwischendurch scheint aber immer wieder die Sonne. Die Temperatur steigt auf rund 2°.

Morgen, Sonntag, bleibt der Himmel durchgehend bedeckt. Am Vormittag sind einzelne Schneeschauer unterwegs, ab dem Nachmittag kann der Niederschlag auch länger anhaltend und kräftiger ausfallen. Die Schneefallgrenze steigt mit zunehmendem Westwind an, da könnte sich auch in unserer Höhenlage Schneeregen daruntermischen. Die Temperatur steigt auf gut 2°.
 
Der Montag verläuft ebenfalls bedeckt, und immer wieder ziehen Schauer durch. Aller Voraussicht nach gehen sie bei uns als Schnee nieder. Die Temperatur steigt bei lebhaftem Wind knapp ins Plus. 

Am Dienstag überwiegt starke Bewölkung, nur noch einzelne leichte Schauer sind dabei. Die Temperatur erreicht maximal 0°.

Der Mittwoch bringt zunehmenden Sonnenschein bei recht kühler Temperatur.

Das Wetter vor 50 Jahren:                   8. Jänner 1972
Temperatur:                                             -5,2° um 7 Uhr; 0,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           keiner
Wetter:                                                     strahlend sonnig
See:                                                          geschlossene Eisdecke

Freitag, 7. Januar 2022

Sehr sonnig, kalt ...

Gestern schneite es hin und wieder leicht, der Himmel blieb durchgehend bedeckt. Die Temperatur stieg auf 1,5° an. Zwischen 16 und 17 Uhr schneite es dann recht kräftig, und die Temperatur fiel von 1,3° auf -1,5° ab.
In der Nacht klarte der Himmel auf.

Jetzt in der Früh ist es sternenklar bei -7,7°. Es liegen 2 cm Neuschnee.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -9,6°.
Der See hat 4,5°.

Heute scheint die Sonne überwiegend, wahrscheinlich sogar durchgehend. Erst gegen Abend taucht aus Nordwesten langsam Bewölkung auf. Die Temperatur steigt knapp ins Plus.

Morgen, Samstag, kann es bei bedecktem Himmel am Vormittag hin und wieder ein wenig schneien. Am Nachmittag lockert die Bewölkung auf, und die Sonne scheint noch zeitweise. Die Temperatur erreicht 1°.

Am Sonntag bleibt es trüb, und zeitweise fällt Niederschlag. Der anfängliche Schneefall könnte auch in unserer Höhenlage am Nachmittag in Schneeregen übergehen. Die Temperatur steigt auf 3°.

Auch der Montag verläuft bedeckt mit einigen Schneeschauern. Die Temperatur kommt nur knapp ins Plus.
 
Der Dienstag beginnt bewölkt, aber vom mittleren Vormittag bis in den frühen Nachmittag scheint zeitweise die Sonne. Dann zieht wieder starke Bewölkung herein, und etwas Niederschlag ist bei einer Schneefallgrenze von 600 m möglich.

Das Wetter vor 50 Jahren:                        7. Jänner 1972
Temperatur:                                                  -6,2° um 7 Uhr; -1,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                                keiner
Wetter:                                                          strahlend sonnig
See:                                                               3,3°; einige Eisflecken

Donnerstag, 6. Januar 2022

Viele Wolken, einzelne Schneeschauer ...

Gestern fiel bis 18 Uhr leichter bis mäßiger Niederschlag. Schon am Vormittag mischten sich nasse Flocken darunter, die Schneefallgrenze blieb aber sehr lange auf rund 800 m hängen. Erst ab Mitte Nachmittag schneite es auch bei uns bis ins Tal. Die Temperatur ging im Tagesverlauf langsam zurück und erreichte um 20 Uhr 0,2°.
Die Nacht verlief trocken bei rund um 0°.
 
Jetzt in der Früh ist es angezuckert bei 0,2°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6,5°.
Der See hat 5,2°.
 
Heute bleibt der Himmel durchgehend bedeckt, und zeitweise schneit es leicht. Am Nachmittag kann sich auch die Sonne zwischendurch kurz zeigen. Die Temperatur steigt knapp ins Plus.
 
Morgen, Freitag, sind in den Morgenstunden vielleicht noch einige Wolken unterwegs, die Sonne setzt sich aber rasch durch und scheint den ganzen Tag ungestört. Nach kräftigem Morgenfrost steigt die Temperatur auf 0°.
 
Am Samstag verläuft der Vormittag stark bewölkt, und einzelne Schneeschauer sind möglich. Ab Mittag scheint dann zunehmend die Sonne, die Temperatur bleibt voraussichtlich knapp im Minus.
 
Der Sonntag bleibt ganztags trüb mit ein paar leichten Schneeschauern. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 200 und 500 m. An der Temperatur ändert sich nichts.
 
Auch der Montag bringt trübe Verhältnisse und zeitweise Schneefall oder Schneeregen. Die Schneefallgrenze liegt in etwa in unserer Höhenlage. Mit stärkerem Wind sind bis zu 2° möglich.
 
Das Wetter vor 50 Jahren:                   6. Jänner 1972
Temperatur:                                             -3,2° um 7 Uhr; -1,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           keiner
Wetter:                                                     zeitweise sonnig ab 11 Uhr
See:                                                          3,7° 

Mittwoch, 5. Januar 2022

Regen, am Nachmittag Schneefall ...

Gestern drückte es den Regen vom Mühlviertel her doch etwas weiter nach Süden, damit gab es auch bei uns am Vormittag leichten Niederschlag. Nach Mittag lockerte die Wolkendecke zeitweise auf, und die Sonne schien, bzw. schimmerte hin und wieder durch. Die Temperatur stieg auf 7°.

Jetzt in der Früh ist der Himmel bedeckt bei 4,7°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 0,6°.
Der See hat 5,3°.

Derzeit regnet es im Westen bis ins Salzkammergut herein mäßig bis stark, der Schwerpunkt verlagert sich langsam in den Südwesten und Süden des Landes. Uns erreicht der Regen in Kürze, und bis in den Abend hält der Niederschlag mäßig an. Die Schneefallgrenze sinkt langsam auf 400 m, damit sollte in unserer Höhenlage am Nachmittag schon Schnee fallen. Der Wind legt vor allem ab Mittag zu. Die Temperatur geht im Tagesverlauf zurück.

Morgen, Dreikönigstag, bleibt der Himmel bedeckt, und vor allem ab dem späteren Vormittag kann es zeitweise leicht bis mäßig schneien. Bei lebhaftem Wind steigt die Temperatur vielleicht knapp ins Plus, sinkt aber am Nachmittag rasch wieder ins Minus.

Am Freitag scheint die Sonne den ganzen Tag strahlend und ungestört. Nach kräftigem Morgenfrost erreicht die Temperatur kaum die 0°.

Der Samstag beginnt mit starker Bewölkung, und zeitweise kann es schneien. Am Nachmittag lockern die Wolken auf, und die Sonne kann noch durchkommen. Die Temperatur bleibt ganztags im Minus.
 
Am Sonntag überwiegt starke Bewölkung, und zeitweise kann es leicht schneien. Vor allem auf den Bergen bläst der Wind kräftig. Die Temperatur steigt auf 0°.
 
Von dem unlängst angesprochenen möglichen Wintereinbruch bleibt voraussichtlich nicht mehr übrig als ein "netter Versuch". Danach scheinen wir zwischen einem Hoch im Süden und einem Tief über Skandinavien in einer für die Jahreszeit zu milden "Westwinddüse" festzustecken. Bis zur Jännermitte ist also sehr wahrscheinlich kein nennenswerter Neuschnee mehr zu erwarten.

Das Wetter vor 50 Jahren:                 5. Jänner 1972
Temperatur:                                           0,2° um 7 Uhr; 1,1° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         0,1 mm
Wetter:                                                   bedeckt, leichter Schneefall um 15°°
See:                                                        3,6°

Dienstag, 4. Januar 2022

Wolken, Sonne, noch einmal warm ...

Gestern blieb es überwiegend bedeckt, nur ganz kurz kam am Vormittag einmal die Sonne durch. Außer einem ebensolchen Graupelschauer fiel aber vorerst kein Niederschlag. Der Wind blies immer wieder stark bis stürmisch, die Temperatur lag durchgehend über 10°. 
Am Abend ging noch ein kurzer, kräftiger Schauer nieder.

Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei 2,9°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 3°
Der See hat 5,2°.

Heute dominiert starke Bewölkung den Großteil des Tages, Niederschlag sollte aber in unserer Gegend kaum fallen. Im Nordwesten und Norden des Landes regnet es zeitweise. Am Nachmittag könnte die Sonne hin und wieder durchkommen, die Temperatur erreicht knapp 10°.

Morgen, Mittwoch, setzt in den Morgenstunden mäßiger bis starker Regen ein, der vor allem im Westen und Süden des Landes recht ergiebig ausfallen kann. Auch bei uns kann der Niederschlag bis in die Abendstunden anhalten, die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf von 1200 m auf 400 m. Bei starkem Westwind fällt die Temperatur von 5° auf 0° ab.

Am Dreikönigstag kann es bei dichter Bewölkung hin und wieder leicht schneien. Der Wind lässt langsam nach, die Temperatur kommt höchstens knapp ins Plus.

Der Freitag verläuft wahrscheinlich strahlend sonnig. Die Temperatur steigt nach kräftigerem Morgenfrost auf maximal 0°.
 
Am Samstag wechseln Sonne und Wolken, und zeitweise ziehen Schneeschauer durch. Die Temperatur bleibt unter 0° und ist damit der Jahreszeit entsprechend.

Das Wetter vor 50 Jahren:                   4. Jänner 1972
Temperatur:                                             1,0° um 7 Uhr; 3,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           keiner
Wetter:                                                     bedeckt, windig
See:                                                          3,7°

Montag, 3. Januar 2022

Starker Wind, zeitweise Regen, sehr warm ...

Gestern dauerte es doch einige Zeit, bis die Sonne durchkam. Ab 11 Uhr schien sie für ein paar Stunden, am Nachmittag zog aber bald höhere Bewölkung herein. Die Temperatur stieg auf 5,3°.
In der Nacht klarte es mit starkem bis stürmischem Wind wieder auf, und die Temperatur sprang auf 13° um 2 Uhr.
 
Jetzt in der Früh ist der Himmel bewölkt bei 12,4°. Der Wind bläst zeitweise stark.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 5°.
Der See hat 5,2°.
 
Heute bleibt es vorerst bedeckt, und ab dem späteren Vormittag kann es zeitweise leicht regnen. Die Bewölkung könnte am Nachmittag langsam auflockern, die Sonne kommt aber eher nicht mehr durch. Mit starkem Wind bleibt die Temperatur auf sehr hohem Niveau.
 
Morgen, Dienstag, sind am Vormittag noch viele Wolken unterwegs, nördlich der Donau regnet es die meiste Zeit. Bei uns scheint am Nachmittag dann zeitweise die Sonne, mit einer eventuell leicht föhnigen Strömung steigt die Temperatur über 10° hinaus.
 
Am Mittwoch regnet es im Westen und Süden des Landes den ganzen Tag recht stark, bei uns voraussichtlich leicht bis mäßig. Erst gegen Abend hört der Niederschlag auf. Die Schneefallgrenze sinkt im Tagesverlauf unter 1000 m, die Temperatur erreicht mit rund 4° am Vormittag den Höhepunkt.
 
Der Donnerstag, Dreikönigstag, beginnt noch mit Restbewölkung und einzelnen Schneeschauern, die aber bald aufhören. Am Nachmittag kommt die Sonne noch zum Vorschein. Mit maximal 2° bleibt´s deutlich kälter.
 
Am Freitag zieht bald dichte Bewölkung aus Nordwesten herein, bei uns bleibt es aber vorerst trocken. Die Temperatur steigt nach Morgenfrost leicht ins Plus.
 
Die Chancen auf Schnee zum kommenden Wochenende haben sich deutlich verbessert. Die Strömung dreht scheinbar deutlich auf Nordwest, und da wäre gerade in unseren Breiten auch ordentlich Niederschlag möglich. Für einen Wintereinbruch im Flachland wird es zu warm sein, aber in unserer Höhenlage könnte sich einiges an Neuschnee ausgehen. Die Prognose ist zwar noch nicht abgesichert, aber doch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit versehen.
 
Das Wetter vor 50 Jahren:                      3. Jänner 1972
Temperatur:                                                7,0° um 7 Uhr; 7,9° um 14 Uhr
Niederschlag:                                              keiner
Wetter:                                                        föhnig, zeitweise sonnig
See:                                                             3,7° 

Sonntag, 2. Januar 2022

Recht sonnig, weiterhin warm ...

Gestern lockerte die Bewölkung nach Mittag langsam auf, und die Sonne schien noch zeitweise. Die Temperatur stieg auf 10,5°.
Da gerade überall die Schlagzeilen von "... wärmster Jaheswechsel aller Zeiten ...", etc. auftauchen, habe ich die Werte für den 31. Dezember und 1. Jänner unserer Messstation genauer unter die Lupe genommen. Sowohl bei der Morgen-, als auch bei der Nachmittags- und der Tagesdurchschnittstemperatur liegen wir im absoluten Spitzenfeld, den Höchstwert haben wir aber in keiner einzigen Kategorie erreicht.
 
Jetzt in der Früh liegt bei 1° Nebel im Tal.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 7°.
Der See hat 5,2°.
 
Heute scheint die Sonne nach Nebelauflösung bis über Mittag recht ungestört, ab dem früheren Nachmittag zieht aber zunehmend hohe Bewölkung herein. Bei schwachem Wind steigt die Temperatur über 10° hinaus.
 
Morgen, Montag, dominiert dichte Bewölkung, und ab dem späteren Vormittag regnet es zeitweise leicht. Mit zunehmendem Wind erreicht die Temperatur um die 7°, die Schneefallgrenze sinkt auf 1400 m.
 
Am Dienstag sind vormittags noch dichte Wolken vorhanden, ab Mittag sollte die Sonne zumindest zeitweise scheinen. Der Wind bläst lebhaft, die Temperatur steigt auf 8°.
 
Der Mittwoch verläuft bedeckt und nass. Immer wieder fällt mäßiger Regen, die Schneefallgrenze sinkt entgegen der gestrigen Prognose nur langsam auf knapp unter 1000 m. Die Temperatur erreicht um die 5°. Gegen Abend hört der Niederschlag auf, und die Wolkendecke beginnt aufzulockern.
 
Am Donnerstag kann es bis in den Vormittag bei bedecktem Himmel noch zeitweise etwas schneien. Ab Mittag lockert die Bewölkung auf, und die Sonne scheint noch für einige Zeit. Mit maximal 2° wird´s deutlich kälter.

Jahresrückblick 2021:                             eine Spur zu warm, etwas zu trocken ...
 
Temperatur: Mit 7,70° war das Jahr 2021 um den Hauch von 0,07° überdurchschnittlich warm (Mittel: 7,63°). Es war zwar das kälteste der letzten 8 Jahre, aber von Aufzeichnungsbeginn 1909 bis 1994 gab es nur ein einziges Jahr, das wärmer war (1983: 7,91°).


6 Monate waren zu kühl (erstmals seit 2010 mehr als 3 Monate!), die anderen 6 zu warm. 

Unser Vergleichsjahr 1971 war mit 6,82° für damalige Verhältnisse ebenfalls überdurchschnittlich (Mittel damals: 6,44°).
Das wärmste Jahr war 2018 mit 8,96°, das kälteste 1940 mit 5,03°.
Die höchste Temperatur zu einem der drei Ablesungstermine (7, 14 und 21 Uhr Normalzeit) wurde am 13. Juli um 15 Uhr Sommerzeit mit 32,0° verzeichnet (Mittel: 33,0°), die tiefste am 15. Februar um 7 Uhr Normalzeit mit -16,4° (Mittel aktuell: -18,0°; bis in die 1960er-Jahre -24,1°).
An 5 Tagen gab es zur Nachmittagsablesung 30° oder mehr (Mittel: 6 Tage).
An 105 Tagen lag die Temperatur zur Morgenablesung unter 0° (Mittel: 92 Tage).

Sonne: Die Sonne schien 44,5% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer. Dieser Wert liegt zwar recht deutlich unter dem Vorjahr (49,0%), aber ziemlich genau im Schnitt der letzten 10 Jahre.

Niederschlag: Im vergangenen Jahr fielen 1537,9 mm Niederschlag und damit um rund 8% weniger als im langjährigen Mittel von 1670,4 mm. 
Das Jahr 1971 ist mit nur 1180,0 mm das zweittrockenste der Messgeschichte.
Am wenigsten Niederschlag fiel 1978 mit 1158,9 mm, am meisten 1944 mit 2172,5 mm.
Der höchste Tageswert stammt vom 17. Juli mit 113,2 mm.
An 6 Tagen gab es mehr als 30 mm Niederschlag (Mittel: 9 Tage), an 2 Tagen 50 mm oder mehr (Mittel: 3 Tage).
An 205 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel: 207 Tage) mit durchschnittlich 7,5 mm pro Niederschlagstag (Mittel: 8,1 mm).

Schnee: Im Kalenderjahr 2021 fielen 279 cm Neuschnee (Mittel 280 cm). 1944 waren es 771 cm.
An 87 Tagen gab es eine geschlossene Schneedecke (Mittel: 88 Tage; 1952: 151 Tage).

See (April - November): Mit 13,69° war der See leicht überdurchschnittlich temperiert (Mittel: 13,26°). 1971 war er mit 13,05° für damalige Verhältnisse deutlich überdurchschnittlich (Mittel damals: 12,00°).
Am wärmsten war er 2018 mit 15,2°, am kältesten 1980 mit 10,6°.
An 42 Tagen lag die Temperatur um 8 Uhr Sommerzeit über 20°. Das ist der 7.-höchste Wert seit 1921.
 
Vervierfachung der Tage mit 20° oder mehr ...

In 18 Jahren gab es keinen einzigen Tag mit 20° oder mehr. Alleine zwischen 1975 und 1984 gab es 6 davon.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    2. Jänner 1972
Temperatur:                                              -3,4° um 7 Uhr; 0,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            keiner
Wetter:                                                      strahlend sonnig
See:                                                           3,6°

Samstag, 1. Januar 2022

Ein Gutes Neues Jahr 2022!

Ich wünsche allen Lesern ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2022! Möge es frei von schweren Wetterkapriolen verlaufen, und jedem von Euch zumindest einige Wünsche erfüllen!
Bleibt´s g´sund!
 
(Für potentielle Spender: IBAN: AT67 2025 6035 0170 9582)

Gestern setzte sich die Sonne bald durch und schien dann recht ungestört. Die Temperatur stieg auf 12°.
Nach Mitternacht zog es zu, und ab 2 Uhr regnete es leicht.
 
Jetzt in der Früh ist der Himmel bewölkt bei 9,2°.
Auf den Bergen hat es 4°.
Der See hat 4,9°.
 
Heute dominiert die starke Bewölkung den Vormittag, ab Mittag sollte sich die Sonne immer öfter zeigen. Bei kräftigem Wind beginnt auch das Neue Jahr mit über 10° sehr warm.

Morgen, Sonntag, scheint die Sonne bis über Mittag. Im Laufe des Nachmittags tauchen immer mehr mittelhohe und hohe Wolken auf. Nach leichtem Morgenfrost steigt die Temperatur wieder Richtung 10°.

Am Montag bleibt der Himmel durchgehend bedeckt, und zeitweise fällt leichter Regen. Bei zunehmendem Wind erreicht die Temperatur um die 7°, die Schneefallgrenze sinkt auf 1400 m.

Der Dienstag verläuft trüb, nass und windig. Gerade in unserer Gegend kann es auch anhaltend regnen, die Schneefallgrenze sinkt nur langsam Richtung 1000 m.
 
Am Mittwoch schneit es bei stürmischem Nordwestwind bis ins Tal herunter, die Intensität ist aber noch sehr unsicher. Die Temperatur steigt nur mehr knapp über 0°.

Rückblick Dezember 2021:                            warm, trüb, nass ...
 
Temperatur: Der Dezember war mit 0,5° gegenüber dem langjährigen Mittel von -1,1° deutlich zu warm (21. Platz in der Rangliste seit 1909).
Vor allem das Ende viel zu warm ...

Die letzten 11 Dezember waren meist deutlich überdurchschnittlich.
Der Mittelwert steigt rasch an ...

Unser Vergleichsdezember 1971 war mit 0,9° sogar noch wärmer. Damals lag das Mittel noch bei -2,1°.
Am wärmsten war der Dezember 1934 mit 3,9°, am kältesten jener 1962 mit -7,1°.
Die höchste Temperatur zu einem der drei Ablesungsterminen (7, 14 und 21 Uhr) wurde am 30. um 21 Uhr mit 11,2° verzeichnet (Mittel: 11,0°), die tiefste am 23. um 7 Uhr mit -10,2° (Mittel: -13,5°).
An 15 Tagen gab es zur 7 Uhr-Ablesung einen Minuswert (Mittel: 19 Tage), nur an einem Tag lag die Temperatur unter -10° (Mittel: 3 Tage).
Um 14 Uhr hatte es nur an 5 Tagen Minusgrade (Mittel: 12 Tage).
An 4 Tagen lag die Temperatur an allen drei Terminen im Minus (Mittel: 12 Tage). Das ist der 5.-niedrigste Wert seit Aufzeichnungsbeginn 1909.

Sonne: Die Sonne schien nur 26,0% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer. Der Mittelwert für das ganze Jahr liegt bei 44,6%, jener für Dezember nur bei 31,2%.

Niederschlag: Mit 171,9 mm war der Dezember deutlich zu nass (Mittel: 123,0 mm).
Im Vergleichsjahr 1971 fiel mit 155,2 mm ebenfalls überdurchschnittlich viel Niederschlag (Mittel damals: 121,2 mm).
Am meisten Niederschlag gab es 1974 mit 357,3 mm, am wenigsten 1932 mit 6,5 mm.
Der maximale Tagesniederschlag stammt vom 29. des Monats mit 37,0 mm.
An 24 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel: 18 Tage) mit durchschnittlich 7,2 mm pro Niederschlagstag (Mittel: 6,7 mm).

Schnee: Die 30 cm Neuschnee sind nicht einmal die Hälfte des Normalwertes (Mittel: 61 cm). 
1971 fielen nur 23 cm Neuschnee.
Am meisten schneite es im Dezember 1980 mit 193 cm, 1934 und 2015 fiel gar kein Schnee.
An 8 Tagen gab es messbaren Neuschnee (Mittel: 9 Tage), am meisten am 5. Dezember mit 8 cm (Mittel: 18 cm).
An 25 Tagen gab es eine geschlossene Schneedecke (Mittel: 20 Tage). Die höchste Schneelage war am 11. des Monats mit 23 cm (Mittel: 30 cm; 1980: 94 cm).

Morgen gibt´s den Jahresrückblick!
 
Das Wetter vor 50 Jahren:                  1. Jänner 1972
Temperatur:                                            4,0° um 7 Uhr; 4,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          keiner
Wetter:                                                    bedeckt, starker Wind
See:                                                         4,0°