Freitag, 22. Januar 2021

Zeitweise sonnig, föhnig warm ...

Auch gestern deckte hohe Bewölkung die Sonne recht häufig ab, die Temperatur stieg gerade einmal knapp ins Plus. Bis Weyer herein kam der Föhn am Nachmittag schon durch und sorgte dort für rund 10°.
Jetzt in der Früh zieht bei 2,1° gerade dichtere Bewölkung durch.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 4°.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke.

Heute scheint zeitweise die Sonne, einige hohe Wolkenfelder ziehen aber wieder durch. Der Föhn wird es auch bei uns ins Tal herunter schaffen und für gut 10° sorgen.

Morgen, Samstag, tauchen in den Morgenstunden die ersten Regenschauer auf. Bis in den Nachmittag geht der Niederschlag in Schneefall über. Allzuviel ist aber nicht zu erwarten. Mit stürmischem Westwind sind nur knappe Plusgrade möglich.

Der Sonntag verläuft trüb, und es kann zeitweise leicht zu schneien. Gegen Abend verstärkt sich der Schneefall, bei lebhaftem Nordwestwind steigt die Temperatur auf maximal 0°.
In der Nacht könnte es recht ordentlich durchschneien.

Am Montag sind vormittags noch ein paar Schauer unterwegs, am Nachmittag kommt vielleicht die Sonne ein wenig durch. Der Wind bläst scharf und kalt aus Nordwest, die Temperatur bleibt im Minus.
 
Auch am Dienstag gehen bei starkem, kalten Wind ein paar Schneeschauer nieder. Der Himmel bleibt durchgehend bedeckt, die Temperatur erreicht maximal -1°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                22. Jänner 1971
Temperatur:                                          8,5° um 7 Uhr; 2,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                       1,3 mm
Wetter:                                                  am Vormittag Föhn, nachmittags Regen
Schneelage um  Uhr:                            14 cm
See:                                                       geschlossene Eisdecke

Donnerstag, 21. Januar 2021

Viel Sonne, vielleicht auch schon Föhn ...

Gestern kam die Sonne so um 11 Uhr durch den Nebel und schien dann überwiegend. Ab dem frühen Nachmittag schob sich hin und wieder dünne, hohe Bewölkung davor. Die Temperatur blieb mit 2,6° unter den Erwartungen. Am Abend fiel rasch Nebel ein, der sich aber in der ersten Nachthälfte wieder verzog.
Jetzt in der Früh ist der Himmel sternenklar bei -7,1°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es leichte Plusgrade.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke.

Heute scheint überwiegend die Sonne, die hohe Bewölkung nimmt deutlich ab. Bei wahrscheinlich nur schwachem Wind, bleibt die Temperatur bei maximal 5°, außer der Föhn rückt schon bis in unsere Gegend nach Osten vor. Dann sind mehr als 10° möglich.

Morgen, Freitag, wechseln Sonne und Wolken, Niederschlag ist aber vorerst keiner dabei. Mit mäßigem Wind kann die Temperatur auf 8° steigen.
In der Nacht überquert uns ein kleines Niederschlagsfeld mit etwas Regen.

Am Samstag setzt in den Morgenstunden Regen ein, der in unserer Höhenlage bald in Schneefall übergehen kann. Spätestens am Nachmittag hört der Niederschlag auf, die Sonne kommt aber nicht mehr durch. Die Temperatur schwankt auf und ab und wird die 3° nicht überschreiten.

Der Sonntag verläuft trüb, und zeitweise regnet oder schneit es. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 400 und 900 m, die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt.
 
Dichte Bewölkung dominiert den Montag, und zeitweise kann es ein wenig schneien. Die Temperatur bleibt den ganzen Tag im Minus.

Bis zum Mittwoch geht es in unserer Höhenlage winterlich weiter. Danach stellt sich eine Westströmung ein, die bis zum Monatsende für starke Erwärmung, ergiebigen Niederschlag und windige bis stürmische Verhältnisse sorgt. Der Höhepunkt wird um das Wochenende erreicht werden. Im Zusammenhang mit dem Tauwetter bis in die Höhenlagen ist auch ein schwaches Hochwasserereignis nicht auszuschließen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                 21. Jänner 1971
Temperatur:                                           -4,4° um 7 Uhr; 10,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         keiner
Wetter:                                                   durchgehend sonnig, starker Föhn ab Mittag
Schneelage um 7 Uhr:                           24 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke

Mittwoch, 20. Januar 2021

Zeitweise sonnig und warm ...

Gestern Früh sank die Temperatur mit zunehmender Auflockerung noch auf -2,3° ab. Es schien bis in den Nachmittag die Sonne, wobei ihr Schein ab Mittag durch eine dünne, hohe Wolkenschicht etwas gedämpft wurde. Die Temperatur stieg auf 3,5°. Gegen Abend zog aus Nordwesten starke Bewölkung herein, und zwischen 21 und 2 Uhr regnete es mäßig.
Jetzt in der Früh hängen bei 0,3° Nebel und Wolken über dem Tal.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 0,3° am Hochkar und -0,7° am Ötscher.
Der See hat eine geschlossene, aber dünne Eisdecke mit schlechter Qualität.

Heute scheint überwiegend die Sonne, diese hohe Wolkenschicht kann aber wieder zeitweise dämpfend wirken. Es kommt leichter bis mäßiger Föhn auf, der die Temperatur auf bis zu 10° treibt.

Auch morgen, Donnerstag, scheint die meiste Zeit die Sonne. Sollte der Föhn ins Tal durchkommen sind bis zu 10° möglich, andernfalls bleibt´s bei 4°.

Am Freitag gibt´s ein Wechselspiel aus Sonne und ein paar dichten Wolkenfeldern. Niederschlag ist untertags keiner zu erwarten. Mit bis zu 10° wird´s noch einmal sehr warm. 
In der Nacht bringt ein Frontausläufer Regenschauer, die Schneefallgrenze sinkt unter 1000 m.
 
Der Samstag wird in unserer Gegend eher durchgehend trüb verlaufen. Bis in den Nachmittag sind noch einige Schauer unterwegs, die Schneefallgrenze sinkt vorübergehend bis in unsere Tallage. Die Temperatur liegt knapp über dem Gefrierpunkt.

Am Sonntag dominiert starke Bewölkung und zeitweise ziehen Schauer durch. Da die Schneefallgrenze zwischen 400 und 900 m liegt ist bei uns jede Form von Niederschlag möglich. Die Temperatur schwankt um den Gefrierpunkt.

Das Wetter vor 50 Jahren:                         20. Jänner 1971
Temperatur:                                                   -8,0° um 7 Uhr; 0,1° um 14 Uhr
Niederschlag:                                                 keiner
Wetter:                                                           zeitweise sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                                   24 cm
See:                                                                geschlossene Eisdecke

Dienstag, 19. Januar 2021

Sonne, Wolken, ein wenig Regen ...

Gestern schneite es bis in den späten Nachmittag zeitweise kräftig, die Zeiten mit leichtem Schneefall wurden ab Mittag aber immer länger. Die Temperatur stieg auf 0,5°.
Jetzt in der Früh ist der Himmel stark bewölkt, die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -7°.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke mit 3 bis 4 cm Stärke und schlechter Qualität. Sie ist absolut unbegehbar.

Heute zeigt sich die Sonne vielleicht kurz im Laufe des Vormittags, es zieht aber immer stärkere Bewölkung aus Nordwest herein. Am Abend kann es für kurze Zeit ein wenig regnen. Glättegefahr besteht aber keine, da die Temperatur schon zuvor mit lebhaftem Wind recht deutlich ins Plus steigen wird.

Morgen, Mittwoch, scheint die Sonne überwiegend, nur ein paar dünnere Wolkenfelder ziehen durch. Die Strömung dreht auf Süd, und mit schwachem Föhn sind bis zu 8° möglich.

Am Donnerstag hält sich im Flachland durchgehend der Nebel, bei uns sorgt lebhafter Föhn für recht sonnige Verhältnisse. Die Temperatur steigt auf rund 10°.

Der Freitag bringt bis etwa Mittag noch Sonnenschein bei leicht föhnigen Verhältnissen. Die Strömung dreht aber dann auf West und sorgt für dichte Bewölkung und zeitweisen Regen. Die Temperatur liegt um die 5°.
 
Am Samstag scheint nach anfänglicher Restbewölkung zeitweise die Sonne, nur im Osten kann es noch ein wenig regnen oder schneien. Die Temperatur erreicht um die 3°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     19. Jänner 1971
Temperatur:                                               -14,2° um 7 Uhr; -2,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             keiner
Wetter:                                                       strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                               24 cm
See:                                                            geschlossene Eisdecke

Montag, 18. Januar 2021

Bis etwa Mittag kräftiger Schneefall ...

Gestern blieb es durchgehend bedeckt, hin und wieder schneite es ein wenig. Die Temperatur hatte mit -3,6° ihren Höhepunkt erreicht. Um ca. 4 Uhr hat es leicht zu schneien begonnen.
Jetzt in der Früh schneit es mäßig bei -2,3°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -8°.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke. Nachtrag um 9 Uhr: Das Eis ist absolut unbegehbar! Im Uferbereich bricht man sofort durch, etwas weiter draußen hat es 3 bis 4 cm schlechtes Matscheis.

Heute verstärkt sich der Schneefall in Kürze und kann bis über Mittag zeitweise kräftig anhalten. Am Nachmittag sollten nur noch Schauer fallen. Spätestens in der ersten Nachthälfte hört der Niederschlag auf. Die Temperatur steigt Richtung 0°.

Morgen, Dienstag, kann sich am Vormittag noch kurz die Sonne zeigen, bevor sich aus Nordwesten dichte Bewölkung hereinlegt. Die Temperatur steigt im Tagesverlauf mit zunehmendem Wind langsam ins Plus. Gegen Abend kann es kurzzeitig etwas regnen oder schneeregnen. Ob da Glatteisgefahr besteht, lässt sich erst morgen sagen.

Am Mittwoch scheint überwiegend die Sonne, zeitweise stört hohe Bewölkung. Langsam setzt leichter Föhn ein, der die Temperatur in den Bereich von 6° treiben kann.

Der Donnerstag verläuft zeitweise sonnig. Nach leichtem Morgenfrost kann der Föhn auch ins Tal durchkommen und für rund 8° sorgen.

Am Freitag scheint die Sonne bis über Mittag. Der Föhn bricht rasch zusammen, die Windrichtung dreht auf West. Am Nachmittag ziehen dichte Wolkenfelder mit einigen Regenschauern herein, die Temperatur liegt bei rund 5°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                       18. Jänner 1971
Temperatur:                                                 -7,4° um 7 Uhr; -3,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                               keiner
Wetter:                                                         strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                                 24 cm
See:                                                              geschlossene Eisdecke mit 27 cm Stärke

Sonntag, 17. Januar 2021

Bedeckt, höchstens einzelne leichte Schauer ...

Gestern hat die Wetterentwicklung am Nachmittag meine Prognose rechts überholt. Den habe ich nämlich schon trocken angesagt. Es hat auch in ganz Österreich kaum mehr irgendwo geschneit, nur in unserer Gegend von Waidhofen bis Mariazell hat es bis 17 Uhr zeitweise ordentlich ausgegeben. Die Temperatur erreichte nur -4°.
Jetzt in der Früh ist der Himmel bedeckt bei -4,2°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -11°.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke.

Heute überwiegt dichte Bewölkung, vielleicht ergibt sich das eine oder andere Sonnenfenster. Schneeschauer sollten eigentlich kaum noch fallen, und wenn dann nur einzelne leichte. Die Temperatur bleibt deutlich im Minus.

Morgen, Montag, erreicht uns der Schneefall aus Westen in den Morgenstunden und er kann bis über Mittag länger anhaltend und kräftig ausfallen. Auch der Wind bläst zeitweise stark. Die Temperatur bleibt knapp unter dem Gefrierpunkt. Am Abend verzieht sich der Niederschlag, die Bewölkung bleibt uns noch erhalten.

Nach den neuesten Prognosen wird das mit der Sonne am Dienstag auch nicht so richtig funktionieren. Hohe Wolkenfelder ziehen über den Himmel, da kann sie eher nur durchschimmern. Im Laufe des Nachmittags verdichtet sich die Bewölkung, und es könnte auch bei uns etwas regnen oder schneien. Auch gefrierender Regen ist nicht ausgeschlossen. Der Wind dreht langsam auf Südwest bis Süd und treibt die Temperatur langsam ins Plus.

Am Mittwoch scheint dann die Sonne überwiegend. Mit leichtem bis mäßigem Föhn kann die Temperatur nach Morgenfrost bis auf 8° ansteigen.

Kräftiger Föhn ist für den Donnerstag angesagt. Bei zeitweisem Sonnenschein sind bis zu 10° möglich.

Ab dem 23. setzt für rund 3 Tage wieder Winterwetter ein, bevor es ab dem 27. nass und mild zu werden scheint.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     17. Jänner 1971
Temperatur:                                               -2,5° um 7 Uhr; 3,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             keiner
Wetter:                                                       rund um Mittag kurz sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                               25 cm
See:                                                            geschlossene Eisdecke

Samstag, 16. Januar 2021

Bewölkt, leichter Schneefall, kalt ...

Gestern schob sich gleich in der Früh wieder eine Wolkendecke drüber, und am Vormittag schneite es leicht und ruhig. Ab Mittag blieb´s für ein paar Stunden trocken, ab dem späteren Nachmittag begann es erneut zu schneien. Die Temperatur stieg auf -2,3°. In der ersten Nachthälfte schneite es mäßig, in der zweiten nur noch leicht.
Jetzt in der Früh schneit es leicht bei -4,3°. Seit gestern Früh sind 22 cm lockerer Neuschnee gefallen. Die Schneedecke beträgt bei der Messstation 35 cm.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -11°.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke, die aber vor allem in den Uferbereichen sehr dünn und matschig-brüchig ist - also nicht begehbar.

Heute kann es bis etwa Mittag noch zeitweise leicht schneien, der Nachmittag verläuft trocken. Die Sonne wird bei uns eher nicht durchkommen, die Temperatur bleibt recht deutlich im Minus. Ab dem späteren Nachmittag sind wieder Schauer zu erwarten.

Morgen, Sonntag, könnte die Sonne zeitweise durch die Bewölkung kommen. Ab dem Nachmittag macht es wieder zu, die Niederschlagszone der Front aus Westen erreicht uns voraussichtlich noch nicht. Es bleibt recht kalt.

Am Montag schneit es ab den Morgenstunden wahrscheinlich anhaltend und zeitweise kräftig. Im Tagesverlauf mischen sich im Flachland erste Regentropfen dazu. Der Wind frischt deutlich auf, die Temperatur steigt an den Gefrierpunkt heran.

Die Sonne bekommen wir am Dienstag endlich wieder zu sehen. Nach kräftigem Morgenfrost scheint sie überwiegend und mit einer Strömungsdrehung auf Südwest steigt die Temperatur am Nachmittag ins Plus.

Am Mittwoch kann bei zeitweisem Sonnenschein der Föhn eine Rolle spielen. Sollte er ins Tal durchkommen, sind bis zu 8° oder mehr möglich.
 
Die Erwärmung scheint bis Freitag zu halten, danach ist noch immer Vieles offen. Es könnte sogar sein, dass der "Arctic Outbreak" zum "Outbreak"-erl wird, und nach einer kurzen winterlichen Episode die atlantische Frontalzone das Kommando übernimmt. Entscheidend ist eine Hochdruckbrücke von den Azoren bis Grönland und darüber hinaus. Sollte diese stabil bleiben, kann sich der Kaltlufttrog über Europa austoben und für hochwinterliche Verhältnisse sorgen. Sollte sie jedoch an einer bereits vorhandenen Schwachstelle brechen, hängt der restliche Winter an einem seidenen Faden. Denn dann rauschen die atlantischen Tiefdrucksysteme nach Osten durch und schieben entweder ein Hoch mit Warmluft vor sich her, oder sie bringen Sturm und ergiebige Niederschläge mit einer Schneefallgrenze von etwa 800 - 1000 m Seehöhe. Und diese zonale West-Ostströmung könnte sich dann sehr, sehr lange halten.

Kurzer Rückblick auf die erste Jännerhälfte:
Temperatur: Mit -2,4° lag die erste Monatshälfte um 0,2° unter dem Mittel der letzten 20 Jahre, aber um 1,5° über dem Mittelwert bis 1980. Die höchste Tagesdurchschnittstemperatur war 0,0° am 3. Jänner, die tiefste -8,5° am letzten Montag.
Sonne: Die Sonne schien nur 14% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer.
Niederschlag: Mit 29,3 mm fiel weniger als die Hälfte des Normalniederschlages von 73,4 mm. 
Schnee: Mit 27 cm Neuschnee liegen wir nur knapp unter dem Mittel der letzten 20 Jahre (31 cm). Auch die 11 Tage mit geschlossener Schneedecke sind durchschnittlich. Die maximale Schneehöhe von 14 cm gestern Früh liegt deutlich unter dem Mittel von 33 cm.

Das Wetter vor 50 Jahren:                          16. Jänner 1971
Temperatur:                                                    -12,2° um 7 Uhr; -3,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                                  keiner
Wetter:                                                            überwiegend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                                    25 cm
See:                                                                 geschlossene Eisdecke mit 22 cm Stärke

Freitag, 15. Januar 2021

Viele Wolken, am Abend Schneefall ...

Gestern schneite es immer wieder, am Nachmittag auch längere Zeit durchgehend. Der Wind blies stürmisch, die Temperatur fiel langsam, aber beständig auf -2,2°. Die Nacht verlief trocken, der Wind schlief ein. Die Temperatur sinkt seit Mitternacht mit einsetzender Aufklarung rasch ab.
 
"Schneesturm" am Hetzkogl
Jetzt in der Früh ist der Himmel bei -6,7° sternenklar. Der Schneefall der letzten Tage hat ausgereicht um die Zinkenlifte zu starten! Heute ab 13 Uhr gehen sie in Betrieb (nur Online-Tickets und div. Saisonkarten)!
Auf den Bergen (1400 m) hat es -10°.
Der See hat eine dünne geschlossene Eisdecke.
 
Großwetterlage: Ein Tiefdruckgebiet über Nordosteuropa versorgt uns an seiner Rückseite mit zunehmend kalter und mäßig feuchter Luft aus Nordwest bis Nord. Vor allem in den Nordstaulagen der Alpen, also auch bei uns, sind immer wieder Schneeschauer zu erwarten.
 
Es hat sich ein schmaler Streifen mit aufgelockerter Bewölkung zwischen die Fronten geschoben, der aber nur von kurzer Dauer sein wird. Die Bewölkung verdichtet sich rasch, und erste Schneeschauer sind bald unterwegs. Am Abend und in der Nacht kann es auch länger anhaltend und etwas stärker schneien. Die Temperatur steigt nicht über -2° hinaus.
 
Morgen, Samstag, ändert sich einmal nichts. Es bleibt überwiegend bedeckt und zeitweise gehen Schneeschauer nieder. Einzelne Sonnenfenster sind nicht auszuschließen. Der Wind bläst nur schwach, die Temperatur bleibt deutlich im Minus. 

Am Sonntag gibt´s am Vormittag einzelne Schneeschauer, am frühen Nachmittag könnte die Bewölkung kurz auflockern. Gegen Abend zieht aus Westen dichte Bewölkung herein, und es beginnt zu schneien. An der Temperatur ändert sich nichts.

Der Montag beginnt bedeckt mit Schneefall. Im Laufe des Tages steigt die Temperatur deutlich an, und die Schneefallgrenze nähert sich unserer Höhenlage.

Zeitweise sonnig verläuft der Dienstag. Die Strömung dreht auf Südwest und sorgt für knappe Plusgrade.
 
Das Wetter vor 50 Jahren:                       15. Jänner 1971
Temperatur:                                                 -6,4° um 7 Uhr; -2,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                               keiner
Wetter:                                                         strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                                 25 cm
See:                                                              geschlossene Eisdecke 

Donnerstag, 14. Januar 2021

Stürmisch mit Schneeschauern ...

Gestern schneite es bei bedecktem Himmel und zügigem Wind immer wieder leicht bis mäßig. Die Temperatur sank bis Mittag auf -1,6° ab, stieg danach aber wieder auf rund 0° an. Seither pendelt sie knapp um den Gefrierpunkt. Rund um Mitternacht schneite es etwas länger und stärker.
Jetzt in der Früh treibt bei 0° stürmischer Wind Schneeschauer durch die Gegend.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6,8°.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke.

Heute bleibt der Himmel durchgehend bedeckt und immer wieder schneit es leicht bis mäßig. Mit scharfem Nordwestwind fällt die Temperatur zunehmend ins Minus.

Auch morgen, Freitag, kommt die Sonne nicht durch die Bewölkung. Zeitweise ziehen Schneeschauer durch, die Temperatur kommt über -2° nicht hinaus. Der Wind sollte jedenfalls kein Thema mehr sein.
 
Am Samstag ändert sich kaum etwas. Dichte Bewölkung, ein paar Schneeschauer und deutliche Minustemperatur dominieren den Tag. Vielleicht besteht aber die Chance auf ein paar kurze Sonnenfenster.
 
Die gestrige Prognose für den Sonntag wurde verworfen. Wie es scheint, gibt es auch am Sonntag kaum Änderungen. Erst gegen Abend erreicht eine kräftige Front den Westen Österreichs.
 
Am Montag erreicht uns eine Front aus Westen mit dichter Bewölkung und zeitweise mäßigem Schneefall. Die Temperatur bleibt vorerst noch unter 0°, im Westen Österreichs steigt sie schon deutlich an.
 
Das Wetter vor 50 Jahren:                          14. Jänner 1971
Temperatur:                                                    -8,1° um 7 Uhr; 3,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                                  keiner
Wetter:                                                            strahlend sonnig, kurzzeitig föhnig
Schneelage um 7 Uhr:                                    26 cm
See:                                                                 geschlossene Eisdecke 


Mittwoch, 13. Januar 2021

Windig, bedeckt und ein paar Schauer ...

Gestern zog rasch vorerst dünne Bewölkung herein, die im Tagesverlauf immer dichter wurde. Die Temperatur stieg bis auf 1,7° an. Gegen 17 Uhr begann es leicht zu schneien. Bis ca. 3 Uhr fiel zeitweise verstärkt Schneeregen, der Wind blies mit mehr als 50 km/h.
Jetzt in der Früh hängt bei 0,3° die Wolkendecke tief herinnen, es liegen ein 2 Zentimeter nasser Neuschnee.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -7°.
Der See hat eine geschlossene, aber sehr dünne Eisdecke.

Heute bleibt in unserer Gegend der Himmel voraussichtlich bedeckt, und mit kräftigem Wind schneit es hin und wieder. Die Temperatur bewegt sich knapp um den Gefrierpunkt.

Morgen, Donnerstag, kann es in den frühen Morgenstunden für kurze Zeit etwas stärker schneien, die Störung zerfleddert aber rasch. Danach sind nur mehr einige Schneeschauer unterwegs. Mit einer straffen Nordströmung kommt kältere Luft herein, die Temperatur bleibt durchgehend im Minus.

Am Freitag überwiegt zwar die Bewölkung, zeitweise kann die Sonne aber durchkommen. Auch einzelne Schneeschauer sind möglich. Die Temperatur wird recht deutlich im Minus liegen.

Wolken und Sonne wechseln am Samstag. Hin und wieder fallen auch ein paar Scheeflocken. Die Temperatur kommt über -2° nicht hinaus.

Zunehmend bewölkt verläuft der Sonntag. Mit auflebendem Wind zieht aus Westen die nächste Front herein und bringt ab dem Vormittag Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt aber schon am Nachmittag deutlich an, der Niederschlag geht in Schneeregen oder Regen über.

Das Wetter vor 50 Jahren:                      13. Jänner 1971
Temperatur:                                                -13,5° um 7 Uhr; -3,5° um 14 Uhr
Niederschlag:                                              keiner
Wetter:                                                        strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                                26 cm
See:                                                             geschlossene Eisdecke

Dienstag, 12. Januar 2021

Zunehmend bewölkt, am Abend Schneefall ...

Gestern hatten wir zur Morgenablesung um 7 Uhr -10,8° und damit zum ersten Mal seit 30. Dezember 2019 (-11,0°) wieder einen zweistelligen Minuswert. Die Temperatur sank danach noch auf -11,5° ab.
Es schien durchgehend die Sonne, die Temperatur erreichte gerade einmal -2,5°, um 17 Uhr hatte es schon wieder -8°.
Jetzt in der Früh ist der Himmel bei -13,5° sternenklar. In St. Michael im Lungau hat es -23,8°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6°.
Der See hat eine weitgehend geschlossene, dünne Eisdecke.
 
Großwetterlage: Ein Tief über Island, Großbritannien und Skandinavien trogt nach Süden aus und verdrängt den Azorenhochausläufer, der gestern noch für Sonnenschein gesorgt hat. Wir kommen an der Südflanke des Tiefdruckwirbels zu liegen, was einiges an Niederschlag und kurzzeitig etwas mildere Temperaturen bedeutet. 

Die Bewölkung im Vorfeld der Front liegt derzeit schon quer über Oberösterreich bis in den Linzer Raum und wird unsere Gegend bald erreichen. Im Laufe des Tages wird die Wolkendecke immer dichter, und am späten Nachmittag setzt mit zunehmendem Wind Schneefall ein. Die Temperatur steigt bis um den Gefrierpunkt. In der Nacht kann es durchgehend und zeitweise auch etwas kräftiger schneien.

Morgen, Mittwoch, bleibt der Himmel vorerst bedeckt, und ein paar Schneeschauer sind möglich. Am Nachmittag lockert die Bewölkung vielleicht ein wenig auf. Mit lebhaftem Wind kann die Temperatur knapp ins Plus steigen.
 
Die nächste, gestern bereits besprochene Front aus Westen reicht mit starkem Niederschlag nur bis Oberösterreich herein, aber eine zweite Störung aus Norden trifft unsere Gegend am Donnerstagmorgen. Da kann es für kurze Zeit recht kräftig schneien, danach sind eher nur noch Schauer zu erwarten. Starker Wind bringt zudem wieder kältere Luft herein, die Temperatur bleibt durchgehend im Minus.
 
Am Freitag überwiegt stärkere Bewölkung, und einzelne Schneeschauer ziehen ebenfalls durch. Die Sonne sollte sich zwar zeitweise zeigen, mit schneidendem Wind kommt die Temperatur aber kaum über -4° hinaus. 

Viele Wolken wechseln am Samstag mit ein wenig Sonne, einzelne Schneeschauer sind auch dabei. Bei leicht windigen Verhältnissen bleibt die Temperatur weit im Minus.

Gut! Ein wenig mehr Klarheit über die Wetterentwicklung ab nächster Woche hat sich gestern eingestellt. Es wird zu einem Ausbruch arktischer Kaltluft ("Arctic Outbreak") Richtung Europa kommen, die Folgen für unser Wetter sind jedoch noch ungewiss.
Der europäische Wetterdienst sieht in seiner gestrigen Berechnung den verantwortlichen Tiefdruckkomplex von Skandinavien über England, Frankreich und Spanien mit Zentrum über dem Ostatlantik. Damit würden wir in der milden Vorderseitenanströmung aus Südwesten (Drehrichtung des Tiefs gegen den Uhrzeigersinn) zu liegen kommen.
Auch der amerikanische Wetterdienst sieht Ähnliches, jedoch berechnet er ein Abrücken des Tiefdruckzentrums nach Osten, was uns nach kurzzeitig milderer Temperatur an der Südflanke Abkühlung und kräftigere Niederschläge bringen würde. Bevor wir aber an der wirklich kalten Rückseitenanströmung zu liegen kommen, zerbricht nach Sicht der Amerikaner der Polarwirbel und macht den Weg für eine deutlich mildere Westströmung frei.
Hier zeigt sich sehr gut das Dilemma der Langzeitprognosen. Schon eine Veränderung der Tiefdruckposition um wenige 100 Kilometer kann den Unterschied zwischen einer sehr warmen Südwestströmung und einer eisigen Nordströmung ausmachen. Die genaue Lage der unterschiedlichen Druckzentren auf einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen zu berechnen, ist aber in Zeiten eines instabilen und herumeiernden Polarwirbels ein Ding der Unmöglichkeit.
 
Das Wetter vor 50 Jahren:                        12. Jänner 1971
Temperatur:                                                  -6,3° um 7 Uhr; -2,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                                keiner
Wetter:                                                          strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                                  26 cm
See:                                                               geschlossene Eisdecke mit 22 cm Stärke

Montag, 11. Januar 2021

Heute kalt, ab morgen Schneefall ...

Auch gestern blieb uns die Bewölkung den ganzen Tag erhalten, am Nachmittag fielen auch wieder ein paar Schneeflocken. Die Temperatur blieb knapp unter -1°. 
In der zweiten Nachthälfte begann es aufzuklaren, und seither sinkt die Temperatur rasch ab.
Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei -9,8°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -13°, in Neuhaus (1000 m) -15°.
Der See ist in weiten Teilen mit einer dünnen Eisschicht bedeckt.

Heute scheint die Sonne recht ungestört, nur in den nächsten Stunden können noch ein paar Wolken durchziehen. Die Temperatur bleibt recht deutlich im Minus.

Morgen, Dienstag, sind nach einer klaren Nacht in der Früh bis zu -15° möglich. Aber schon in den Morgenstunden zieht Bewölkung aus Nordwesten herein, die sich bis Mittag immer mehr verdichtet. Mit zunehmendem Wind beginnt es im Laufe des Nachmittags zu schneien. Der Schneefall kann in der Nacht dann anhaltend und recht kräftig ausfallen.

Am Mittwoch schneit es bei bedecktem Himmel zeitweise. In unserer Gegend könnte sich der Niederschlag auch ein wenig länger halten. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt.

Am Donnerstag kommt die nächste  Front aus Nordwesten herein und sorgt in den Nordstaulagen der Alpen für anhaltenden und zeitweise starken Schneefall. Die Hauptniederschlagszone liegt über der Schweiz und Westösterreich, ob sie bis in unsere Gegend reicht, ist noch unsicher. Die Temperatur bleibt im Minus.
 
Zeitweise sonnig verläuft der Freitag. Mit kräftigem Wind ziehen immer wieder stärkere Wolken durch, Niederschlag ist aber keiner dabei. Die Temperatur erreicht maximal -2°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    11. Jänner 1971
Temperatur:                                              -12,3° um 7 Uhr; -2,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            keiner
Wetter:                                                      strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                              27 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Sonntag, 10. Januar 2021

Die Bewölkung bleibt noch recht dicht ...

Gestern blieb der Himmel den ganzen Tag bedeckt, in den Morgenstunden schneite es auch noch leicht. Die Temperatur stieg knapp über 0°.
Jetzt in der Früh hängt bei -4,2° Bewölkung über dem Tal.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -9°.
Der See hat 2,5°. Die Osthälfte ist großflächig mit einer dünnen Eisschicht bedeckt.

Auch heute dominiert die Bewölkung, die Chancen auf ein paar Sonnenstrahlen stehen aber besser als gestern. Die Temperatur wird noch einmal um den Gefrierpunkt erreichen.
 
Die Aufklarung in der Nacht auf morgen, Montag, ist in unserer Gegend eher unwahrscheinlich. Damit wird auch die Morgentemperatur voraussichtlich "nur" im einstelligen Minusbereich liegen. Spätestens am Vormittag setzt sich die Sonne durch und scheint danach recht ungestört. Die Temperatur steigt auf maximal -2°.

Am Dienstag ist nach einer klaren Nacht zweistelliger Morgenfrost aber sicher. Bis etwa Mittag scheint die Sonne, dann zieht mit auflebendem Wind aus Westen Bewölkung herein. Gegen Abend beginnt es zu schneien.

In der Nacht auf Mittwoch überquert uns eine Front mit starkem Wind und zeitweise kräftigem Schneefall.
Untertags bleibt der Himmel bedeckt, und bei einer Temperatur um den Gefrierpunkt schneit es zeitweise.

Auch am Donnerstag gehen bei bedecktem Himmel immer wieder Schneeschauer nieder. Die gestern noch angekündigte Erwämung fällt aus, die Temperatur bleibt um die 0°.

Schön langsam kommt Licht ins Dunkel der Langzeitprognosen. Im Prinzip sind nur noch zwei Varianten der Wetterentwicklung im engeren Rennen, wobei beide eher extrem ausfallen können.
Die erste (amerikanischer Wetterdienst) ist eine Zonalisierung (Umstellung auf eine West- bis Südwestströmung) der Großwetterlage mit viel Niederschlag, stürmischem Wind und einem Ansteigen der Temperatur auf bis zu 10° in den Niederungen. Das würde eine Schneefallgrenze von rund 900 bis 1000 m bedeuten.
Der europäische Wetterdienst hat gestern eine gegensätzliche Entwicklung berechnet. Ein sogenannter "Arctic Outbreak" bringt über eine Nord- bis Nordostströmung mäßigen Schneefall und sehr kalte Luft nach Mitteleuropa. Bis zu -20 Grad wären da ohne weiteres möglich.
Beide Möglichkeiten sind plausibel und wahrscheinlicher als andere, eine davon wird´s wohl werden.
Am Montag sollte endgültig Klarheit herrschen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    10. Jänner 1971
Temperatur:                                              -14,8° um 7 Uhr; -5,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            keiner
Wetter:                                                      strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                              27 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Samstag, 9. Januar 2021

Viele Wolken, wenig Sonne ...

Trotz zeit- und stellenweise blauem Himmel war die Sonne gestern Mangelware. Sie schien immer wieder einmal, aber nur für sehr kurze Zeit. Im Laufe des Nachmittags tanzten hin und wieder auch ein paar Schneeflocken daher. Die Temperatur stieg ganz kurz und ganz knapp ins Plus.
Jetzt in der Früh ist der Himmel bei -2,4° bewölkt.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -8°.
Der See hat 3,0°.

Dann gehen wir die Vorhersage heute einmal ein wenig vorsichtiger an. Es dominiert ganztags dichtere Bewölkung, aus der es zeitweise leicht und dünn schneien kann. Die Sonne wird höchstens dann und wann kurz durchkommen. Die Temperatur bleibt eher im Minus.

Morgen, Sonntag, hat die Sonne zwar ein bisschen bessere Chancen, die Bewölkung überwiegt aber bei weitem. Die kalte Luft, die den Westen und Südwesten schon seit Tagen dominiert, kriecht langsam auch in unsere Gegend herein. Die Temperatur bleibt recht deutlich im Minus.

Nach einer wahrscheinlich klaren Nacht sind am Montag bis zu -14° möglich. Untertags scheint die Sonne recht ungestört, die Temperatur erreicht nicht mehr als -4°.

Auch der Dienstag startet recht kalt. Die Sonne scheint bis in den Nachmittag überwiegend, erst gegen Abend zieht aus Westen Bewölkung auf. Der Wind frischt auf und lässt die Temperatur um den Gefrierpunkt steigen.
 
In der Nacht zum Mittwoch überquert uns eine Front aus Westen mit zeitweise kräftigerem Niederschlag und ebensolchem Wind. Laut ZAMG handelt es sich in unserer Höhelage um Schneefall, der ORF sieht eine Schneefallgrenze von 700 m.
Auch am Mittwoch bläst starker Wind, die Bewölkung bleibt in unserer Gegend dicht und Schauer sind jederzeit möglich.

Die Erwärmung könnte am Donnerstag auch kräftig ausfallen. Allem Anschein nach ist sie aber nicht von langer Dauer. Die tatsächlichen Auswirkungen des "Major Warming" auf unser Wetter werden aber aller Voraussicht nach erst am Sonntag oder Montag feststehen. Nach wie vor sind alle Varianten möglich.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    9. Jänner 1971
Temperatur:                                              -15,6° um 7  Uhr; -6,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            keiner
Wetter:                                                      strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                              27 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke mit 20 cm Stärke

Freitag, 8. Januar 2021

Sonne und Wolken, zunehmend kalt ...

Gestern lockerte die Bewölkung ab dem Vormittag immer wieder auf, die Sonne konnte aber nur zeitweise kurz durchblinzeln. Auch ein paar Schneeflocken fielen noch. Die Temperatur stieg knapp ins Plus, und fiel gegen Abend mit zunehmender Auflockerung rasch ab. Um 20 Uhr hatte es schon -6°, danach wurde es wieder eine Spur wärmer.
Jetzt in der Früh zieht bei -4° aufgelockerte Bewölkung über den Himmel.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -8°.
Der See hat 3,0°.

Heute scheint die Sonne zumindest zeitweise, einige Wolkenfelder ziehen aber durch. Die Temperatur kommt kaum ins Plus.

Morgen, Samstag, wird die Bewölkung deutlich dichter ausfallen, und auch ein paar Schneeflocken können fallen. Die Sonne kommt nur zwischendurch zum Zug, die Temperatur bleibt ganztags im Minus.

Nach anfänglicher Bewölkung scheint am Sonntag immer öfter die Sonne. Es bleibt recht kalt.

Am Montag scheint überwiegend die Sonne, nur wenige Wolken tauchen auf. Nach zweistelliger Minuswerte am Morgen, steigt die Temperatur tagsüber maximal auf -2°.
 
Auch am Dienstag scheint die Sonne bis über Mittag. Im Laufe des Nachmittags zieht aus Westen mit auflebendem Wind starke Bewölkung herein. Damit steigt auch die Temperatur nach zweistelligen Minusgraden am Morgen deutlich an. Vorerst bleibt´s noch trocken.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    8. Jänner 1971
Temperatur:                                              -16,8° um 7 Uhr; -7,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            keiner
Wetter:                                                      strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                              27 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Donnerstag, 7. Januar 2021

Bewölkt, am Nachmittag etwas Sonne ...

Gestern schneite bis über Mittag ganz leicht, die Temperatur stieg auf 0,8°. Der Himmel blieb durchgehend bedeckt, und in der zweiten Nachthälfte gab´s noch einmal leichten Schneefall.
Jetzt in der Früh ist der Himmel bedeckt bei -0,9°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -7°.
Der See hat 3,3°.

Heute bleibt uns die Bewölkung noch längere Zeit erhalten, und in den nächsten Stunden kann es auch noch dünn schneien. Im Laufe des Nachmittags lockern die Wolken auf, und die Sonne sollte sich noch (zumindest kurz) zeigen. Die Temperatur steigt vielleicht knapp ins Plus.

Morgen, Freitag, scheint zeitweise die Sonne, vor allem am Vormittag sind aber auch viele Wolken unterwegs. Nach kräftigerem Morgenfrost sind maximal 0° zu erwarten.

Am Samstag zeigt sich die Sonne nur kurz zwischendurch. Immer wieder ziehen stärkere Wolkenfelder durch. Die Strömung dreht langsam auf Nord, damit bleibt die Temperatur im Minus.

Überwiegend bedeckt mit einzelnen Sonnenlücken verläuft der Sonntag. In der Früh sind zweistellige Minusgrade möglich, untertags nicht mehr als -3° zu erwarten. Da der See mit der Temperatur schon sehr weit herunten ist, könnte sich eine geschlossene, aber natürlich noch nicht begehbare Eisdecke bilden. Ob sie recht lange hält, steht noch in den Sternen. Die Langzeitprognosen tendieren jetzt doch eher in die warme Richtung.
 
Auch am Montag dominiert starke Bewölkung, und am Vormittag kann es zeitweise leicht schneien. Im Laufe des Nachmittags lockern die Wolken langsam auf. Die Temperatur bleibt im Minus.

Das Wetter vor 50 Jahren:                   7. Jänner 1971
Temperatur:                                             -18,4° um 7 Uhr; -10,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           keiner
Wetter:                                                     strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                             27 cm
See:                                                          geschlossene Eisdecke

Mittwoch, 6. Januar 2021

Nur leichter Schneefall ...

Gestern kam schon um halb 10 Uhr beim See die Sonne durch, eine aufziehende Nebelschicht auf rund 1200 m Seehöhe sorgte dann aber doch wieder für trübe Verhältnisse. Die Temperatur stieg knapp ins Plus.
 
Zweischichtige Nebeldecke ...
 
Nur ganz oben war´s strahlend sonnig ... (Foto: Gabriel Hager)
 
Jetzt in der Früh schneit es ganz leicht bei -0,7°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -4°.
Der See hat 3,5°.

Heute kann es bis etwa Mittag noch zeitweise leicht schneien, viel kommt in unserer Gegend aber nicht mehr. Der Niederschlagsschwerpunkt zieht sich in einem Bogen vom Südosten und Osten Österreichs über´s Waldviertel und Bayern ins Innviertel. Am Nachmittag sollte kein Niederschlag mehr fallen, die Wolkendecke bleibt aber dicht. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt.

Morgen, Donnerstag, sind anfangs noch viele Restwolken vorhanden, aus denen es auch noch zeitweise leicht schneien kann. Die Sonne sollte sich aber rund um Mittag durchsetzen und danach zeitweise scheinen. Die Temperatur steigt auf 2°.

Am Freitag wechseln Wolken und Sonne, aus nordwestlicher Richtung lebt kräftiger Wind auf. Die Temperatur erreicht maximal 1°.

Überwiegend sonnig verläuft der Samstag. Nach etwas strengerem Morgenfrost steigt die Temperatur kaum ins Plus.
 
Am Sonntag ist der Himmel bedeckt, zeitweise können ein paar Schneeflocken fallen. Mit schneidigem Wind aus Nordost liegt die Temperatur ganztags deutlich im Minus.

Das Wetter vor 50 Jahren:                       6. Jänner 1971
Temperatur:                                                 -4,3° um 7 Uhr; -10,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                               keiner
Wetter:                                                         am Morgen bewölkt, danach strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                                 28 cm
See:                                                              geschlossene Eisdecke

Dienstag, 5. Januar 2021

Vielleicht geht sich heute die Sonne aus ...

Gestern blieb es den ganzen Tag trüb und die Temperatur durchgehend leicht im Minus.
Jetzt in der Früh scheint die Nebeldecke bei -3,6° deutlich dünner zu sein.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -4°.
Der See hat 3,5°.
 
Heute stehen die Chancen deutlich besser, dass sich die Sonne durchsetzt. Im Flachland draußen bleibt es sicher wieder nebelig-trüb. Mit Sonnenschein steigt die Temperatur knapp ins Plus, ohne bleibt sie im Minus.
 
Morgen, Dreikönigstag, schneit es von den frühen Morgenstunden bis etwa Mittag mäßig, zeitweise vielleicht auch kräftig. Der Nachmittag verläuft dann schon trocken, aber es bleibt bedeckt. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt.

Am Donnerstag sind anfangs noch viele Restwolken unterwegs, ab dem Vormittag sollte die Sonne aber durchkommen und den Rest des Tages scheinen. Nach -2° am Morgen sind vielleicht knappe Plusgrade möglich.

Am Freitag können vormittags aus Restbewölkung von der Nacht noch ein paar Schneeflocken fallen. Ab Mittag wechseln Sonne und Wolken, die Temperatur bleibt voraussichtlich im Minus.

Sonnig und recht kalt verläuft der Samstag.

Wenden wir uns kurz der Großwetterlage zu. Ein Tief mit Zentrum über Südfrankreich und Norditalien beschert uns die derzeitigen Wetterverhältnisse. Immer wieder ziehen dadurch Störungen, anfangs aus Südosten, später aus Westen auch über Österreich, die aber gerade in unserer Gegend eher schwach ausfallen werden. Aus Norden sickern dazu kältere Luftmassen ein, die die Temperatur auf ein der Jahreszeit entsprechendes Niveau drücken.
Ein Hoch über Skandinavien blockiert das Tief und hält es für die Zeit bis über den 10. Jänner recht ortsstabil.
In der Zwischenzeit kommen jedoch weiter nördlich Entwicklungen in Gang, die unser Wetter in der Zeit danach bestimmen werden. Ab heute setzt nämlich ein "Major Warming" in der Stratosphäre über dem Polarwirbel ein, das zu einer Erwärmung der hohen Luftmassen von ca. 80° führen wird. Dadurch kommt der Polarwirbel ordentlich ins schleudern, und von einem Ausbeulen über einen Split bis zum "Final Warming" liegen die möglichen Konsequenzen. 
Ein Polarwirbelsplit hat uns z.B. 2018 eine sehr kalte Zeit Ende Februar und Anfang März beschert. Aber bei einem Split sind neben der kalten Variante auch sehr warme Verhältnisse möglich. Wenn nämlich aus Norden sehr kalte Luft nach Süden fließt, muss an anderer Stelle warme Luft aus Süden nach Norden strömen. Es ist also die Frage, auf welcher Seite des Teilwirbels wir zu liegen kommen.
Ein "Final Warming" würde das vorzeitige Ende des Winters 2020/2021 bedeuten.
All diese Varianten sind im Bereich des möglichen, wahrscheinlich werden wir erst zu Beginn der nächsten Woche eine relativ gesicherte Prognose für die zweite Jännerhälfte erhalten.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     5. Jänner 1971
Temperatur:                                               -16,8° um 7 Uhr; -10,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             keiner
Wetter:                                                       überwiegend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                               29 cm
See:                                                            geschlossene Eisdecke; 12 - 20 cm schlechtes Eis

Montag, 4. Januar 2021

Ziemlich trübe Woche ...

Gestern machte eine hochnebelartige Wolkendecke ab ca. 900 m den ganzen Tag dicht, die Temperatur erreichte gerade einmal 1,8°.
Jetzt in der Früh hängt bei -1,1° noch immer diese Decke über dem Tal.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -2,5°.
Der See hat 3,5°.
 
Auch heute bleibt es überwiegend trüb, vielleicht besteht am Nachmittag die Chance auf ein wenig Sonne. Niederschlag ist keiner zu erwarten. Die Temperatur steigt knapp ins Plus.
 
Hochnebel und Wolken sind auch morgen, Dienstag, ein ziemlicher Spielverderber. Mit viel Glück könnte bei uns die Sonne aber zeitweise vorbeischauen. Die Temperatur steigt auf 3°.
 
Am Dreikönigstag schneit es in den Morgenstunden leicht bis mäßig, aber schon im Laufe des Vormittags hört der Niederschlag auf. Die Sonne kommt voraussichtlich auch am Nachmittag nicht durch, die Temperatur steigt kaum ins Plus.
 
Der Donnerstag beginnt mit Wolken und einzelnen Schneeschauern, am Nachmittag ist ein wenig Sonne möglich. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt.
 
Am Freitag sollten sich die Wolken im Tagesverlauf verziehen, und die Sonne zunehmend scheinen. Es kommt kältere Luft herein, nach stärkerem Morgenfrost sind auch untertags Minusgrade zu erwarten.
 
Das Wetter vor 50 Jahren:                   4. Jänner 1971
Temperatur:                                             -8,8° um 7 Uhr; -8,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           keiner
Wetter:                                                     strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                             30 cm
See:                                                          geschlossene Eisdecke 

Sonntag, 3. Januar 2021

Viele Wolken, wenig Sonne ...

Gestern hielt sich die dünne Bewölkung den ganzen Tag, nur hin und wieder konnte die Sonne durchschimmern oder -scheinen. Die Temperatur stieg auf 1,8°.
Rund um Mitternacht kam der Föhn kurz einmal ins Tal durch und sorgte für 6,5°.
Jetzt in der Früh ist der Himmel bedeckt bei -0,3°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -0,5°.
Der See hat 3,3°.
 
Auch heute bleibt der Himmel überwiegend bedeckt, nur zeitweise kann die Sonne kurz durchschauen. Mit einer leicht föhnigen Strömung könnte die Temperatur auf 5° steigen.
 
Morgen, Montag, hängt wahrscheinlich den ganzen Tag tiefe, hochnebelartige Bewölkung herinnen. Nur in unserer Gegend besteht eine geringe Chance, dass sich die Sonne kurz zeigt. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt.
 
Am Dienstag scheint dann die Sonne zumindest zeitweise, und die Temperatur steigt auf rund 3°.
 
Die Prognose für den Dreikönigstag ist noch sehr unsicher. Nach derzeitigem Stand der Dinge bleibt der Himmel den ganzen Tag bedeckt, und es kann bis ins Flachland schneien. Die Niederschlagsmenge ist noch unsicherer als die Prognose.
 
Der Donnerstag verläuft durchgehend trüb, und bis etwa Mittag kann es noch zeitweise leicht schneien.
 
Wie bereits unter der Woche berichtet, herrscht in der Wetterküche in der Zeit nach dem 6. Jänner Chaos. Die Prognosen springen täglich von einem Extrem ins andere, noch zeichnet sich kein genauerer Trend ab. Die winterlichen Varianten sind zwar die häufigsten, zu warme Entwicklungen sind aber nicht von Tisch. Die Grundvoraussetzungen für einen richtigen "Hochwinter" sind aber so gut, wie seit Jahren nicht mehr.
 
Das Wetter vor 50 Jahren:                    3. Jänner 1971
Temperatur:                                              -9,8° um 7 Uhr; -8,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            3,2 mm
Wetter:                                                      bedeckt, zeitweise Schneefall
Schneelage um 7 Uhr:                              28 cm
Neuschnee:                                               6 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Samstag, 2. Januar 2021

Viele Wolken, etwas Sonne, vielleicht föhnig ...

Gestern dämpfte schon ab dem späteren Vormittag dünne, hohe Bewölkung den Sonnenschein, im allgemeinen überwog aber der freundliche Eindruck. Die Temperatur blieb bei -0,8° hängen.
Jetzt in der Früh zieht bei -3,3° aufgelockerte Bewölkung über den Himmel.
Auf den Bergen (1400 m) liegt die Temperatur um den Gefrierpunkt.
Der See hat 3,8°.

Heute scheint die Sonne höchstens zeitweise. Hohe Bewölkung macht die meiste Zeit ziemlich dicht. Vielleicht kommt Föhn auf, der die Temperatur auf bis zu 6° treiben könnte.

Morgen, Sonntag, gibt´s in unserer Gegend keinen Niederschlag. Es dominiert aber starke Bewölkung, die Sonne wird Mangelware sein. Mit einer leicht föhnigen Strömung kann die Temperatur bis auf 5° steigen.

Der Montag verläuft trüb, aber trocken. Dichte Wolkenfelder lassen der Sonne kaum Platz. Die Temperatur erreicht um die 2°.

Am Dienstag setzt sich im Tagesverlauf die Sonne durch, die Temperatur kommt nur knapp ins Plus.
 
Der Dreikönigstag bringt die meiste Zeit starke Bewölkung, vielleicht kommt in unserer Gegend die Sonne kurz einmal durch. Die Temperatur bleibt im Bereich des Gefrierpunktes.

Jahresrückblick 2020:                                       4.-wärmstes Jahr, recht nass ...
 
Temperatur: Auch wenn es Viele nicht glauben und ein eher gemäßgtes Jahr gesehen haben wollen, war 2020 mit 8,39° das 4.-wämste Jahr der Messgeschichte (seit 1909). Das langjährige Mittel liegt bei 7,60°.

extremer Anstieg in den letzten 10 Jahren ...

Unser Vergleichsjahr 1970 war mit 6,13° auch für damalige Verhältnisse zu kühl (Mittel damals: 6,43°).
Hauptverantwortlich für den hohen Wert sind das erste Jahresdrittel und der Dezember.
 

Seit längerer Zeit waren wieder 4 Monate (wenn 2 davon auch nur marginal) unterdurchschnittlich.
Das wärmste Jahr war 2018 mit 8,96°, das kälteste 1940 mit 5,03°.
An 91 Tage lag die Temperatur zur Morgenablesung um 7 Uhr MEZ im Minus (Mittel: 91 Tage, bis 1990 110 Tage). És wurde kein einziger Wert mit -10° oder darunter verzeichnet. Das gab es erst einmal, nämlich 2014. Der Mittelwert liegt bei 12 Tage, bis in die 1970er waren´s 20 Tage.
Der tiefste Wert stammt mit -9,9° vom 27. Dezember.
Während der Sommermonate wurde nur an 5 Tage ein Wert unter 10° gemessen.
Hitzetage (30° oder mehr zur 14 Uhr-Ablesung) gab es 3, der Durchschnitt liegt bei 6 Tagen.
Die höchste aufgezeichnete Temperatur war 32,5°.

Sonne: Die Sonne schien 48,9% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer. Es war damit das sonnigste der letzten 5 Jahre. Natürlich waren dafür April und November mit außergewöhnlich hohen Werten verantwortlich.

Niederschlag: Mit 1851,0 mm fiel um fast 200 m mehr Niederschlag als im Durchschnitt (Mittel: 1656,6 mm).
Im Vergleichsjahr 1970 war´s mit 1905,1 mm (Mittel damals: 1611,4 mm) ähnlich viel.
Am meisten Niederschlag gab´s 1944 mit 2172,5 mm, am wenigsten 1978 mit 1158,9 mm.
Das Maximum innerhalb 24 Stunden fiel in der Nacht vom 16. auf den 17. September innerhalb 5 Stunden mit 95,8 mm.
An 197 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel: 208 Tage) mit durchschnittlich 9,4 mm pro Niederschlagstag (Mittel: 8,0 mm).
Es gingen unterdurchschnittliche 3 Gewitter über Ort nieder und durchschnittliche 18 in der Umgebung.

Schnee: Im Kalenderjahr 2020 fielen nur 60 cm Neuschnee. Das ist der geringste Wert seit Aufzeichnungsbeginn. Das 20-jährige Mittel liegt bei 285 cm, das 10-jährige bei 193 cm.
An 37 Tagen gab es eine geschlossene Schneedecke. Das ist der 2.-niedrigste Wert nach 2014 mit 17 Tagen. Der Mittelwert liegt bei 90 Tagen.
Die maximale Schneehöhe betrug nur 11 cm (Mittel: 73 cm).

See: Der See liegt mit 13,3° (April bis November) genau auf dem langjährigen Mittelwert, der bis in die 1980er aber nur bei 11,9° lag. Im Vergleichjahr 1970 waren´s nur 10,9°.
Bis zum Jahrtausendwechsel gab es nur 10 Jahre mit einem Wert von 13° oder mehr, in den letzten 10 Jahren lag kein einziges unter 13°.
An nur 11 Tagen wurde bei der Messung (7 Uhr MEZ) 20° oder mehr verzeichnet (Mittel: 23 Tage, bis 1990 waren´s 8 Tage).
Am wärmsten war er am 1. und 2. August mit 21,9°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    2. Jänner 1971
Temperatur:                                              -13,0° um 7 Uhr; -7,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            1,9 mm
Wetter:                                                       bedeckt, Schneefall nachts
Schneelage um 7 Uhr:                               25 cm
Neuschnee:                                                5 cm
See:                                                            geschlossene Eisdecke