Freitag, 7. Februar 2020

Sonne und Wolken, recht kühl ...

Gestern schob sich schon am Vormittag Bewölkung herein und ließ die Sonne kaum durchkommen. Am Nachmittag lockerte es dann zunehmend auf. Die Temperatur blieb bei 3,5° hängen.
Zu Mittag bewölkt ...
Am späten Nachmittag nur noch wenige Wolken ...
Nur wenig später ...
Jetzt in der Früh ist der Himmel bei -7° überwiegend klar.
Auf den Bergen (1400 m) hat es ebenfalls -7°.
Der See hat 3,9°.

Heute wird´s auch wieder ganz knapp mit diesem Wolkenband im Nordosten. Am Vormittag kann es ziemlich zumachen, am Nachmittag sollte die Sonne doch mehr durchkommen. Die Temperatur steigt auf rund 4°.

Morgen, Samstag, scheint dann die Sonne ungestört von einem zunehmend wolkenlosen Himmel. Die Temperatur steigt auf 6°.

Auch am Sonntag scheint die Sonne überwiegend, ein paar dünne Wolken ziehen durch. Mit rund 8° wird´s noch ein bisschen wärmer.

Der Montag beginnt noch mit ein wenig Sonnenschein. Bald aber zieht dichte Bewölkung auf, und am Nachmittag beginnt es zu regnen. Auch ein Gewitter ist anfangs nicht auszuschließen. Der Wind legt ordentlich zu und erreicht im Laufe des Nachmittags Sturmstärke. Zu Beginn liegt die Schneefallgrenze über 1500 m und sinkt gegen Abend auf 700 bis 1000 m ab. Bei Eintreffen der Front sind bis zu 12° möglich.

Am Dienstag sorgt Nordweststurm für turbulente Verhältnisse. Der Himmel bleibt bedeckt, und es regnet, bzw. schneit immer wieder und auch kräftig. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 500 und 900 m, sodass bei uns im Tal alle Niederschlagsformen möglich sind.

Dieser Sturm ist nur der Auftakt einer ganzen Reihe von Sturmfronten, die Deutschland im Laufe der Woche überqueren und auch uns zumindest streifen werden. Die Temperatur geht mit den jeweiligen Rückseitenanströmungen zurück, sodass zeitweise mit Schneefall bis ins Tal gerechnet werden muss.
Erst um das Wochenende beruhigt sich die Wetterlage, für danach gibt es sowohl kalte als auch sehr warme Optionen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    7. Februar 1970
Temperatur:                                              -2,9° um 7 Uhr; 5,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            0,3 mm
Wetter:                                                      sonnig, leichter Schneefall abends
Schneelage um 7 Uhr:                              17 cm
Neuschnee:                                               1 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Donnerstag, 6. Februar 2020

Ein paar ruhigere Tage ...

Gestern graupelte es am Vormittag bei kräftigem Wind mehr oder weniger stark, ab dem frühen Nachmittag blieb es schon trocken. Auch die Sonne konnte zeitweise kurz durch die auflockernden Wolken scheinen. Die Temperatur bewegte sich um den Gefrierpunkt und sank mit den Auflockerungen nur langsam ab.
Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei -1°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -9°.
Der See hat 4°.

Heute scheint am Vormittag noch häufig die Sonne, am Nachmittag ziehen ein paar Wolkenfelder aus Nordost herein. Die Temperatur steigt bei lebhaftem Wind auf 4°.

Am Freitag wechseln Sonne und Wolken, die Temperatur erreicht maximal 5°.

Überwiegend sonnig wird der Samstag. Bis zu 6° sind am Nachmittag schon möglich.

Auch am Sonntag scheint überwiegend die Sonne, ein paar hohe Wolkenfelder ziehen durch. Die Temperatur steigt auf 8°.

Am Montag scheint am Vormittag zeitweise die Sonne, mit auflebendem Wind wird es sehr warm. Im Laufe des Nachmittags setzt Sturm ein, und es beginnt zu regnen. Die Schneefallgrenze liegt jenseits der 1400 m.

Das Wetter vor 50 Jahren:                  6. Februar 1970
Temperatur:                                            0,8° um 7 Uhr; 1,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          2,1 mm
Wetter:                                                    bedeckt, zeitweise Schneeregen
Schneelage um 7 Uhr:                            geschlossene Eisdecke mit 32 cm

Mittwoch, 5. Februar 2020

Bis in den Nachmittag zeitweise Schneefall ...

Gestern erreichte uns die Front schon kurz nach 7 Uhr mit starkem Regen und ersten Sturmböen. Die Temperatur sprang kurzzeitig auf über 7° hinauf. Gegen Mittag wurde aus dem Regen Schneefall, da gab es aber nur noch einzelne Schauer. Der Nachmittag verlief überwiegend trocken mit ein paar kräftigen "Gausterern", auch der Wind blies nicht mehr ganz so heftig. Die Temperatur sank auf knapp über 0°. In der Nacht fiel kaum Niederschlag, erst seit 3 Uhr schneit es zeitweise.
Jetzt in der Früh schneit es bei stürmischem Wind und 0,5° kräftig. Ein paar Zentimeter Neuschnee liegen herinnen. Den durchschnittlichen Niederschlag für den gesamten Februar haben wir in den ersten 4 Tagen bereits bekommen.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6°
Der See hat 4,0° und ist eisfrei.

Heute bleibt der Himmel vorerst bedeckt, bis über Mittag kann es zeitweise kräftig schneien. Der Wind bleibt stark bis stürmisch, die Temperatur knapp im Plus. Im Laufe des Nachmittags hören Niederschlag und Sturm auf, auch erste Auflockerungen sind noch möglich.

Nach einer teilweise klaren Nacht gibt´s morgen Früh etwas kräftigeren Morgenfrost. Vor allem am Vormittag scheint zeitweise die Sonne, ab Mittag schiebt eine schwache Störung aus Nordosten Wolkenfelder herein. Die Temperatur steigt nur schwach ins Plus. Der Wind bläst noch lebhaft durch die Gegend.

Auch am Freitag stören die Wolken aus Nordost noch zeitweise. Während es in den westlichen und südlichen Landesteilen strahlend sonnig wird, zieht bei uns immer wieder Bewölkung durch. Mit rund 4° wird´s etwas wärmer.

Überwiegend sonnig wird der Samstag. Nach mäßigem Morgenfrost steigt die Temperatur auf 6°.

Ruhiges, sonniges Wetter bei rund 8° bekommen wir am Sonntag. Gegen Abend trifft im Westen bereits die nächste Front mit starkem Wind und Regen bis auf 1500 m ein.

Was sich da über dem Atlantik zusammenbraut, verheißt für die nächste Woche nichts Gutes!
Eine Staffel von Tiefdruckfronten kündigt sich an, die mit Sturm und starken Niederschlägen ab Montag Europa überqueren werden. An ihrer Vorderseite führen sie milde Luft mit sich, sodass die Schneefallgrenze über 1200 m zu liegen kommen wird, bei Abzug wird´s an ihrer Rückseite kälter, und es kann bis ins Tal schneien. Vor allem für Deutschland sind unwetterartige Ereignisse prognostiziert. Ob sie auch uns voll erreichen, werden wir erst sehen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     5. Februar 1970
Temperatur:                                               1,3° um 7 Uhr; 3,5° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             3,8 mm
Wetter:                                                       sonnig am Vormittag, Schneeregen ab 20°°
Schneelage um 7 Uhr:                               19 cm
See:                                                            geschlossene Eisdecke

Dienstag, 4. Februar 2020

Regen und Schnee, Sturmwarnung ...

Gestern regnet es bis 13 Uhr recht stark, danach nur noch mäßig. Die Temperatur bewegte sich den ganzen Tag zwischen 4° und 5°. Der Wind war untertags relativ ruhig und zog erst gegen Abend wieder deutlich an. Seit Mitternacht ist es trocken.
Jetzt in der Früh ist es noch ruhig und trocken bei 3,5°. Seit gestern sind wieder 29 mm Regen gefallen.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 5°.
Der See hat 4,3° und ist zum Großteil offen.

Die Kaltfront hat die Landesgrenze zu Bayern schon erreicht und sorgt im Westen und Norden bereits für Regen und stürmischen Wind. Uns erreicht sie in den nächsten ein, zwei Stunden. Mit heftigen Sturmböen bis 100 km/h beginnt es zu regnen. Auf den Bergen sind Orkanböen möglich. Nach den neuesten Animationen fällt der Niederschlag in unserer Gegend nicht ganz so heftig aus, er konzentriert sich auf die Landesteile westlich von uns. Am Nachmittag lässt die Intensität nach, es können sogar erste Pausen eintreten. Auch der Wind beruhigt sich etwas, bleibt aber stark bis stürmisch. Es kühlt deutlich ab, wann die Schneefallgrenze unsere Tallagen erreicht, ist noch sehr unsicher. Spätestens am Nachmittag fällt aber Schnee.
Gegen Abend wird der Niederschlag wieder stärker, und es kann die ganze Nacht leicht bis mäßig schneien.

Morgen, Mittwoch, schneit es immer wieder, zeitweise auch länger anhaltend und kräftig. Bei starkem Wind kommt die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt hinaus. Am Nachmittag geht der Schneefall in Schauer über und sollte am Abend aufhören.

Der Donnerstag bringt Wetterberuhigung. Zeitweise scheint die Sonne, vor allem am Nachmittag zieht aber aus Norden Bewölkung durch. Es bleibt recht kalt.

Auch am Freitag wechseln sich Sonne und Wolken rasch ab. Die Temperatur steigt auf rund 4°.

Über das Wochenende sollte sich ruhiges, recht schönes und mäßig mildes Wetter einstellen.

Ab dem Wochenbeginn wird´s wieder deutlich turbulenter. Eine massive Tiefdruckzone zieht vom Atlantik Richtung Mittel- und Nordeuropa. Wir kommen an ihrem südlichen Rand zu liegen.
Rückt sie etwas weiter nach Süden, heißt das für uns stürmisches und nasses Wetter mit kühler Temperatur und optional auch etwas Schneefall. Bleibt sie nur 200 Kilometer weiter nördlich, wird daraus stürmisches und nasses Wetter mit 10°.
Ab dem 12. Februar scheint sich so oder so wieder eine warme Südwestströmung einzustellen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                4. Februar 1970
Temperatur:                                          3,5° um 7 Uhr; 1,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                       10,2 mm
Wetter:                                                  Regen und Schneeregen, Sturm aus Nordwest
Schneelage um 7 Uhr:                          21 cm
See:                                                       geschlossene Eisdecke

Montag, 3. Februar 2020

Sturm, starker Regen ...

Gestern regnete es noch bis in den Vormittag, zu Mittag kam sogar die Sonne ganz kurz durch. Im Laufe des Nachmittags setzte langsam wieder Regen ein, der über Nacht recht stark ausfiel. Die Temperatur stieg in der ersten Nachthälfte auf 11,5°.
Die ZAMG hat gestern die erwartete Starkregenwarnung für unser Gebiet herausgegeben. 40 bis 60 mm werden von gestern Abend bis heute Abend erwartet. 34 mm davon sind schon gefallen, die 60 mm werden wir also wahrscheinlich erreichen.
Jetzt in der Früh regnet es bei 5,7° recht kräftig.
Auf den Bergen (1400 m) ist der Niederschlag in den letzten Stunden in Schneefall übergegangen, die Temperatur auf 0° gesunken.
Der See hat 4,0°. Nur noch im Westen ist etwas Eis vorhanden.

Heute regnet es bis über Mittag noch zeitweise sehr stark, im Laufe des Nachmittags lässt die Intensität deutlich nach. Gegen Abend ist sogar eine längere Pause möglich. Der Wind bleibt stürmisch, die Temperatur geht wahrscheinlich zurück.

In den Morgenstunden des Dienstag nimmt der Niederschlag wieder deutlich zu. Aller Voraussicht nach handelt es sich bis Mittag noch um Regen, der aber zunehmend in Schneefall übergeht. Mit stürmischem Wind sinkt die Temperatur spätestens am Nachmittag deutlich ab, da sollte der Niederschlag aber nicht mehr so ergiebig sein.

Am Mittwoch schneit es immer wieder, teils auch länger anhaltend. Es bläst stürmischer Nordwestwind, die Temperatur kommt kaum über 0°. Die ZAMG sagt von Dienstag bis Mittwochabend 40 cm Neuschnee für unser Gebiet an. Das hängt aber vor allem davon ab, wann am Dienstag die Schneefallgrenze das Tal erreicht.

Das Wetter beruhigt sich am Donnerstag. Zeitweise scheint die Sonne, der Wind lässt deutlich nach. Die Temperatur steigt ein paar Grad an. Einige Wolkenfelder ziehen auch durch und können einzelne Schauer mitführen.

Bei etwas wechselhaften Bedingungen wird der Freitag schon wieder wärmer.

Das Wetter vor 50 Jahren:                  3. Februar 1970
Temperatur:                                            3,3° um 7 Uhr; 2,5° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         27,9 mm
Wetter:                                                   durchgehend Regen und Schneeregen
Schneelage um 7 Uhr:                           22 cm
Neuschnee:                                            2 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke

Sonntag, 2. Februar 2020

Regen und Sturm ...

Gestern schien durchgehend die Sonne, und bei windmäßig ruhigen Verhältnissen stieg die Temperatur knapp über 12°. Am Abend zog Bewölkung herein, und rund um 21 Uhr begann es zu regnen. Von Mitternacht bis vor Kurzem hat es richitg geschüttet, da ist die Temperatur von 8° auf 4° abgefallen. Der Wind blies mit gut 60 km/h.
Jetzt in der Früh regnet es bei 5°. Insgesamt sind rund 24 mm gefallen.
Auf den Bergen (1400 m) schneit es bei -0,5°.
Der See ist vor allem im östlichen Bereich (Seehof) schon weitgehend offen.

"Wenn´s zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit." Na, da schaun wir einmal, was der Regen bedeutet! :-)
Der Tag ist schon um eine Stunde länger als zur Wintersonnenwende.
Die nächtliche Front ist in Kürze durchgezogen, und das Wetter beruhigt sich. Bis über Mittag bleibt´s dann trocken, die Temperatur steigt deutlich an. Am Nachmittag setzt erneut Regen ein, der sich in der Nacht wieder intensiviert. Mit stürmischem Wind steigt die Schneefallgrenze über die Gipfel unserer Berge.

Morgen, Montag, regnet es von der Nacht her bis in den Vormittag stark und anhaltend, am Nachmittag nur noch leicht bis mäßig. Der Wind bleibt stürmisch und kann sich auf den Bergen noch deutlich verstärken. Die Temperatur geht etwas zurück, die Schneefallgrenze sinkt auf rund 1100 m ab.

In der Nacht auf Dienstag klappt eine Niederschlagsfront aus Nordwesten an die Alpen heran und sorgt erneut für sehr ausgiebigen Regen. Bei nach wie vor stürmischen Verhältnissen lässt die Intensität ab Mittag nach, vielleicht sind auch ein paar Pausen möglich. Mit Nordweststurm sinkt die Schneefallgrenze am Nachmittag bis in die Tallagen.

Am Mittwoch bleibt der Himmel bedeckt, häufig schneit es leicht bis mäßig. Bei stürmischem Nordwestwind wird die Temperatur kaum ins Plus kommen.

Das Wetter beruhigt sich am Donnerstag. Der Wind lässt nach, die Sonne kommt zeitweise zum Vorschein. Ein paar Schneeflocken oder Regentropfen sind noch möglich.

Das war´s dann schon wieder mit dem Winter. Ab Freitag scheint turbulentes, mildes Westwetter das Kommando zu übernehmen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                 2. Februar 1970
Temperatur:                                           -16,4° um 7 Uhr; -3,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        13,6 mm
Wetter:                                                   strahlend sonnig, Schneeregen nachts
Schneelage um 7 Uhr:                           20 cm
Neuschnee:                                            3 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke mit 31 cm

Samstag, 1. Februar 2020

Sonnig und frühlingshaft warm ...

Gestern regnete es bis Mittag noch zeitweise ein wenig, auflebender Wind sorgte schon um 8 Uhr 30 für knapp 8°. Am Nachmittag (17 Uhr) erreichte die Temperatur 12,5° und hielt sich in diesem Bereich bis Mitternacht. Einschlafender Wind und zunehmende Auflockerung sorgen seither für Abkühlung.
Jetzt in der Früh ziehen bei 4° ein paar Wolken über den sonst klaren Himmel.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 3°.
Der See hat eine mit Wasser bedeckte Eisschicht, die vor allem im Einlaufbereich schon relativ weit offen ist.

Heute scheint die Sonne überwiegend, der Wind bleibt lebhaft, aber nicht stürmisch. Die Temperatur steigt auf rund 14° an.
"Carpe diem" - "Nutze den Tag", denn es wird für längere Zeit der letzte sonnige sein!
Gegen Abend nähern sich die ersten Ausläufer einer Tiefdruckstaffel, die uns die nächsten Tage beschäftigen wird. Schon in der ersten Nachthälfte sind Regenschauer unterwegs.

Am Sonntag regnet es am Morgen und am frühen Vormittag. Nach einer Pause setzt im Laufe des Nachmittags wieder Niederschlag ein, der am Abend mit stärker werdendem Wind wieder kräftig ausfallen kann. Um die 10° sind zu erwarten.

Der Montag verläuft trüb und stürmisch, zeitweise regnet es stark. Wenn die derzeitigen Animationen eintreffen, wird bald eine Starkregenwarnung für unser Gebiet ausgegeben werden. Die Schneefallgrenze steigt jenseits der 1500 m. Wieder gibt´s rund 10°.

Das mit der Sonne am Dienstag können wir uns scheinbar abschminken. Der Tag verläuft trüb, und schon ab den Morgenstunden kann es sehr stark und anhaltend regnen. Bei stürmischem Wind sind noch einmal um die 6° möglich. Im Laufe des Nachmittags kühlt es sehr rasch ab, gegen Abend ist auch schon mit Schneefall zu rechnen.

Am Mittwoch schneit es zeitweise stark bei einer Schneefallgrenze von unter 500 m. Der Wind bleibt stürmisch.

Scheinbar wird es ein sehr kurzes "WIntermezzo" (Copyright: kurier.at). Schon Richtung Wochenende kippt das Azorenhoch nach Osten ab, und die atlantische Frontalzone hat freie Bahn, uns wieder mit einer warmen, stürmischen und nassen Westströmung zu versorgen. Bis Mitte Februar scheint das einmal abgesichert.

Rückblick Jänner 2020:       warm, trocken, sehr sonnig - eine außergewöhnliche Kombination

Temperatur: Mit einer Durchschnittstemperatur von -1,0° lag der heurige Jänner um 1,5° über dem langjährigen Mittel.
Ziemliches Auf und Ab mit warmem Finale ...
Im österreichischen Schnitt war der Jänner um 2,5° zu warm, in den höheren Lagen bis zu 4,5°. Bei uns war die wiederholte Ausbildung eines Kaltluftsees während der sonnigen Perioden verantwortlich für den relativ geringen Temperaturüberschuss. In den Nebelgebieten des Flachlandes war die Temperatur sogar nur durchschnittlich.
Unser Vergleichsjahr 1970 war mit -2,9° für damalige Verhältnisse ebenfalls deutlich zu warm (Mittel damals: -4,0°).
Der wärmste Jänner war 2007 mit 2,7°, der kälteste 1940 mit -12,3°.
Bis Ende der 1950er-Jahre lag das Mittel bei -4,7°.
Die höchste Temperatur wurde gestern um 14 Uhr mit 11,5° verzeichnet, die niedrigste am 14. um 7 Uhr mit -8,1°.
An 20 Tagen hatten wir Morgenfrost um 7 Uhr (Mittel: 22 Tage), an 11 Tagen hatte es zu diesem Zeitpunkt -5° oder weniger (Mittel: 11 Tage).
An keinem einzigen Tag wurde ein zweistelliger Minuswert erreicht (Mittel: 6 Tage). Seit 1909 gab es bisher nur 7 Jänner ohne -10° oder weniger.
An 10 Tagen lag die Temperatur zu allen 3 Ablesungsterminen (7, 14 und 21 Uhr) im Minus (Mittel: 12 Tage). Der Jänner 1940 war mit 31 Eistagen ein sozusagen "perfekter Monat".

Sonne: Die Sonne schien deutlich überdurchschnittliche 57% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer. 2019 waren´s 28% und 2018 24%. Nur 2017 konnte in den letzten Jahren mit 50% annähernd mithalten. Dafür war da der Jänner mit -7,1° sehr kalt.
Diese Mischung aus sehr viel Sonnenschein und dennoch überdurchschnittlicher Temperatur ist in der Aufzeichnungsgeschichte seit 1909 einzigartig.

Niederschlag: Mit 66,4 mm lag der Niederschlag unter 50% des langjährigen Mittels von 151,2 mm, damit gehört der Jänner 2020 zum trockensten Drittel. Mitte der 1970er-Jahre lag der Mittelwert bei nur 80 mm.
Unser Vergleichsjahr 1970 war mit 21,2 mm noch deutlich trockener (Mittel damals: 85,1 mm).
Am meisten Niederschlag im Jänner fiel 2012 mit 286,0 mm, am wenigsten 1997 mit 3,6 mm.
Der höchste Tagesniederschlag fiel am 4. des Monats mit 17,5 mm.
An 14 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel: 19 Tage) mit durchschnittlich 4,8 mm (Mittel:7,3 mm).

Schnee: Es fielen nur 14 cm Neuschnee (Mittel: 75 cm). Nur in 10 von den letzten 110 Jahren fiel im Jänner noch weniger.
Auch unser Vergleichsjahr 1970 war mit 23 cm sehr schneearm (Mittel: 80 cm).
Am meisten Neuschnee im Jänner gab es voriges Jahr mit 205 cm, am wenigsten 1990 mit 0 cm.
Das Tagesmaximum fiel am 19. mit 5 cm (Mittel: 22 cm).
Das Verhältnis von Niederschlag in Millimeter zu Neuschnee in Zentimeter liegt heuer bei 4,8. Der Mittelwert liegt derzeit bei 3,6 mm/cm, bis in die 1980er-Jahre war er bei 1,6 mm/cm.

An 22 Tagen gab es eine messbare Schneedecke (Mittel: 25 Tage). In mehr als der Hälfte der Jahre seit 1909 hatte der Jänner eine durchgehende Schneedecke.
2014 waren´s nur 7 Tage.
Die maximale Schneehöhe von 6 cm (Mittel: 47 cm) wird nur von 3 Jahren mit einem noch niedrigerem Wert über- (bzw. unter-) troffen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                  1. Februar 1970
Temperatur:                                            -6,5° um 7 Uhr; -1,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         keiner
Wetter:                                                   sonnig mit Unterbrechungen
Schneelage um 7 Uhr:                           22 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke