Freitag, 21. Februar 2020

Sturm und Regen ...

Gestern kam die Sonne nur am früheren Vormittag zeitweise durch, schon kurz nach 10 Uhr zog wieder dichte Bewölkung herein. Um Mittag fielen kurz sogar ein paar Tropfen und Flocken, am Nachmittag lockerte es wieder auf. Die Temperatur stieg auf 6°.
Die nächsten Frühlingsboten ...
Zwischen 2 und 4 Uhr ist die Temperatur mit auflebendem Wind von -3° auf 7° angestiegen, seit 4 Uhr regnet es auch zeitweise.
Jetzt in der Früh regnet es bei stürmischem Wind und 5°.
Auf den Bergen (1400 m) liegt die Temperatur knapp im Minus.
Der See hat 3,8°.

Heute ist in den nächsten ein, zwei Stunden noch mit stärkerem Niederschlag zu rechnen, danach geht´s in Schauer über. Der Wind kann etwas zulegen, die ZAMG sagt Böen bis 90 km/h voraus. Ab Mittag bleibt´s trocken, die Wolkendecke lockert auf. Auch ein wenig Sonnenschein ist noch zu erwarten. Die Temperatur steigt auf rund 7°.
Der Sturm legt sich im Laufe des Nachmittags.

Morgen, Samstag, scheint zeitweise die Sonne. Zunehmender Westwind treibt einige Wolkenfelder durch und sorgt für zweistellige Plusgrade.

Am Sonntag zeigt sich anfangs noch zeitweise die Sonne, die Wolken werden aber bald dichter. Mit stürmischem Wind sind am Nachmittag schon Schauer möglich. Die Schneefallgrenze sinkt von anfangs 1700 m auf rund 1000 m ab. Vor Eintreffen der Front sind noch bis zu 12° möglich.

Für den Montag wurde die Prognose vor allem bei der Temperatur geändert. Nach Abzug der Restwolken scheint zwar durchgehend die Sonne, mit einer nordwestlichen Strömung sind aber nicht mehr als 7° möglich. Der stürmische Wind beruhigt sich schon im Laufe des Vormittags.

Zeitweise sonnig, windig und sehr warm scheint der Faschingdienstag zu werden.

Richtung Wochenende ist erneut mit stürmischen Verhältnissen zu rechnen. Voraussichtlich sorgt eine Nordwestströmung für sehr gedämpfte Temperaturen. Da ist auch Schneefall bis ins Tal nicht ausgeschlossen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    21. Februar 1970
Temperatur:                                              1,0° um 7 Uhr; 5,1° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            37,6 mm
Wetter:                                                      Schneefall ab Mittag, in Regen übergehend
Schneelage um 7 Uhr:                              45 cm
Neuschnee:                                               12 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Donnerstag, 20. Februar 2020

Zeitweise sonnig ...

Gestern verzog sich überraschenderweise die morgendliche Bewölkung, und die Sonne schien am Vormittag zeitweise durch hohe, dünne Wolken. Die Temperatur stieg bis auf 9°.
Nach Mittag machte es dann langsam zu, und kurz vor 15 Uhr fiel erster leichter Regen. Zwischen 16 und 18 Uhr gingen mit starken Böen einige kurze Gausterer mit Regen, Schnee und Graupel nieder. Da war´s dann aber auch schon wieder.
Jetzt in der Früh ziehen bei 1,8° und starkem Wind ein paar Wolken über den sonst klaren Himmel.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6°.
Der See hat 3,9°.

Heute scheint vor allem am Vormittag die Sonne, ab Mittag ziehen stärkere Wolkenfelder durch. Niederschlag ist da keiner dabei. Der Wind lässt im Tagesverlauf nach, die Temperatur erreicht an die 6°.

Morgen, Freitag, zieht ab den frühen Morgenstunden die nächste Kaltfront mit stürmischem Wind über uns drüber. Bei einer Schneefallgrenze von 400 bis 800 Meter ist auch im Tal zeitweise Schneefall möglich. Viel Niederschlag fällt aber nicht. Schon im Laufe des Vormittags beruhigt sich das Wetter, am Nachmittag kommt bei nachlassendem Wind auch die Sonne schon durch. Die Temperatur bleibt bei rund 6° hängen.

Am Samstag scheint zumindest zeitweise die Sonne, einige Wolkenbänke ziehen aber auch durch. Es kommt lebhafter Westwind auf, der die Temperatur in den zweistelligen Plusbereich treibt.

Wolken und Sonne wechseln am Sonntag rasch, einige Schauer können auch dabei sein. Mit stürmischem Wind steigt die Temperatur auf rund 12°.

Der Montag wird der vorerst wärmste Tag. Bei zeitweisem Sonnenschein und starkem Wind sind gut 15° möglich.

Die neuen Langzeittrends der Wetterdienste und der NASA für den Frühling sind da!
Alle drei Monate werden zu warm erwartet, März und April mäßig bis deutlich (1 bis 3 Grad) der Mai nur leicht (0,5 bis 1 Grad).
Im Prinzip keine große Überraschung, waren doch 22 der letzten 24, bzw. 66 der letzten 72 Monate überdurchschnittlich. Man liegt mit einer warmen Prognose also statistisch gesehen selten falsch. ;-)
Zur Ehrenrettung der Dienste möchte ich aber an die Winterprognose vom letzten Herbst erinnern, welche die viel zu milde, durchgehende Westwetterlage sehr genau getroffen hat.
Der Niederschlag wird im durchschnittlichen Bereich gesehen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                       20. Februar 1970
Temperatur:                                                 -3,4° um 7 Uhr; 1,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                               11,2 mm
Wetter:                                                         Schnee und Schneeregen, Gewitter abends
Schneelage um 7 Uhr:                                 48 cm
Neuschnee:                                                  3 cm
See:                                                              geschlossene Eisdecke

Mittwoch, 19. Februar 2020

Bewölkt, am Nachmittag Schneefall ...

Gestern zogen den ganzen Tag viele Wolkenfelder durch, die Sonne konnte nur hin und wieder durchkommen. Die Temperatur stieg auf 8°.
Alle Jahre wieder - Winterlinge und Schneeglöckerl auf der Ruttnerwiese ...
Winterlinge ...
Für die Palmkatzerl kommt Ostern heuer zu spät ...
Jetzt in der Früh ziehen bei 0,4° Wolken über den Himmel.

Noch gibt´s ein paar Lücken in der Wolkendecke ...
Auf den Bergen (1400 m) hat es -4°.
Der See hat 4,1°.

Heute verdichtet sich die Bewölkung immer mehr, und zwischen 14 und 15 Uhr erreicht uns die Niederschlagsfront mit kräftigem Wind. Vielleicht sind anfangs ein paar Regentropfen dabei, rasch aber fällt ein wenig Schnee. Bereits am Abend geht es in Schauer über, und in der ersten Nachthälfte wird´s schon wieder trocken.

Morgen, Donnerstag, scheint überwiegend die Sonne. Nach leichtem Morgenfrost steigt die Temperatur auf rund 6°. Einige Quellwolken ziehen vor allem um Mittag herum durch.

Am Freitag überquert uns bereits in den Morgenstunden die nächste Front. Mit stürmischem Wind regnet es ein, zwei Stunden leicht bis mäßig, die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 900 Meter. Vielleicht gehen sich auch im Tal ein paar Schneeflocken aus. Am Nachmittag lockert die Wolkendecke langsam auf, und die Sonne kann noch ein wenig scheinen.

Der Samstag wird zumindest zeitweise, wenn nicht überwiegend sonnig. Mit zügigem Westwind steigt die Temperatur auf gut 10°.

Am Sonntagvormittag kann es bei stürmischem Westwind etwas regnen, die Schneefallgrenze liegt über 1200 m. Die Sonne sollte am Nachmittag durchkommen, die Temperatur auf rund 12° ansteigen.

Vorerst bleibt es einmal bei einer ungefähren Westwetterlage - einmal Südwest mit sehr milder Temperatur, dann wieder Nordwest mit nasskühlen Verhältnissen. Das ändert sich scheinbar erst wenn der jahreszeitlich bedingte Zusammenbruch des Polarwirbels erfolgt. Durch die zunehmende Sonneneinstrahlung kollabiert er irgendwann im Laufe des März. Dann ist der Weg frei für eine meridionale Strömung, die sowohl den Frühling (Süd-Nord), als auch den Spätwinter (Nord-Süd) bringen kann.

Das Wetter vor 50 Jahren:                   19. Februar 1970
Temperatur:                                             -4,5° um 7 Uhr; -0,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           3,2 mm
Wetter:                                                     mittags sonnig, sonst zeitweise Schneefall
Schneelage um 7 Uhr:                             44 cm
Neuschnee:                                              10 cm
See:                                                          geschlossene Eisdecke

Dienstag, 18. Februar 2020

Zeitweise sonnig ...

Gestern war´s bei zeitweisem Sonnenschein mit gut 14° so richtig warm. Auch die Singvögel fühlten sich schon wie im Frühling. Am Abend zog dichte Bewölkung herein, und ab 23 Uhr regnete es bei kräftigem Wind leicht bis mäßig.
Jetzt in der Früh lockert die Wolkendecke bei schon trockenen Verhältnissen ein wenig auf.
Auf den Bergen (1400 m) ist die Temperatur knapp ins Minus gerutscht.
Der See hat 3,9°.

Heute werden sich die Restwolken bald einmal verziehen, mit Niederschlag ist nicht mehr zu rechnen. Die Sonne scheint dann zumindest zeitweise, so richtig aufklaren wird es erst gegen Abend.
Der Wind bläst noch kräftig, die Temperatur steigt auf maximal 7°.

Morgen, Mittwoch, geht sich kaum noch Sonne aus, die Bewölkung der nächsten Front macht bereits in den Morgenstunden zu. Am Nachmittag frischt der Wind wieder auf, und rund um 15 Uhr ziehen erste Schauer herein. Bei einer Schneefallgrenze von 500 bis 700 m kann es bis ins Tal herunter schneien. Viel Niederschlag fällt nicht, und in der ersten Nachthälfte hört er schon wieder auf.

Der Donnerstag wird entgegen der gestrigen Vorhersage recht sonnig mit ein paar Haufenwolken, die Temperatur bleibt bei rund 6° hängen.

Am Freitag kann es mit starkem Nordwestwind ab den Morgenstunden etwas regnen bei einer Schneefallgrenze von 700 bis 1000 Meter. Zu Mittag wird´s trocken, und im Laufe des Nachmittags kommt die Sonne noch durch. Mehr als 6° sind nicht zu erwarten.

Zum Faschingswochenende dreht die Strömung auf Südwest. Mit lebhaftem Wind zeigt sich zumindest zeitweise die Sonne, die Temperatur steigt wieder in den zweistelligen Plusbereich.

Das Wetter vor 50 Jahren:                 18. Februar 1970
Temperatur:                                           -5,2° um 7 Uhr; 2,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         1,8 mm
Wetter:                                                   zeitweise Schneefall bis 15°°
Schneelage um 7 Uhr:                           43 cm
Neuschnee:                                            2 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke

Montag, 17. Februar 2020

Sehr wechselhafte Woche ...

Gestern schien wie erwartet überwiegend die Sonne, ab Mittag störten hohe, dünne Wolken zeitweise. Nur die Temperatur hielt sich nicht ganz an die Vorhersage, mehr als gut 10° waren nicht drin. Auf den Bergen war´s mit bis zu 13° auch untertags wärmer als im Tal. Am Ötscher hatte es um Mitternacht sogar 16°!
Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei -1,6°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 9°.
Der See hat 3,6° und einige dünne Eisflächen.

Heute scheint die Sonne noch einmal zeitweise, im Laufe des Nachmittags nimmt die Bewölkung aber deutlich zu. Die Temperatur wird an die 10° erreichen, mit auflebendem Wind könnten es auch 15° werden.

In der Nacht überquert uns eine Kaltfront mit starkem Wind und mäßigem Regen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 800 m.

Morgen, Dienstag, ziehen Wolken und letzte Schauer schon in den Morgenstunden ab, und die Sonne kommt durch. Bei lebhaftem Wind tauchen untertags einige Quellwoken auf, Niederschlag ist aber keiner dabei. Die Temperatur erreicht um die 7°.

Am Mittwoch scheint am Vormittag noch die Sonne, ab Mittag zieht wieder dichtere Bewölkung auf. Die nächste Front erreicht uns im Laufe des Nachmittags mit ein paar leichteren Schauern, die bei einer Schneefallgrenze von 500 m auch im Tal als Schnee fallen werden.

Der Donnerstag verläuft überwiegend trüb mit einzelnen Schnee- oder Schneeregenschauern. Bei kräftigem Wind sind nicht mehr als 3° zu erwarten.
Gegen Abend lockert die Wolkendecke auf.

Erneut überquert uns eine Störung am Freitag. Mit starkem Wind schneit es zeitweise länger anhaltend und nass. Die Sonne kommt kaum zum Vorschein.

Das Wetter vor 50 Jahren:                  17. Februar 1970
Temperatur:                                            -14,4° um 7 Uhr; -3,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          2,2 mm
Wetter:                                                    leichter Schneefall bis Mittag, danach sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                            43 cm
Neuschnee:                                             3 cm
See:                                                         geschlossene Eisdecke

Sonntag, 16. Februar 2020

Sonnig und sehr warm ...

Gestern schien durchgehend die Sonne, die Temperatur stieg auf gut 9°.
Abendstimmung am See
Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei -3,5°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es bereits 6°.
Der See hat 3,6°.

Heute scheint überwiegend die Sonne, hochliegende, dünne Wolken sorgen zeitweise für etwas gedämpften Schein. Mit einer zunehmenden Südwestströmung sind bis zu 15° möglich.

Morgen, Montag, bekommen wir ebenfalls viel Sonnenschein, einige dichtere Wolkenfelder ziehen aber im Tagesverlauf durch. Die Temperatur steigt noch einmal in den zweistelligen Plusbereich.

In der Nacht zum Dienstag überquert uns eine schwache Kaltfront mit ein wenig Regen und lebhaftem Wind. Die Schneefallgrenze sinkt auf rund 800 m ab.
Bereits am Vormittag setzt sich die Sonne wieder durch und scheint dann zumindest zeitweise. Mit maximal 8° bleibt die Temperatur im Vergleich zu den Vortagen etwas gedämpft.

Am Mittwoch scheint zunächst noch die Sonne, bald aber zieht aus Westen stärkere Bewölkung herein. Niederschlag ist erst gegen Abend zu erwarten, bei uns könnte es auch Schneeregen oder Schneefall sein.

Der Donnerstag verläuft überwiegend bedeckt, ein paar Schneeschauer sind auch noch unterwegs. Gegen Abend kann es langsam auflockern.

Werfen wir einen kurzen Rückblick auf die erste Februarhälfte!
Die bisherige Durchschnittstemperatur liegt mit 2,5° um mehr als 3° über dem langjährigen Mittelwert, beim Niederschlag haben wir mit 164,4 mm die Durchschnittsmenge für den ganzen Februar schon weit überschritten (Mittel: 112,2 mm). Es war die nasseste erste Februarhälfte seit 1961 (171,4 mm).

Das Wetter vor 50 Jahren:                   16. Februar 1970
Temperatur:                                             -10,0° um 7 Uhr; -6,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           0,2 mm
Wetter:                                                     zeitweise sonnig, leichter Schneefall nachts
Schneelage um 7 Uhr:                             45 cm
Neuschnee:                                              1 cm
See:                                                          geschlossene Eisdecke mit 32 cm

Samstag, 15. Februar 2020

Sonniges und sehr warmes Wochenende ...

Gestern regnete es bis über Mittag leicht bis mäßig, danach gingen bis 16 Uhr noch ein paar leichte Schauer nieder. Die Temperatur stieg auf 4,3°. In der Nacht stieg die Temperatur noch auf 5° an, rund um 2 Uhr fiel noch einmal Regen. Seither kühlt es mit aufklarendem Himmel rasch ab.
Jetzt in der Früh ziehen bei 0,5° ein paar Wolken und Nebelschwaden herum.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -2,5°.
Der See hat 3,7°.

Heute werden sich die letzten Restwolken bald verziehen, danach scheint häufig die Sonne. Einige hohe und mittelhohe Wolken tauchen untertags auf. Die Temperatur steigt Richtung 10°, auch auf den Bergen legt sie deutlich zu.

Morgen, Sonntag, wird´s überwiegend sonnig, hohe Schleierwolken dämpfen den Schein zeitweise etwas. Mit einer zunehmenden Südströmung bekommen wir an die 15°. Gegen Abend können aus Nordwest ein paar dickere Wolken auftauchen.

Auch am Montag scheint die Sonne noch bis über Mittag, und noch einmal sind an die 14° möglich. Im Laufe des Nachmittags dreht die Strömung auf Nordwest, und gegen Abend zieht starke Bewölkung auf.

In der Nacht zum Dienstag überquert uns eine Front mit lebhaftem Wind und ein paar Regenschauern. Die Schneefallgrenze sinkt auf 800 m.
In der Früh ziehen noch Restwolken und letzte Schauer durch die Gegend, die Sonne kommt aber schon am Vormittag zum Vorschein. Der Nachmittag verläuft sonnig, noch windig und an die 8° warm.

Der Mittwoch scheint wieder überwiegend bedeckt mit einigen Schauern zu verlaufen. Zeitweise kann es bis ins Tal schneien.

Richtung Wochenende erfolgt über dem östlichen Kanada wieder ein Kaltluftausbruch nach Süden. Diesmal scheint er sehr heftig und über Neufundland weit in Richtung Süden reichend auszufallen. Damit kommt es zu einer massiven Tiefdruckentwicklung weiter südlich über dem Atlantik, als in den letzten Monaten gewohnt.
Das Azorenhoch wird von dieser Frontalzone einfach nach Osten über Mitteleuropa weggedrückt und abgeflacht. Damit bekommen wir für einige Tage eine kräftige Südwestströmung mit bis zu 15° und zeitweise Sonnenschein.
In der letzten Februarwoche zieht sich das Hoch wieder nach Westen zurück, und mit einer Nordwestströmung sind turbulente und (im Verhältnis!) recht kühle Tage zu erwarten.

Das Wetter vor 50 Jahren:                      15. Februar 1970
Temperatur:                                                -3,7° um 7 Uhr; -5,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                              4,7 mm
Wetter:                                                        zeitweise Schneefall, starker Wind
Schneelage um 7 Uhr:                                35 cm
Neuschnee:                                                 15 cm
See:                                                             geschlossene Eisdecke

Freitag, 14. Februar 2020

Starker Wind, leichter Regen ...

Gestern war der Himmel schon um halb 7 Uhr klar, danach schlich sich aber Nebel herein. Die Temperatur sank noch auf -1,5°. Die Sonne setzte sich rasch durch und schien dann bis in den Nachmittag. Die Temperatur stieg auf 5,5°. Erst gegen Abend zog dickere Bewölkung aus Westen herein. Rund um Mitternacht wurde der Wind deutlich stärker, die Temperatur stieg von 0° auf 4°. Nur ein paar Regentropfen sind in der zweiten Nachthälfte gefallen.
Jetzt in der Früh zieht bei 5,8° eine etwas aufgelockerte Wolkendecke durch.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -2°.
Der See hat 3,8°.

Heute bleibt es überwiegend bedeckt, und bei starkem Wind regnet es zeitweise leicht bis mäßig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1000 Meter. Im Laufe des Nachmittags ist´s mit dem Niederschlag vorbei, Auflockerungen werden sich aber noch nicht ausgehen.

Morgen, Samstag, kommt bald die Sonne durch. Ungestört scheinen wird sie aber nicht, da immer wieder höhere Wolkenfelder durchziehen. Die Temperatur steigt auf rund 9°.

Am Sonntag scheint die Sonne überwiegend. Mit einer südwestlichen, vielleicht sogar föhnigen Strömung wird´s an die 13° warm.

Die "Hitzewelle" am Montag ist scheinbar (zumindest für unsere Gegend) wieder abgesagt. Bei zeitweisem Sonnenschein werden nicht mehr als 10 bis 12 Grad erwartet. Am Nachmittag zieht aus Nordwest Bewölkung auf, und gegen Abend sind erste Regenschauer möglich. In der Nacht kühlt es deutlich ab.

Am Dienstag sind nach nächtlichem Frontdurchgang noch Restwolken und einige Regenschauer unterwegs. Die Schneefallgrenze liegt bei 1000 m. Untertags setzt sich die Sonne durch, die Temperatur erreicht um die 5°.

In der Langzeitprognose ist derzeit bis Ende Februar kaum Änderung in Sicht. Eine Front nach der anderen rollt vom Atlantik auf Mitteleuropa zu, an ihren Vorderseiten bringen sie warme Luft, an der Rückseite kühlere Verhältnisse. Zwischen den Fronten kann es immer ein, zwei Tage recht schön sein.

Das Wetter vor 50 Jahren:                      14. Februar 1970
Temperatur:                                                -8,7° um 7 Uhr; 5,1° um 14 Uhr
Niederschlag:                                              3,9 mm
Wetter:                                                        durchgehend sonnig, Schneefall nachts
Schneelage um 7 Uhr:                                30 cm
Neuschnee:                                                 5 cm
See:                                                             geschlossene Eisdecke

Donnerstag, 13. Februar 2020

Zumindest zeitweise sonnig ...

Gestern kam die Sonne so gut wie gar nicht durch, mit zeitweise starkem Wind gingen einige kräftige Schneeschauer nieder. Die Temperatur blieb im Bereich um 2°.
Am Abend schneite es noch etwas ausgiebiger, aber nass, in der Nacht nur noch leicht.
Jetzt in der Früh liegen bei 0,6° 5 cm Neuschnee herinnen. Der Himmel ist bedeckt.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -5°.
Der See hat 3,7°.

Heute sollte es in Kürze aufklaren. Die Sonne scheint dann bis in den Nachmittag, wobei ab Mittag hohe, dünne Wolken durchziehen. Im Laufe des Nachmittags tauchen die ersten, zerfledderten Wolkenfelder der nächsten Front auf. Die Temperatur steigt auf rund 6°.

In der Nacht zum Freitag regnet es zeitweise ein wenig.
Untertags sind ein paar Schauer unterwegs, die ebenfalls als Regen fallen sollten. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1000 Meter. Der Wind bläst ab den Nachtstunden wieder recht stark.

Am Samstag scheint zeitweise die Sonne, einige Wolkenfelder ziehen durch. Der Wind ist nur noch schwach bis mäßig, die Temperatur steigt auf knapp 10°.

Auch der Sonntag wird recht sonnig. Auf den Bergen steigt die Temperatur deutlich an, sollte leichter Föhn bis ins Tal durchkommen, sind auch herunten bis zu 13° möglich.

Im Vorfeld einer Kaltfront bringt eine kräftige Südwestströmung am Montag außergewöhnlich warme Luft. Bei zeitweisem Sonnenschein sind um Mittag herum bis zu 20° möglich. Im Laufe des Nachmittags dreht die Strömung auf Nordwest und treibt starke Bewölkung und erste Regenschauer herein. Es kühlt rasch und deutlich ab.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    13. Februar 1970
Temperatur:                                               -3,2° um 7 Uhr; 3,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            keiner
Wetter:                                                      sonnig bis Mittag, danach bedeckt
Schneelage um 7 Uhr:                              32 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Mittwoch, 12. Februar 2020

Langsame Wetterberuhigung ...

Gestern hörte der Regen am Morgen bald auf, am Vormittag gingen ein paar leichte Graupelschauer nieder. Der Wind blies stark bis stürmisch. Zu Mittag schneite es für eine Stunde zum Teil heftig, da ist auch die Temperatur von 4° um 11 Uhr auf 0,5° um 13 Uhr gefallen.
Eine Sturmbö pfeift den Hetzkogl entlang ...
Am Nachmittag gingen einige starke Schneeschauer nieder. Die Temperatur sprang zwischen 3° und 0° herum.
In der Nacht schneite es nur zwischen 2 und 3 Uhr einmal leicht und nass.

Jetzt in der Früh zieht bei 2° gerade aufgelockerte Bewölkung über den Himmel. Der Wind hat sich etwas beruhigt.
Morgenrot um 7 Uhr 15 ...
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6°.
Der See hat 3,8°.

Heute ziehen immer wieder dichte Wolkenfelder durch, und leichte bis mäßige Schneeschauer werden noch dabei sein. Zeitweise kann sich auch die Sonne zeigen. Der Wind bläst stark, aber nicht mehr so stürmisch. Die Temperatur steigt nur mit Sonne deutlich an.
Gegen Abend kann es zum Abschluss noch einmal etwas länger anhaltenden Niederschlag geben.

Morgen, Donnerstag, scheint die Sonne zeitweise, stärkere Wolkenfelder als Vorboten der nächsten Front ziehen schon am Nachmittag herein. Niederschlag ist keiner zu erwarten, die Temperatur steigt auf rund 8°.

In der Nacht auf Freitag erreicht uns die Front mit starkem Wind und ein wenig Regen.
Untertags sind immer wieder Schauer möglich, die Schneefallgrenze liegt bei rund 900 Meter. Zwischendurch zeigt sich wahrscheinlich auch die Sonne. Die Temperatur bleibt bei 5 bis 6 Grad.

Überwiegend sonnig und an die 10° warm wird der Samstag. Dünne Wolken stören nur zeitweise.

Dann kommt voraussichtlich der Föhn ins Spiel. Ob er uns schon am Sonntag erreicht ist noch nicht sicher, am Montag kann er aber für bis zu 16° sorgen.

Es scharrt schon wieder das nächste Sturmtief aus Nordwesten in den Startlöchern. Bereits am Montag erreicht es die nördliche Hälfte Deutschlands und wird bei uns ab Dienstag für erneut turbulente Verhältnisse sorgen.
Der Februar wird mit diesen abwechslungsreichen, aber viel zu milden Wetterverhältnissen auch zu Ende gehen. Vorerst ist kein massiverer Wintereinbruch, aber auch keine längere Schönwetterperiode in Sicht.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    12. Februar 1970
Temperatur:                                              -2,8° um 7 Uhr; 2,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           keiner
Wetter:                                                     sonnig mit Unterbrechungen
Schneelage um 7 Uhr:                             35 cm
See:                                                          geschlossene Eisdecke

Dienstag, 11. Februar 2020

Sturm und Regen ...

Gestern klarte in der Früh der Himmel noch einmal komplett auf, die Temperatur sank auf -2°. Um halb 10 Uhr zog aus Westen Bewölkung herein, um halb 11 Uhr ging ein erster Regenschauer nieder. Um 12 Uhr begann es zu regnen, da war von Sturmböen im Tal noch keine Spur. Am Hochkar wurde um 13 Uhr schon der Liftbetrieb (außer Zagerlboden) eingestellt. Ab 14 Uhr kam auch bei uns zeitweise stürmischer Wind auf, außergwöhnlich stark fiel er aber nicht aus.
Der Niederschlag hörte um 15 Uhr auf, danach kam sogar die Sonne noch ein wenig durch.
In der Nacht begann es um 2 Uhr wieder recht kräftig zu regnen und stürmen. Auch Schneeregen war dabei.
Jetzt in der Früh regnet es bei 2°. Der Wind bläst stürmisch durch die Gegend. Windgeschwindigkeiten kann ich leider keine mitteilen, da die entsprechende Messanlage unserer Wetterstation ausgefallen ist.
Auf den Bergen (1400 m) liegt die Temperatur knapp im Minus.
Der See hat 3,8°.

Heute kann es noch ein, zwei Stunden recht stark regnen, vielleicht mischen sich auch schon ein paar Schneeflocken darunter. Spätestens ab 9 Uhr legt der Niederschlag Pausen ein, stärkere Schauer sind aber den ganzen Tag unterwegs. Die Schneefallgrenze bleibt bei rund 700 m.
Der Wind bläst den ganzen Tag stürmisch mit einzelnen heftigen Böen durchsetzt.

In der Nacht geht der Niederschlag wahrscheinlich in Schneefall über.

Morgen, Mittwoch, ziehen mit starkem Wind immer wieder dichte Wolkenfelder durch. Schnee- oder Schneeregenschauer sind jederzeit möglich. Die Sonne sollte sich aber zwischendurch auch zeigen.

Am Donnerstag scheint zeitweise die Sonne, höhere Wolken schieben sich aber immer wieder vor. Der Wind ist kein großes Thema mehr. Die Temperatur steigt auf 8° an.

In der Nacht auf Freitag erreicht uns die nächste Front mit Regen, bzw. Schneeregen.
Der Freitag bringt starke Bewölkung und wieder stürmischen Wind. Die häufigen Schauer werden im Tal großteils als Regen fallen, zeitweise kann sich Schnee dazumischen.

Der Samstag wird überwiegend sonnig, hohe, dünne Wolken können den Schein zeitweise abschwächen. Die Temperatur steigt nach mäßigem Morgenfrost auf rund 10°.

Auch am Sonntag geht´s sonnig weiter. Da könnte der Föhn seine Finger im Spiel haben.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    11. Februar 1970
Temperatur:                                              -1,8° um 7 Uhr; 0,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           2,0 mm
Wetter:                                                     bedeckt, zeitweise Schneefall ab 13°°
Schneelage um 7 Uhr:                             35 cm
Neuschnee:                                              3 cm
See:                                                          geschlossene Eisdecke mit 32 cm

Montag, 10. Februar 2020

Update um 12 Uhr ...

Es hat gerade zu regnen begonnen. Schon im Laufe des Vormittags zogen erste Sturmfelder über Inn-, Mühl- und Waldviertel, in Bayern steht noch die Hauptfront. Es kommt in diesen Gegenden bereits zu Verkehrsbehinderungen durch Windwürfe.
Bei uns regnet es die nächsten zwei Stunden zeitweise sehr stark. Mit ersten Sturmböen ist rund um 13 Uhr zu rechnen. An der Sturmwarnung hat sich in unserer Gegend vorerst nichts geändert, wir liegen nach wie vor in der zweithöchsten Stufe (80 - 100 km/h). Für den Norden und Westen Österreichs wurde die höchste Stufe ausgegeben.
Der Regen wird gegen 15 Uhr aufhören, der Sturm bläst noch bis in den Abend. Dann lässt er für ein paar Stunden nach.
In der Nacht erreicht uns die nächste Front mit starken Niederschlägen und den nächsten Sturmböen, die sogar noch etwas stärker ausfallen können. Die Schneefallgrenze sinkt deutlich ab, es kann bis ins Tal schneien, bzw. graupeln.

Sturmwarnung ab Mittag ...

Gestern schien durchgehend die Sonne, nur rund um Mittag dämpften hohe, dünne Wolken den Schein. Die Temperatur stieg auf knapp 8°.
Jetzt in der Früh zieht bei 0° aufgelockerte Bewölkung über den Himmel.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 10° (!).
Der See hat noch eine großflächige Eisschicht.

Heute zieht am Vormittag immer dichtere Bewölkung herein, mit auflebendem Wind sind auch erste Regenschauer möglich. Die Temperatur steigt in den zweistelligen Bereich.
Sturmtief "Sabine" hat vor kurzem Bayern und das westliche Tschechien erreicht. Erste Ausläufer sorgen von Vorarlberg bis Salzburg schon für sehr starken Wind.
Die Hauptfront mit der Sturmwelle erreicht unser Gebiet kurz nach Mittag. Bei Böen von 80 bis 100 km/h (kurzzeitig sind auch bis zu 120 km/h möglich, auf den Bergen noch deutlich mehr) gehen heftige Regenschauer nieder. Auch ein Gewitter ist zu Beginn nicht ganz auszuschließen. Die Niederschlagsfront hat uns bis 15 Uhr überquert, der Sturm schwächt sich etwas ab.
Am Abend beginnt es erneut zu regnen, die Schneefallgrenze sinkt auf 700 bis 900 m.

Aufgrund der Wetterlage gibt es heute um Mittag herum ein Update!

In der Nacht fällt zeitweise kräftiger Regen oder Schneeregen, der Sturm lebt wieder auf.

Morgen, Dienstag, legt der Wind noch einmal zu. Mit dichten Wolkenfeldern ziehen Regen-, bzw Schneeschauer durch, auch ein Graupelgewitter ist möglich. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 600 und 900 Meter. Zwischendurch zeigt sich hin und wieder auch die Sonne.

Mit einer strammen, aber nicht mehr so stürmischen Westströmung wechseln am Mittwoch dichte Wolkenfelder und ein paar Sonnenstrahlen. Einzelne Schauer sind bei einer Schneefallgrenze von 700 m möglich.

Am Donnerstag wechseln Sonne und Wolken, der Wind ist kein großes Thema mehr. Die Temperatur steigt auf rund 9°.

Die nächste, eher schwache Störung streift uns am Freitag, bevor das Wochenende scheinbar sehr wechselhaft und warm wird.

Das Wetter vor 50 Jahren:                   10. Februar 1970
Temperatur:                                             1,1° um 7 Uhr; -0,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           7,7 mm
Wetter:                                                     bedeckt, Schneefall ab 13 Uhr
Schneelage um 7 Uhr:                             23 cm
Neuschnee:                                              15 cm
See:                                                          geschlossene Eisdecke

Sonntag, 9. Februar 2020

Heute Sonne, morgen Sturm ...

Gestern schlichen sich am Morgen noch ein paar Nebelschwaden herein, die Sonne schien aber dann durchgehend von einem wolkenlosen Himmel. Die Temperatur erreichte knapp 7°.
Jetzt in der Früh ist der Himmel bei -7,3° klar.
Auf den Bergen (1400 m) liegt die Temperatur um den Gefrierpunkt.
Der See ist großflächig von einer dünnen Eisschicht bedeckt.

Heute scheint die Sonne noch überwiegend, nur ein paar hohe Wolkenfelder tauchen auf. Die Temperatur steigt vielleicht eine Spur höher als gestern.
In der Nacht zieht starke Bewölkung aus Westen herein, da können ein paar Regentropfen vielleicht auch für sehr glatte Verhältnisse sorgen.

Morgen, Montag, wird sich die Sonne in unserer Gegend kaum noch zeigen. Es dominiert starke Bewölkung, und der Wind wird im Laufe des Vormittags schon lebhaft. Kurz nach Mittag erreicht uns die Hauptfront mit Sturmböen bis 100 km/h und starkem Regen. Da können auch gewittrige Schauer eingelagert sein. Die Schneefallgrenze liegt zu der Zeit bei rund 1500 m oder darüber.
Bis ca. 16 Uhr ist die Front durchgezogen, und der Niederschlag legt eine Pause ein.
In der ersten Nachthälfte setzt er wieder ein und hält bis in den Dienstag an. Da sinkt die Schneefallgrenze auf unter 1000 m.

Am Dienstag regnet oder schneit es mit stürmischem Wind immer wieder. Bei uns im Tal wird es sich eher um Regen oder Schneeregen handeln, auch ein Graupelgewitter ist nicht auszuschließen. Zwischendurch sind auch ein paar Sonnenfenster eingelagert.

Noch einmal stark windig bis stürmisch verläuft der Mittwoch. Es wechseln starke Bewölkung und Sonnenschein, ein paar Schauer sind auch noch dabei. Die Schneefallgrenze pendelt um die 600 m.

Wechselhaft mit Sonne und Wolken, vom Wind her aber wesentlich ruhiger, wird der Donnerstag. Die Temperatur steigt auf 8°.

Das Wetter vor 50 Jahren:                         9. Februar 1970
Temperatur:                                                   0,6° um 7 Uhr; 5,9° um 14 Uhr
Niederschlag:                                                14,9 mm
Wetter:                                                           Schneeregen mit Unterbrechungen
Schneelage um 7 Uhr:                                   25 cm
Neuschnee:                                                    2 cm
See:                                                                geschlossene Eisdecke

Samstag, 8. Februar 2020

Strahlend sonnig ...

Gestern schob sich schon am Morgen hochnebelartige Bewölkung herein, die aber nicht lange hielt. Noch am Vormittag setzte sich die Sonne durch, der Nachmittag war wolkenlos schön. Die Temperatur stieg auf 6°.
Morgen ist Vollmond ...
Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei -7,8°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es nur mehr -3°.
Der See hat es wieder mit der Eisbildung versucht, im nördlichen Bereich sind größere Flächen bereits gefroren. Bei der künftigen Wetterentwicklung kann das aber nichts mehr werden.

Heute scheint die Sonne den ganzen Tag von einem wolkenlosen Himmel. Die Temperatur steigt Richtung 8°.
In der Nacht ziehen hochliegende, dünne Wolkenfelder durch.

Morgen, Sonntag, sind in der Früh noch ein paar Restwolken unterwegs, die Sonne setzt sich aber rasch durch. Sie scheint dann überwiegend bis durchgehend. Mit rund 9° wird´s recht warm.

Am Montag ziehen schon erste Wolkenfelder herein, die Sonne kann nur zwischendurch noch ein wenig scheinen. Im Laufe des Vormittags verdichtet sich die Bewölkung, und kurz nach Mittag erreicht uns die Front mit starkem Regen, vielleicht einem Graupelgewitter und Sturmböen. Der Niederschlag kann recht heftig ausfallen, ist aber nach ein, zwei Stunden vorerst einmal vorbei. Stürmischer Wind treibt dann nach wie vor Wolkenfelder durch.
Bei Eintreffen der Front liegt die Schneefallgrenze über 1300 m und sinkt bis zum Abend auf 800 m ab.

Der Dienstag bleibt bedeckt und stürmisch. Immer wieder regnet oder schneit es bei einer Schneefallgrenze um die 600 m. Gegen Abend sind erste Auflockerungen möglich.

Mit lebhaftem Wind kann es am Mittwoch immer wieder schneeregnen oder schneien. Die Sonne sollte aber auch zeitweise durchkommen.

Die Starkwindfelder ziehen in der Folge weiter nördlich über Deutschland hinweg und werden uns nur sehr abgeschwächt streifen. Es bleibt vorerst windig, wechselhaft und kühl.
Zum Wochenende stellt sich die Großwetterlage erneut um, und da hat eine eher frühlingshafte Entwicklung momentan die besseren Karten. Die könnte die zweite Februarhälfte dominieren.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     8. Februar 1970
Temperatur:                                               -1,4° um 7 Uhr; 2,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            23,5 mm
Wetter:                                                      durchgehend Schneeregen
Schneelage um 7 Uhr:                              18 cm
Neuschnee:                                               8 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Freitag, 7. Februar 2020

Sonne und Wolken, recht kühl ...

Gestern schob sich schon am Vormittag Bewölkung herein und ließ die Sonne kaum durchkommen. Am Nachmittag lockerte es dann zunehmend auf. Die Temperatur blieb bei 3,5° hängen.
Zu Mittag bewölkt ...
Am späten Nachmittag nur noch wenige Wolken ...
Nur wenig später ...
Jetzt in der Früh ist der Himmel bei -7° überwiegend klar.
Auf den Bergen (1400 m) hat es ebenfalls -7°.
Der See hat 3,9°.

Heute wird´s auch wieder ganz knapp mit diesem Wolkenband im Nordosten. Am Vormittag kann es ziemlich zumachen, am Nachmittag sollte die Sonne doch mehr durchkommen. Die Temperatur steigt auf rund 4°.

Morgen, Samstag, scheint dann die Sonne ungestört von einem zunehmend wolkenlosen Himmel. Die Temperatur steigt auf 6°.

Auch am Sonntag scheint die Sonne überwiegend, ein paar dünne Wolken ziehen durch. Mit rund 8° wird´s noch ein bisschen wärmer.

Der Montag beginnt noch mit ein wenig Sonnenschein. Bald aber zieht dichte Bewölkung auf, und am Nachmittag beginnt es zu regnen. Auch ein Gewitter ist anfangs nicht auszuschließen. Der Wind legt ordentlich zu und erreicht im Laufe des Nachmittags Sturmstärke. Zu Beginn liegt die Schneefallgrenze über 1500 m und sinkt gegen Abend auf 700 bis 1000 m ab. Bei Eintreffen der Front sind bis zu 12° möglich.

Am Dienstag sorgt Nordweststurm für turbulente Verhältnisse. Der Himmel bleibt bedeckt, und es regnet, bzw. schneit immer wieder und auch kräftig. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 500 und 900 m, sodass bei uns im Tal alle Niederschlagsformen möglich sind.

Dieser Sturm ist nur der Auftakt einer ganzen Reihe von Sturmfronten, die Deutschland im Laufe der Woche überqueren und auch uns zumindest streifen werden. Die Temperatur geht mit den jeweiligen Rückseitenanströmungen zurück, sodass zeitweise mit Schneefall bis ins Tal gerechnet werden muss.
Erst um das Wochenende beruhigt sich die Wetterlage, für danach gibt es sowohl kalte als auch sehr warme Optionen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    7. Februar 1970
Temperatur:                                              -2,9° um 7 Uhr; 5,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            0,3 mm
Wetter:                                                      sonnig, leichter Schneefall abends
Schneelage um 7 Uhr:                              17 cm
Neuschnee:                                               1 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Donnerstag, 6. Februar 2020

Ein paar ruhigere Tage ...

Gestern graupelte es am Vormittag bei kräftigem Wind mehr oder weniger stark, ab dem frühen Nachmittag blieb es schon trocken. Auch die Sonne konnte zeitweise kurz durch die auflockernden Wolken scheinen. Die Temperatur bewegte sich um den Gefrierpunkt und sank mit den Auflockerungen nur langsam ab.
Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei -1°.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -9°.
Der See hat 4°.

Heute scheint am Vormittag noch häufig die Sonne, am Nachmittag ziehen ein paar Wolkenfelder aus Nordost herein. Die Temperatur steigt bei lebhaftem Wind auf 4°.

Am Freitag wechseln Sonne und Wolken, die Temperatur erreicht maximal 5°.

Überwiegend sonnig wird der Samstag. Bis zu 6° sind am Nachmittag schon möglich.

Auch am Sonntag scheint überwiegend die Sonne, ein paar hohe Wolkenfelder ziehen durch. Die Temperatur steigt auf 8°.

Am Montag scheint am Vormittag zeitweise die Sonne, mit auflebendem Wind wird es sehr warm. Im Laufe des Nachmittags setzt Sturm ein, und es beginnt zu regnen. Die Schneefallgrenze liegt jenseits der 1400 m.

Das Wetter vor 50 Jahren:                  6. Februar 1970
Temperatur:                                            0,8° um 7 Uhr; 1,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          2,1 mm
Wetter:                                                    bedeckt, zeitweise Schneeregen
Schneelage um 7 Uhr:                            geschlossene Eisdecke mit 32 cm

Mittwoch, 5. Februar 2020

Bis in den Nachmittag zeitweise Schneefall ...

Gestern erreichte uns die Front schon kurz nach 7 Uhr mit starkem Regen und ersten Sturmböen. Die Temperatur sprang kurzzeitig auf über 7° hinauf. Gegen Mittag wurde aus dem Regen Schneefall, da gab es aber nur noch einzelne Schauer. Der Nachmittag verlief überwiegend trocken mit ein paar kräftigen "Gausterern", auch der Wind blies nicht mehr ganz so heftig. Die Temperatur sank auf knapp über 0°. In der Nacht fiel kaum Niederschlag, erst seit 3 Uhr schneit es zeitweise.
Jetzt in der Früh schneit es bei stürmischem Wind und 0,5° kräftig. Ein paar Zentimeter Neuschnee liegen herinnen. Den durchschnittlichen Niederschlag für den gesamten Februar haben wir in den ersten 4 Tagen bereits bekommen.
Auf den Bergen (1400 m) hat es -6°
Der See hat 4,0° und ist eisfrei.

Heute bleibt der Himmel vorerst bedeckt, bis über Mittag kann es zeitweise kräftig schneien. Der Wind bleibt stark bis stürmisch, die Temperatur knapp im Plus. Im Laufe des Nachmittags hören Niederschlag und Sturm auf, auch erste Auflockerungen sind noch möglich.

Nach einer teilweise klaren Nacht gibt´s morgen Früh etwas kräftigeren Morgenfrost. Vor allem am Vormittag scheint zeitweise die Sonne, ab Mittag schiebt eine schwache Störung aus Nordosten Wolkenfelder herein. Die Temperatur steigt nur schwach ins Plus. Der Wind bläst noch lebhaft durch die Gegend.

Auch am Freitag stören die Wolken aus Nordost noch zeitweise. Während es in den westlichen und südlichen Landesteilen strahlend sonnig wird, zieht bei uns immer wieder Bewölkung durch. Mit rund 4° wird´s etwas wärmer.

Überwiegend sonnig wird der Samstag. Nach mäßigem Morgenfrost steigt die Temperatur auf 6°.

Ruhiges, sonniges Wetter bei rund 8° bekommen wir am Sonntag. Gegen Abend trifft im Westen bereits die nächste Front mit starkem Wind und Regen bis auf 1500 m ein.

Was sich da über dem Atlantik zusammenbraut, verheißt für die nächste Woche nichts Gutes!
Eine Staffel von Tiefdruckfronten kündigt sich an, die mit Sturm und starken Niederschlägen ab Montag Europa überqueren werden. An ihrer Vorderseite führen sie milde Luft mit sich, sodass die Schneefallgrenze über 1200 m zu liegen kommen wird, bei Abzug wird´s an ihrer Rückseite kälter, und es kann bis ins Tal schneien. Vor allem für Deutschland sind unwetterartige Ereignisse prognostiziert. Ob sie auch uns voll erreichen, werden wir erst sehen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                     5. Februar 1970
Temperatur:                                               1,3° um 7 Uhr; 3,5° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             3,8 mm
Wetter:                                                       sonnig am Vormittag, Schneeregen ab 20°°
Schneelage um 7 Uhr:                               19 cm
See:                                                            geschlossene Eisdecke

Dienstag, 4. Februar 2020

Regen und Schnee, Sturmwarnung ...

Gestern regnet es bis 13 Uhr recht stark, danach nur noch mäßig. Die Temperatur bewegte sich den ganzen Tag zwischen 4° und 5°. Der Wind war untertags relativ ruhig und zog erst gegen Abend wieder deutlich an. Seit Mitternacht ist es trocken.
Jetzt in der Früh ist es noch ruhig und trocken bei 3,5°. Seit gestern sind wieder 29 mm Regen gefallen.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 5°.
Der See hat 4,3° und ist zum Großteil offen.

Die Kaltfront hat die Landesgrenze zu Bayern schon erreicht und sorgt im Westen und Norden bereits für Regen und stürmischen Wind. Uns erreicht sie in den nächsten ein, zwei Stunden. Mit heftigen Sturmböen bis 100 km/h beginnt es zu regnen. Auf den Bergen sind Orkanböen möglich. Nach den neuesten Animationen fällt der Niederschlag in unserer Gegend nicht ganz so heftig aus, er konzentriert sich auf die Landesteile westlich von uns. Am Nachmittag lässt die Intensität nach, es können sogar erste Pausen eintreten. Auch der Wind beruhigt sich etwas, bleibt aber stark bis stürmisch. Es kühlt deutlich ab, wann die Schneefallgrenze unsere Tallagen erreicht, ist noch sehr unsicher. Spätestens am Nachmittag fällt aber Schnee.
Gegen Abend wird der Niederschlag wieder stärker, und es kann die ganze Nacht leicht bis mäßig schneien.

Morgen, Mittwoch, schneit es immer wieder, zeitweise auch länger anhaltend und kräftig. Bei starkem Wind kommt die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt hinaus. Am Nachmittag geht der Schneefall in Schauer über und sollte am Abend aufhören.

Der Donnerstag bringt Wetterberuhigung. Zeitweise scheint die Sonne, vor allem am Nachmittag zieht aber aus Norden Bewölkung durch. Es bleibt recht kalt.

Auch am Freitag wechseln sich Sonne und Wolken rasch ab. Die Temperatur steigt auf rund 4°.

Über das Wochenende sollte sich ruhiges, recht schönes und mäßig mildes Wetter einstellen.

Ab dem Wochenbeginn wird´s wieder deutlich turbulenter. Eine massive Tiefdruckzone zieht vom Atlantik Richtung Mittel- und Nordeuropa. Wir kommen an ihrem südlichen Rand zu liegen.
Rückt sie etwas weiter nach Süden, heißt das für uns stürmisches und nasses Wetter mit kühler Temperatur und optional auch etwas Schneefall. Bleibt sie nur 200 Kilometer weiter nördlich, wird daraus stürmisches und nasses Wetter mit 10°.
Ab dem 12. Februar scheint sich so oder so wieder eine warme Südwestströmung einzustellen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                4. Februar 1970
Temperatur:                                          3,5° um 7 Uhr; 1,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                       10,2 mm
Wetter:                                                  Regen und Schneeregen, Sturm aus Nordwest
Schneelage um 7 Uhr:                          21 cm
See:                                                       geschlossene Eisdecke

Montag, 3. Februar 2020

Sturm, starker Regen ...

Gestern regnete es noch bis in den Vormittag, zu Mittag kam sogar die Sonne ganz kurz durch. Im Laufe des Nachmittags setzte langsam wieder Regen ein, der über Nacht recht stark ausfiel. Die Temperatur stieg in der ersten Nachthälfte auf 11,5°.
Die ZAMG hat gestern die erwartete Starkregenwarnung für unser Gebiet herausgegeben. 40 bis 60 mm werden von gestern Abend bis heute Abend erwartet. 34 mm davon sind schon gefallen, die 60 mm werden wir also wahrscheinlich erreichen.
Jetzt in der Früh regnet es bei 5,7° recht kräftig.
Auf den Bergen (1400 m) ist der Niederschlag in den letzten Stunden in Schneefall übergegangen, die Temperatur auf 0° gesunken.
Der See hat 4,0°. Nur noch im Westen ist etwas Eis vorhanden.

Heute regnet es bis über Mittag noch zeitweise sehr stark, im Laufe des Nachmittags lässt die Intensität deutlich nach. Gegen Abend ist sogar eine längere Pause möglich. Der Wind bleibt stürmisch, die Temperatur geht wahrscheinlich zurück.

In den Morgenstunden des Dienstag nimmt der Niederschlag wieder deutlich zu. Aller Voraussicht nach handelt es sich bis Mittag noch um Regen, der aber zunehmend in Schneefall übergeht. Mit stürmischem Wind sinkt die Temperatur spätestens am Nachmittag deutlich ab, da sollte der Niederschlag aber nicht mehr so ergiebig sein.

Am Mittwoch schneit es immer wieder, teils auch länger anhaltend. Es bläst stürmischer Nordwestwind, die Temperatur kommt kaum über 0°. Die ZAMG sagt von Dienstag bis Mittwochabend 40 cm Neuschnee für unser Gebiet an. Das hängt aber vor allem davon ab, wann am Dienstag die Schneefallgrenze das Tal erreicht.

Das Wetter beruhigt sich am Donnerstag. Zeitweise scheint die Sonne, der Wind lässt deutlich nach. Die Temperatur steigt ein paar Grad an. Einige Wolkenfelder ziehen auch durch und können einzelne Schauer mitführen.

Bei etwas wechselhaften Bedingungen wird der Freitag schon wieder wärmer.

Das Wetter vor 50 Jahren:                  3. Februar 1970
Temperatur:                                            3,3° um 7 Uhr; 2,5° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         27,9 mm
Wetter:                                                   durchgehend Regen und Schneeregen
Schneelage um 7 Uhr:                           22 cm
Neuschnee:                                            2 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke

Sonntag, 2. Februar 2020

Regen und Sturm ...

Gestern schien durchgehend die Sonne, und bei windmäßig ruhigen Verhältnissen stieg die Temperatur knapp über 12°. Am Abend zog Bewölkung herein, und rund um 21 Uhr begann es zu regnen. Von Mitternacht bis vor Kurzem hat es richitg geschüttet, da ist die Temperatur von 8° auf 4° abgefallen. Der Wind blies mit gut 60 km/h.
Jetzt in der Früh regnet es bei 5°. Insgesamt sind rund 24 mm gefallen.
Auf den Bergen (1400 m) schneit es bei -0,5°.
Der See ist vor allem im östlichen Bereich (Seehof) schon weitgehend offen.

"Wenn´s zu Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit." Na, da schaun wir einmal, was der Regen bedeutet! :-)
Der Tag ist schon um eine Stunde länger als zur Wintersonnenwende.
Die nächtliche Front ist in Kürze durchgezogen, und das Wetter beruhigt sich. Bis über Mittag bleibt´s dann trocken, die Temperatur steigt deutlich an. Am Nachmittag setzt erneut Regen ein, der sich in der Nacht wieder intensiviert. Mit stürmischem Wind steigt die Schneefallgrenze über die Gipfel unserer Berge.

Morgen, Montag, regnet es von der Nacht her bis in den Vormittag stark und anhaltend, am Nachmittag nur noch leicht bis mäßig. Der Wind bleibt stürmisch und kann sich auf den Bergen noch deutlich verstärken. Die Temperatur geht etwas zurück, die Schneefallgrenze sinkt auf rund 1100 m ab.

In der Nacht auf Dienstag klappt eine Niederschlagsfront aus Nordwesten an die Alpen heran und sorgt erneut für sehr ausgiebigen Regen. Bei nach wie vor stürmischen Verhältnissen lässt die Intensität ab Mittag nach, vielleicht sind auch ein paar Pausen möglich. Mit Nordweststurm sinkt die Schneefallgrenze am Nachmittag bis in die Tallagen.

Am Mittwoch bleibt der Himmel bedeckt, häufig schneit es leicht bis mäßig. Bei stürmischem Nordwestwind wird die Temperatur kaum ins Plus kommen.

Das Wetter beruhigt sich am Donnerstag. Der Wind lässt nach, die Sonne kommt zeitweise zum Vorschein. Ein paar Schneeflocken oder Regentropfen sind noch möglich.

Das war´s dann schon wieder mit dem Winter. Ab Freitag scheint turbulentes, mildes Westwetter das Kommando zu übernehmen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                 2. Februar 1970
Temperatur:                                           -16,4° um 7 Uhr; -3,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        13,6 mm
Wetter:                                                   strahlend sonnig, Schneeregen nachts
Schneelage um 7 Uhr:                           20 cm
Neuschnee:                                            3 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke mit 31 cm

Samstag, 1. Februar 2020

Sonnig und frühlingshaft warm ...

Gestern regnete es bis Mittag noch zeitweise ein wenig, auflebender Wind sorgte schon um 8 Uhr 30 für knapp 8°. Am Nachmittag (17 Uhr) erreichte die Temperatur 12,5° und hielt sich in diesem Bereich bis Mitternacht. Einschlafender Wind und zunehmende Auflockerung sorgen seither für Abkühlung.
Jetzt in der Früh ziehen bei 4° ein paar Wolken über den sonst klaren Himmel.
Auf den Bergen (1400 m) hat es 3°.
Der See hat eine mit Wasser bedeckte Eisschicht, die vor allem im Einlaufbereich schon relativ weit offen ist.

Heute scheint die Sonne überwiegend, der Wind bleibt lebhaft, aber nicht stürmisch. Die Temperatur steigt auf rund 14° an.
"Carpe diem" - "Nutze den Tag", denn es wird für längere Zeit der letzte sonnige sein!
Gegen Abend nähern sich die ersten Ausläufer einer Tiefdruckstaffel, die uns die nächsten Tage beschäftigen wird. Schon in der ersten Nachthälfte sind Regenschauer unterwegs.

Am Sonntag regnet es am Morgen und am frühen Vormittag. Nach einer Pause setzt im Laufe des Nachmittags wieder Niederschlag ein, der am Abend mit stärker werdendem Wind wieder kräftig ausfallen kann. Um die 10° sind zu erwarten.

Der Montag verläuft trüb und stürmisch, zeitweise regnet es stark. Wenn die derzeitigen Animationen eintreffen, wird bald eine Starkregenwarnung für unser Gebiet ausgegeben werden. Die Schneefallgrenze steigt jenseits der 1500 m. Wieder gibt´s rund 10°.

Das mit der Sonne am Dienstag können wir uns scheinbar abschminken. Der Tag verläuft trüb, und schon ab den Morgenstunden kann es sehr stark und anhaltend regnen. Bei stürmischem Wind sind noch einmal um die 6° möglich. Im Laufe des Nachmittags kühlt es sehr rasch ab, gegen Abend ist auch schon mit Schneefall zu rechnen.

Am Mittwoch schneit es zeitweise stark bei einer Schneefallgrenze von unter 500 m. Der Wind bleibt stürmisch.

Scheinbar wird es ein sehr kurzes "WIntermezzo" (Copyright: kurier.at). Schon Richtung Wochenende kippt das Azorenhoch nach Osten ab, und die atlantische Frontalzone hat freie Bahn, uns wieder mit einer warmen, stürmischen und nassen Westströmung zu versorgen. Bis Mitte Februar scheint das einmal abgesichert.

Rückblick Jänner 2020:       warm, trocken, sehr sonnig - eine außergewöhnliche Kombination

Temperatur: Mit einer Durchschnittstemperatur von -1,0° lag der heurige Jänner um 1,5° über dem langjährigen Mittel.
Ziemliches Auf und Ab mit warmem Finale ...
Im österreichischen Schnitt war der Jänner um 2,5° zu warm, in den höheren Lagen bis zu 4,5°. Bei uns war die wiederholte Ausbildung eines Kaltluftsees während der sonnigen Perioden verantwortlich für den relativ geringen Temperaturüberschuss. In den Nebelgebieten des Flachlandes war die Temperatur sogar nur durchschnittlich.
Unser Vergleichsjahr 1970 war mit -2,9° für damalige Verhältnisse ebenfalls deutlich zu warm (Mittel damals: -4,0°).
Der wärmste Jänner war 2007 mit 2,7°, der kälteste 1940 mit -12,3°.
Bis Ende der 1950er-Jahre lag das Mittel bei -4,7°.
Die höchste Temperatur wurde gestern um 14 Uhr mit 11,5° verzeichnet, die niedrigste am 14. um 7 Uhr mit -8,1°.
An 20 Tagen hatten wir Morgenfrost um 7 Uhr (Mittel: 22 Tage), an 11 Tagen hatte es zu diesem Zeitpunkt -5° oder weniger (Mittel: 11 Tage).
An keinem einzigen Tag wurde ein zweistelliger Minuswert erreicht (Mittel: 6 Tage). Seit 1909 gab es bisher nur 7 Jänner ohne -10° oder weniger.
An 10 Tagen lag die Temperatur zu allen 3 Ablesungsterminen (7, 14 und 21 Uhr) im Minus (Mittel: 12 Tage). Der Jänner 1940 war mit 31 Eistagen ein sozusagen "perfekter Monat".

Sonne: Die Sonne schien deutlich überdurchschnittliche 57% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer. 2019 waren´s 28% und 2018 24%. Nur 2017 konnte in den letzten Jahren mit 50% annähernd mithalten. Dafür war da der Jänner mit -7,1° sehr kalt.
Diese Mischung aus sehr viel Sonnenschein und dennoch überdurchschnittlicher Temperatur ist in der Aufzeichnungsgeschichte seit 1909 einzigartig.

Niederschlag: Mit 66,4 mm lag der Niederschlag unter 50% des langjährigen Mittels von 151,2 mm, damit gehört der Jänner 2020 zum trockensten Drittel. Mitte der 1970er-Jahre lag der Mittelwert bei nur 80 mm.
Unser Vergleichsjahr 1970 war mit 21,2 mm noch deutlich trockener (Mittel damals: 85,1 mm).
Am meisten Niederschlag im Jänner fiel 2012 mit 286,0 mm, am wenigsten 1997 mit 3,6 mm.
Der höchste Tagesniederschlag fiel am 4. des Monats mit 17,5 mm.
An 14 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel: 19 Tage) mit durchschnittlich 4,8 mm (Mittel:7,3 mm).

Schnee: Es fielen nur 14 cm Neuschnee (Mittel: 75 cm). Nur in 10 von den letzten 110 Jahren fiel im Jänner noch weniger.
Auch unser Vergleichsjahr 1970 war mit 23 cm sehr schneearm (Mittel: 80 cm).
Am meisten Neuschnee im Jänner gab es voriges Jahr mit 205 cm, am wenigsten 1990 mit 0 cm.
Das Tagesmaximum fiel am 19. mit 5 cm (Mittel: 22 cm).
Das Verhältnis von Niederschlag in Millimeter zu Neuschnee in Zentimeter liegt heuer bei 4,8. Der Mittelwert liegt derzeit bei 3,6 mm/cm, bis in die 1980er-Jahre war er bei 1,6 mm/cm.

An 22 Tagen gab es eine messbare Schneedecke (Mittel: 25 Tage). In mehr als der Hälfte der Jahre seit 1909 hatte der Jänner eine durchgehende Schneedecke.
2014 waren´s nur 7 Tage.
Die maximale Schneehöhe von 6 cm (Mittel: 47 cm) wird nur von 3 Jahren mit einem noch niedrigerem Wert über- (bzw. unter-) troffen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                  1. Februar 1970
Temperatur:                                            -6,5° um 7 Uhr; -1,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         keiner
Wetter:                                                   sonnig mit Unterbrechungen
Schneelage um 7 Uhr:                           22 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke