Gestern schien doch etwas überraschend nahezu durchgehend die Sonne, und die Temperatur stieg auf 4°. Am späteren Nachmittag zogen Hochnebel und Wolken herein.
Jetzt in der Früh ist der Himmel bedeckt bei -1,1°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6,0°.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke.
Auch heute sind für unsere Gegend wieder trübe Verhältnisse angesagt. Nach den Erfahrungen der letzten beiden Tage ist das aber nicht so sicher. Vielleicht kann sich bei uns am Nachmittag auch wieder die Sonne zeigen. Dann steigt die Temperatur auf rund 3°, sonst nur knapp ins Plus.
Morgen, Montag, setzt sich bald die Sonne durch, und mit auflebendem Föhn sind bis zu 7° möglich.
Am Dienstag scheint überwiegend die Sonne, und mit lebhaftem Föhn steigt die Temperatur auf 8°.
Der Mittwoch verläuft bedeckt, und im Tagesverlauf beginnt es zu regnen. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1500 m. Die Temperatur erreicht um die 5°.
Am Donnerstag überwiegt starke Bewölkung, ab dem Vormittag sollte es auch trocken bleiben. Die Temperatur steigt auf 5°.
Rückblick Jänner 2026: kalt, sonnig, viel zu trocken ...
Temperatur: Mit -4,3° blieb der heurige Jänner um 2,7° unter dem langjährigen Mittelwert von -1,6° und war damit der kälteste seit 2017 (-7,1°).
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| Viel kalt, wenig warm ... |
Im Vergleichsjahr 1976 war der Jänner mit -0,3° deutlich zu warm (Mittel damals: -3,7°).
Am wärmsten war der Jänner 2007 mit 2,7°, am kältesten jener 1940 mit -12,3°.
Die höchste Temperatur zu einem der drei Ablesungszeitpunkte (7, 14 und 21 Uhr) wurde am 25.01. um 14 Uhr mit 5,9° verzeichnet (Mittel: 9,0°; 2015: 16,2°), die tiefste am 05.01. um 7 Uhr mit -18,2° (Mittel: -13,1°; Mittel bis 1970: -21,0°; 1947: -31,6°).
An 29 Tagen hatte es bei der Morgenablesung um 7 Uhr eine Temperatur unter 0° (Mittel: 21 Tage), an 18 Tagen -5,0° oder darunter (Mittel: 9 Tage; 1940: 30 Tage) und an 8 Tagen -10° oder darunter (Mittel: 4 Tage; 1940: 22 Tage).
An 25 Tagen lag die Tagesdurchschnittstemperatur unter 0° (Mittel: 18 Tage).
70 der 93 Ablesungen insgesamt lagen im Minus (Mittel: 53; 1940: 93).
Sonne: Die Sonne schien deutlich überdurchschnittliche 50,4% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer (Mittel Jänner: 36,9%).
Niederschlag: Mit nur 38,3 mm Niederschlag war es der 11.-trockenste Jänner seit Aufzeichnungsbeginn 1909 (Mittel: 143,9 mm).
1976 war mit 266,5 mm viel zu nass (Mittel damals: 105,3 mm).
Am meisten Niederschlag fiel im Jänner 2012 mit 286,0 mm, am wenigsten 1997 mit 3,6 mm.
Der höchste Tagesniederschlag fiel am 12.01. mit 15,9 mm (Mittel: 33,8 mm).
An nur 10 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel: 19 Tage) mit durchschnittlich 3,8 mm pro Niederschlagstag (Mittel: 7,6 mm).
Schnee: Im Jänner fielen an 4 Tagen (Mittel: 10 Tage) 27 cm Neuschnee (Mittel: 68 cm).
Die höchste Neuschneemenge fiel am 10.01. mit 17 cm (Mittel: 19 cm; 1979: 50 cm).
An 31 Tagen gab es eine messbare Schneedecke (Mittel: 24 Tage) mit maximal 32 cm am 11.01. (Mittel: 40 cm; 1981: 125 cm).
See: Der See hatte an 27 Tagen eine geschlossene Eisdecke (Mittel: 13 Tage; Mittel bis 1980: 30 Tage).
Das Wetter vor 50 Jahren: 1. Februar 1976
Temperatur: -11,2° um 7 Uhr; 0,0° um 14 Uhr
Niederschlag: keiner
Wetter: überwiegend sonnig
Schneelage um 7 Uhr: 22 cm
See: geschlossene Eisdecke mit 10 cm