Sonntag, 3. Februar 2019

Bedeckt, kühler, leichter Niederschlag ...


Gestern schien die meiste Zeit die Sonne, und mit leichtem Föhn stieg die Temperatur auf 12,5° zu Mittag. Der Nachmittag war nahezu windstill, die Temperatur sank langsam auf 3° ab. Alles in allem war´s ein richtig frühlingshafter Tag.
Am Abend zog Bewölkung auf, und ab 22 Uhr fielen die ersten Regentropfen. In der zweiten Nachthälfte regnete es bei rund 1,2° leicht bis mäßig.
Jetzt in der Früh hängt bei 1,5° die Wolkendecke tief herinnen. Die Schneedecke ist von 91 cm auf 64 cm zusammengeschrumpft.
Auf den Bergen liegt die Temperatur mit 2° ebenfalls im Plus.
Der See hat eine geschlossene Eisdecke mit einer Wasserschicht obendrauf.


Heute bleibt es den ganzen Tag bedeckt, und mit mäßigem Westwind kann es immer wieder leichten Niederschlag geben. Er wird zunehmend in Schnee übergehen, da es langsam abkühlt.


Morgen, Montag, hört der Niederschlag rasch auf, und schon am Vormittag sind die ersten Sonnenstrahlen möglich. Der Nachmittag wird zunehmend sonnig. Die Temperatur wird nach anfänglichem Frost leicht ins Plus steigen.


Am Dienstag scheint die Sonne recht ungestört. Nach kräftigem Morgenfrost wird das Thermometer am Nachmittag leichte Plusgrade zeigen.


Der Mittwoch bringt zeitweise Sonne, es ziehen aber vermehrt Wolkenfelder durch. An der Temperatur ändert sich wenig.


Anfangs bewölkt, untertags aber zunehmend sonnig verläuft der Donnerstag.


Am Freitag kündigt sich langsam die nächste Wetterumstellung an.


Nachdem in der letzten Woche im Zuge des Kaltluftvorstoßes nach Nordamerika auch der Polarwirbel vermehrt in den Medien auftauchte, möchte ich wieder einmal einen kurzen Blick auf diesen werfen.
Er ist nach wie vor sehr instabil und eiert in Wellenbewegungen herum. Damit kann er auch die Kaltluftmassen über dem Pol schlecht im Zaum halten, und an seiner schwächsten Achse von Sibirien nach Kanada kam es eben zu diesem "arctic outbreak".
Dieser wird auch für unsere weitere Wetterentwicklung nicht ohne Folgen bleiben. Er sorgt nämlich zunehmend für massive Tiefdruckentwicklungen ("Krawallwetter") über Island, die einen (für eine winterliche Wetterentwicklung in unseren Breiten notwendigen) Hochdruckkeil von den Azoren bis Skandinavien unterbinden werden.
Diese Konstellation wird voraussichtlich in Mitteleuropa für eine anhaltende Südwestwetterlage sorgen, die hohe Temperatur und Niederschlagsneigung bedeutet.
Kurz gesagt: Es deutet sich ab dem nächsten Wochenende eine eher längere milde bis sehr milde Wetterphase an.
Aber wie immer bei Langzeitprognosen: Erst einmal abwarten!


Das Wetter vor 50 Jahren:                3. Februar 1969
Temperatur:                                          -1,5° um 7 Uhr; 1,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        1,9 mm
Wetter:                                                  bedeckt; Schneefall nachts
Schneelage um 7 Uhr:                           27 cm
Neuschnee:                                            5 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke

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