Mittwoch, 16. Januar 2019

Endlich wieder Sonne ...


Gestern trieb stürmischer Wind bis Mittag feine Graupel und dünne Schneeflocken nahezu waagrecht daher, danach blieb uns nur der Wind erhalten. Die Temperatur stieg leicht ins Plus.
Am Abend schneite es zwischen 19 Uhr und 21 Uhr zum Abschluss. Über Nacht stieg die Temperatur weiter an.
Jetzt in der Früh ist der Himmel sternenklar bei lebhaftem Wind und 2,6°.
Auf den Bergen hat es -5°.
Der See hat 2,5°.


Wenn wir kurz auf die erste Jännerhälfte zurückblicken, bleibt Folgendes:
Sie war um 2,5° zu warm.
Die 237,3 mm Niederschlag sind der mit Abstand höchste Wert seit Aufzeichnungsbeginn 1909.
Die 181 cm Neuschnee sind das ebenfalls. Da kommt nur 1954 mit 156 cm nahe. Den Rekord hält Hochfilzen mit 451 cm Neuschnee in den letzten 14 Tagen!


Heute fällt zum ersten Mal seit 19 Tagen kein Niederschlag. Die Sonne wird zumindest zeitweise scheinen, hohe, dünne Wolken können ein wenig lästig sein. Die Temperatur steigt bis auf 6° oder mehr.


Morgen, Donnerstag, scheint bis in den Nachmittag ebenfalls die Sonne bei recht milder Temperatur. Danach schiebt ein Tief im Süden (der zum ersten Mal in diesem Jahr Schnee abbekommt) dichte Bewölkung herauf, und gegen Abend sind leichte Regen- oder Schneeregenschauer möglich.


Bedeckt mit einzelnen Schneeregenschauern verläuft der Freitag. Es kühlt langsam ab.


Der Samstag sollte recht kühl und trocken verlaufen. Auch die Sonne kann sich voraussichtlich zeitweise durchsetzen.


Wolken, Sonne und winterliche Temperatur sind für den Sonntag angesagt. Da wird das Thermometer im Minus bleiben.


Alles in allem scheint sich für einige Zeit winterliches Wetter einzustellen.


Das Wetter vor 50 Jahren:                 16. Jänner 1968
Temperatur:                                           -1,2° um 7 Uhr; 1,0° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         2,7 mm
Wetter:                                                   sonnig bis 13°°, Schneefall nachts
Schneelage um 7 Uhr:                            25 cm
Neuschnee:                                             3 cm
See:                                                         geschlossene Eisdecke

Dienstag, 15. Januar 2019

Endlich Wetterberuhigung ...

Gestern regnete, bzw. graupelte es am Vormittag nur kurz und leicht. Der stürmische Wind riss sogar die Wolkendecke zeitweise auf, sodass die Sonne durchblinzeln konnte. Die Abkühlung ließ auf sich warten, der Niederschlag setzte erst nach 15 Uhr mit ein paar Schneeschauern wieder ein. In der Nacht schneite es zwischen 22 Uhr und 23 Uhr kräftig, sonst nur vereinzelt ganz leicht.
Jetzt in der Früh fällt bei -0,7° dünner Schnee. Der Wind bläst stürmisch. Die Gesamtschneehöhe beträgt 84 cm.
Vorsicht auf den ungesalzenen Straßen! Unter einer dünnen Graupelschicht liegt stellenweise blankes Eis!
Auf den Bergen hat es -8,5°.
Der See hat 2,7°.


Heute kann es bis in den Nachmittag noch ein paar leichtere Schneeschauer geben, der Abend verläuft schon trocken. Die Temperatur wird sich nicht viel verändern, der Wind nimmt ab.


Morgen, Mittwoch, scheint zeitweise die Sonne. Dünne, hohe Wolkenfelder, bzw. Wolkenschlieren können ein wenig stören. Nach Morgenfrost steigt die Temperatur auf rund 4°.


Auch der Donnerstag bringt Sonnenschein und nach kräftigem Morgenfrost ein paar Plusgrade um Mittag. Eine Front im Süden Österreichs schickt am Nachmittag vermehrt Wolkenfelder herauf, die gegen Abend den einen oder anderen leichten Schauer mitbringen können.


Der Freitag verläuft bedeckt, einzelne Regenschauer sind möglich.


Zum Wochenende hin kündigt sich eine neue Front an, die wieder Niederschlag mit sich führt. Sowohl die Mengen, als auch die Schneefallgrenze sind noch sehr ungewiss. Zumindest dürfte kein Sturm dabei sein.


Das Wetter vor 50 Jahren:                  15. Jänner 1969
Temperatur:                                            2,8° um 7 Uhr; 0,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          7,6 mm
Wetter:                                                    Regen von 10°° bis 14°°, danach Schneefall
Schneelage um 7 Uhr:                             25 cm
Neuschnee:                                              2 cm
See:                                                          geschlossene Eisdecke

Montag, 14. Januar 2019

Regen, am Nachmittag Schneefall ...


Statistisches: Ich hätte fast übersehen, dass ich gestern meinen 2000. Eintrag seit dem Blog-Start im August 2013 veröffentlicht habe. In all den Jahren erschien nur an zwei Tagen kein Post.
Das ist doch ein Grund zum Feiern, und ich danke Euch Allen für das enorme Interesse, das mich täglich motiviert! :-)


Gestern regnete es bis in den Nachmittag leicht bis mäßig, von ein paar nassen Schneeschauern durchsetzt. Die Temperatur stieg langsam aber stetig an. Am Abend, so rund um 19 Uhr, wurde der Niederschlag stärker, und der Wind zog bis auf 50 km/h an. Es regnete die Nacht ziemlich durch, vor allem bis Mitternacht sehr stark. Da hatte es auch 4,4°. Insgesamt sind seit gestern rund 28 mm gefallen. Im Westen bis über den Pongau herein sind bis zu 80 mm zusammengekommen!
Jetzt in der Früh regnet es bei 3,4° nur dünn.
Auf den Bergen (1400 m Seehöhe) hat es bei -2,5° durchgehend stark geschneit.
Der See hat 2,8°.


Gestern hatten wir noch eine Krisenbesprechung auf der Gemeinde wegen der zunehmenden Nachfragen bezüglich der Schneelasten auf den Dächern.
Nach eingehender Beratung wurde festgehalten, dass kein Grund zur Panik besteht. Die Dachlasten liegen noch weit unter jenen von 2006, zudem fließt durch das Tauwetter und den Regen bereits wieder viel Schnee ab.
Natürlich ist bei Verwehungen, speziellen Dachkonstruktionen und höheren Lagen Vorsicht geboten!
Genauere Infos entnehmt bitte der Aussendung der Gemeinde, bzw. den Veröffentlichungen auf den entsprechenden Websites (siehe rechte Leiste "Neues von der Gemeinde").


Heute wird es in den nächsten Stunden nur leicht bis mäßig regnen. Untertags sind einige stärkere Schauer, aber ebenso deutlich schwächere Phasen zu erwarten. Mit sinkender Temperatur geht der Niederschlag bis Mittag langsam in Schneefall über.


In der Nacht auf Dienstag schneit es mit Unterbrechungen mäßig bis leicht.
Morgen, Dienstag, sind bis in den Nachmittag noch einige Schneeschauer unterwegs, vor allem am Vormittag. Der Abend sollte schon trocken verlaufen. Der Wind bleibt noch recht kräftig.


Nach Morgenfrost sollte der Mittwoch zumindest zeitweise Sonnenschein (den ersten des Jahres!) bringen. Es ziehen zwar einige dünnere Wolkenfelder durch, der schöne Eindruck wird aber überwiegen. Untertags steigt die Temperatur ein paar Grad ins Plus.


Auch der Donnerstag wird noch sonnig beginnen. Am Nachmittag ziehen dichtere Wolkenfelder auf, vielleicht ist auch der eine oder andere leichte Schauer dabei.


Überwiegend bedeckt verläuft der Freitag. Niederschlag ist vorerst einmal nicht angesagt.


Danach ist die Wetterentwicklung noch äußerst unsicher.


Das Wetter vor 50 Jahren:                  14. Jänner 1969
Temperatur:                                            8,4° um 7 Uhr; 10,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          keiner
Wetter:                                                    stürmischer Föhn, zeitweise sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                            38 cm
See:                                                         geschlossene Eisdecke

Sonntag, 13. Januar 2019

Schnee, Schneeregen und Regen ...

Gestern regnete es, zeitweise mit nassem Schnee durchsetzt, im Tal bei steigender Temperatur zeitweise dünn und leicht. Ab ca. 15 Uhr legte der Niederschlag eine Pause ein, bevor er am Abend erneut begann. In der Nacht regnete es anfangs leicht, ab Mitternacht verstärkt. Mit einer Abkühlung wurde nasser Schneefall daraus.
Jetzt in der Früh fällt nasser Schnee bei 0,9°.
Auf den Bergen hat es -4°.
Der See hat 2,6°.


Heute schwächt sich der Niederschlag im Laufe des Vormittags ab, am Nachmittag werden voraussichtlich nur ein paar Schauer auftreten. Gegen Abend geht´s aber dann wieder richtig los. Mit einsetzendem stürmischem Wind setzt starker Niederschlag ein. Da auch die Temperatur deutlich ansteigen sollte, wird es sich über Nacht im Tal vor allem um Regen oder Schneeregen handeln.


Morgen, Montag, fällt bei stürmischem Wind besonders im Westen massiver Niederschlag. Auch bei uns wird er sehr stark sein, aber auch immer wieder deutlich schwächere Phasen einlegen. Die Temperatur geht zurück, der Niederschlag auch bei uns im Tal in Schneefall über.
Auf den Bergen kommt insgesamt wieder 1 Meter Neuschnee dazu.


Die Wetterberuhigung am Dienstag lässt etwas länger auf sich warten. Bis in den Nachmittag sind bei starkem Wind noch Schneeschauer unterwegs. Dann ist aber vorerst Schluss!


Am Mittwoch bekommen wir ruhiges und für die Jahreszeit zu mildes Wetter. Diesmal sollte es mit der Sonne aber wirklich klappen! Zumindest zeitweise!


Auch der Donnerstag beginnt noch mit ein paar Wolkenfeldern und Sonnenstrahlen, bevor am Nachmittag Bewölkung und leichte Schauer hereinziehen.


Bei der weiteren Wetterentwicklung ist noch alles offen.


Das Wetter vor 50 Jahren:                     13. Jänner 1969
Temperatur:                                               -10,5° um 7 Uhr; -5,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                             keiner
Wetter:                                                       sonnig bis 12 Uhr
Schneelage um 7 Uhr:                               40 cm
See:                                                            geschlossene Eisdecke

Samstag, 12. Januar 2019

Auf ein Neues ...

Eigentlich müsste ich es ja schon wissen, dass die Reste einer Front bei uns immer länger hängen bleiben! Aber der Optimismus reißt mich dann doch immer wieder rein!
Jedenfalls schneite es gestern noch bis Mittag ganz leicht und großflockig. Danach lockerte die Wolkendecke zwar da und dort auf, die Sonne kam aber nicht zum Vorschein. Die Temperatur blieb bei rund -4°. Ab 19 Uhr begann es wieder leicht zu schneien, bis 3 Uhr kamen 8 Zentimeter dazu. Die Temperatur stieg langsam an.
Jetzt in der Früh ist es bei 0,3° trocken. Die Gesamtschneehöhe beträgt 110 cm.
Auf den Bergen hat es -8°.
Der See hat 2,7°.


Der Maiszinken nimmt heute wieder den Betrieb auf!


Heute kann es bis in den Nachmittag immer wieder, zeitweise auch länger anhaltend leicht bis mäßig schneien. Da Temperatur und Schneefallgrenze langsam weiter ansteigen, kann auch Schneeregen daraus werden. Eine kurze Niederschlagspause tritt am späteren Nachmittag auf.
Bereits in der ersten Nachthälfte beginnt es aber erneut.


Morgen, Sonntag, fällt zeitweise mäßiger bis kräftiger Niederschlag. Bei einer Schneefallgrenze von 500 bis 800 Meter wird es nasser Schnee oder Schneeregen sein. Die ganz großen Mengen scheinen es vorerst nicht zu werden.
Gegen Abend kommt stürmischer Wind auf, und der Niederschlag intensiviert sich. Laut ZAMG Wetterwarnung steigt zu diesem Zeitpunkt in unserer Gegend die Schneefallgrenze Richtung 1000 Meter, also wird vor allem Regen fallen.


Am Montag bekommt hauptsächlich der Westen sein Fett ab. In Vorarlberg und Tirol fällt durchgehend sehr starker, durchgehender Niederschlag, weiter Richtung Osten schwächt er sich ab. Auch bei uns sind sehr kräftige Schauer möglich, die aber nicht durchgehend für sehr große Mengen sorgen. Die Schneefallgrenze sinkt rasch ab, sodass im Tal spätestens ab dem Nachmittag wieder Schnee fällt. Es bleibt bei uns bis Mittag stürmisch.


Langsame Beruhigung tritt am Dienstag ein. Bis über Mittag sind noch leichte Schneeschauer möglich, der Nachmittag sollte trocken verlaufen.


Ruhiges, vielleicht auch sonniges Winterwetter bekommen wir am Mittwoch.


Am Donnerstag taucht die nächste Front auf. Sie betrifft aber einmal ausnahmsweise den Süden Österreichs, der bisher ja verschont wurde.


Das Wetter vor 50 Jahren:                12. Jänner 1969
Temperatur:                                          -15,7° um 7 Uhr; -7,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        keiner
Wetter:                                                  strahlend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                           40 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke

Freitag, 11. Januar 2019

Zeit zum Durschschnaufen ...

Gestern schneite es bis 15 Uhr durchgehend ruhig und ergiebig, dann traten erste kurze Pausen ein und die Intensität ließ deutlich nach. Die Temperatur blieb im Bereich von -1,5°. Ab ca. 21 Uhr fielen nur noch ein paar Flocken, die Temperatur sank rasch ab.
Jetzt in der Früh ziehen bei -4,6° letzte Schneeschauer durch.
Auf den Bergen hat es um die -10°.
Der See hat 2,8°.


Heute kommen wir endlich ein wenig zum Durchschnaufen. Der Tag verläuft trocken und kalt, ab dem späteren Vormittag sind sogar ein paar Auflockerungen und Sonnenstrahlen zu erwarten. Es werden die ersten seit 14 Tagen sein.
Am späteren Nachmittag schiebt sich aus Nordwesten wieder Bewölkung herein, und in der ersten Nachthälfte sind schon Schneeschauer unterwegs.


Morgen, Samstag, fällt immer wieder mäßiger bis leichter Niederschlag. Anfangs wird es trockener Schneefall sein, der im Tagesverlauf mit der Erwärmung immer nasser wird.
Erneut tritt am späteren Nachmittag eine Pause ein, bevor die nächste Front eintrifft.


Am Sonntag  wird der Niederschlag nicht allzu stark ausfallen, die Schneefallgrenze steigt rasch auf 600 bis 900 m. Bei uns wird also im Tal eher Schneeregen oder Regen zu erwarten sein. Der Wind legt deutlich zu.
Gegen Abend wird er stürmisch, und der Niederschlag deutlich stärker.


Am Montag fällt mit stürmischem Wind im Tal starker Schneeregen, der langsam in Schneefall übergeht. Auf den Bergen sind bei Sturm wieder schwere Schneefälle angesagt.


In der Nacht zum Dienstag sollte sich die Lage beruhigen. Der Niederschlag lässt nach und hört spätestens am Vormittag auf.


Eine (hoffentlich längere!) entspanntere Wetterphase stellt sich ein.


Das Wetter vor 50 Jahren:                11. Jänner 1969
Temperatur:                                          -10,4° um 7 Uhr; -10,3° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        keiner
Wetter:                                                  morgens bedeckt, sonnig ab 10 Uhr
Schneelage um 7 Uhr:                          40 cm
See:                                                       geschlossene Eisdecke unter Schnee;
                                                              unbegehbar

Donnerstag, 10. Januar 2019

Schneefall ...

Gestern schneite es in den Morgenstunden stark, danach mäßig. Die Temperatur sank rasch ins Minus und hielt sich dort. Auch über Nacht gab es mäßigen Schneefall mit starken Schauern durchsetzt.
Für unsere Berge wurde, wie erwartet, die höchste Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen, das Hochkar samt Zufahrtsstraße zum Katastrophengebiet erklärt. Da liegen derzeit schon mehr als 3 Meter Schnee, in eingewehten Gebieten natürlich viel, viel mehr.
Da geistert im Internet ein Foto von JoSchi´s Schirmbar am Hochkar herum, das ich euch nicht vorenthalten möchte!

Schirmbar am Hochkar "vorher und nachher"!
Auch die Ötscherlifte haben gestern den Betrieb bis auf weiteres eingestellt. Ebenso ist die Gemeindealpe außer Betrieb, der Zellerrain ist aber ohnehin wegen Lawinengefahr gesperrt.


Jetzt in der Früh schneit es bei -1,7° kräftig. Seit gestern Früh sind 42 cm Neuschnee zusammengekommen, die Gesamtschneehöhe beträgt 90 cm.
Auf den Bergen hat es -6°.
Der See hat 3,0°.


Der Niederschlagsschwerpunkt liegt momentan in unserer Gegend bis ins Oberösterreichische hinüber. Der Schneefall lässt aber in den nächsten Stunden nach und wird den Rest des Tages mäßig ausfallen. Der Wind bleibt im Tal lebhaft, auf den Bergen stürmisch.
Gegen Abend wird die Intensität des Niederschlags schwächer, und in der zweiten Nachthälfte sollten nur noch leichte Schauer niedergehen.


Morgen, Freitag, gibt es eine kurze Verschnaufpause. Es sollte von der Früh weg trocken sein, und ab Mittag ist kurzzeitig sogar ein wenig Sonne möglich. Im Laufe des Nachmittags zieht aber schon die Bewölkung der nächsten Front herein, die ab der ersten Nachthälfte erneut für leichten bis mäßigen Schneefall sorgen wird.


Am Samstag kann es bei wieder auflebendem Wind zeitweise schneien, Temperatur und Schneefallgrenze steigen an. Am Nachmittag kann es sich schon um Schneeregen im Tal handeln.


Stärkerer Niederschlag kommt am Sonntag auf uns zu. Wie es derzeit aussieht, liegt die Schneefallgrenze zwischen 600 und 1000 m, also wird es Regen oder Schneeregen sein. Auf den Bergen sind wieder größere Schneemengen zu erwarten, und der Wind wird stürmisch bleiben.


Auch am Montag fällt mäßiger bis starker Niederschlag. Im Tagesverlauf sinkt die Schneefallgrenze deutlich ab, sodass es auch herunten wieder in trockeneren Schneefall übergeht.


Chancen auf längerfristige Wetterberuhigung gibt es scheinbar ab Dienstag.


Das Wetter vor 50 Jahren:                  10. Jänner 1969
Temperatur:                                            -3,2° um 7 Uhr; -1,9° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          keiner
Wetter:                                                    bedeckt
Schneelage um 7 Uhr:                             45 cm
See:                                                         geschlossene Eisdecke unter Schnee



Mittwoch, 9. Januar 2019

Weitere 2 Tage Schneefall ...

In eigener Sache: Ich bedanke mich ganz herzlich bei
Fritz Hiessberger, Firma "limacon Wirtschaftsberatung",
für die großzügige Unterstützung von € 100,-!
In der rechten Leiste finden alle weiteren potentiellen Unterstützer unter "Für Unterstützer" die entsprechenden Bankdaten.


Gestern schneite es in der Früh kurz einmal stark, da die Temperatur auch vorübergehend auf 0° abfiel. Bald aber ging es in Schneeregen und Regen über, ab Mittag traten immer längere Pausen auf. Am Nachmittag war´s mit mehr als 2° recht warm. Der Normalniederschlag für Jänner wurde mit 117,4 mm bereits überschritten (Mittel: 114,1 mm).
In der Nacht fiel leichter bis mäßiger Schneeregen, die Temperatur sank langsam ab.


Werfen wir einen kurzen Blick auf unsere Schigebiete, die durch die Wetterkapriolen doch in ziemlichen Schwierigkeiten stecken.


Maiszinken: Der Maiszinken musste aufgrund von Stromversorgungsproblemen und der Gefahr von durch die Nasschneelast umstürzenden Bäumen gesperrt werden. Voraussichtlicher Neustart erfolgt am Freitag Mittag.


Hochkar: Am Hochkar ist der Liftbetrieb eingestellt, die Zufahrtstraße gesperrt. Grund ist die sehr hohe Lawinengefahr durch Verwehungen. An eingewehten Stellen sollen Schneelagen bis zu 6 m Höhe vorkommen. Geplant ist nach derzeitigem Bundesheereinsatz ein Neustart ab nächsten Montag.


Lackenhof/Ötscher: In Lackenhof findet noch ein Teilbetrieb der Liftanlagen statt, die tieferliegenden Anlagen und Pisten sind in Betrieb.


Die Situation könnte sich in den nächsten Tagen neuerlich verschärfen. Voraussichtlich wird heute für unsere Berge die höchste Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen. Da hat Niemand mehr in höheren Lagen im freien Gelände etwas zu suchen!


Jetzt in der Früh fällt bei 0,7° feuchter Schnee.
Auf den Bergen sind bei -5° wieder an die 40 cm Neuschnee dazugekommen.
Der See hat 3,1°.


Heute wird in unserer Gegend den ganzen Tag mäßiger Niederschlag fallen. Die Temperatur geht laufend zurück, am Nachmittag wird es schon trockener Schnee sein. Der Hauptniederschlag geht im Westen bis übers Salzkammergut herein nieder.
Bei uns verstärkt sich der Schneefall am Nachmittag und wird auch über Nacht mit mäßiger Intensität anhalten. Der Wind bleibt sehr kräftig.


Auch morgen, Donnerstag, ist mit durchgehendem Schneefall zu rechnen. Er wird nicht übermäßig stark ausfallen. Der Wind bleibt stürmisch, lässt aber langsam nach.


In der Nacht zum Freitag hört der Schneefall auf.
Am Freitag haben wir die Chance, zum ersten Mal seit dem 27. Dezember ein wenig Sonne zu sehen. Im Laufe des Vormittags kann es zeitweise auflockern.
Die nächste Front schiebt aber schon am Nachmittag wieder dicke Wolken herein, in der Nacht zum Samstag beginnt es erneut zu schneien.


Am Samstag fällt zeitweise Niederschlag, der voraussichtlich als Schnee oder Schneeregen daherkommt. Die Temperatur steigt an, die Schneefallgrenze wird in unserer Seehöhe liegen. Auch der Wind legt zu.


Noch eine Spur wärmer scheint der Sonntag zu werden. Da ist eventuell auch der Niederschlag wieder stärker.


Chancen auf eine längerfristige Wetterumstellung bestehen scheinbar erst ab dem 17. des Monats.


Das Wetter vor 50 Jahren:                   9. Jänner 1969
Temperatur:                                             -8,2° um 7 Uhr; -3,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                           1,8 mm
Wetter:                                                     bedeckt, zeitweise Schneefall
Schneelage um 7 Uhr:                              45 cm
Neuschnee:                                               2 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke





Dienstag, 8. Januar 2019

Nass, trüb, windig ...

Liebe Leser!
In den letzten Tagen gab es (natürlich bedingt durch die Wetterumstände) die meisten Zugriffe seit Bestehen dieses Blogs. Seit Freitag sind täglich deutlich über 1000 Besucher registriert. Ich danke für euer Interesse und Vertrauen, und hoffe euch weiterhin recht unaufgeregt informieren zu können!


Gestern fiel den ganzen Tag leichter bis mäßiger Schneeregen, die Temperatur stieg langsam, aber stetig auf 1,7°. Außer ein paar Zentimeter Matsch ist nichts zusammengekommen. Noch vor Mitternacht hörte der Niederschlag auf.
Jetzt in der Früh ist es bei 0,6° trocken.
Auf den Bergen hat es -6°.
Der See hat 3,1°.


Heute wird in den nächsten Stunden bereits erneut Niederschlag einsetzen. Es wird ein Glücksspiel in welcher Form er im Tagesverlauf fallen wird, denn die Temperatur nimmt eher zu als ab. Daher ist von nassem Schneefall über Schneeregen bis Regen alles möglich. Der Wind zieht stark an und kann am Nachmittag auch stürmisch werden.
In der Nacht zum Mittwoch kühlt es ab, die Schneefallgrenze sinkt auf 300 m.


Morgen, Mittwoch, wird es durchgehend und zeitweise kräftig schneien, die Temperatur knapp im Minusbereich liegen. Am meisten Niederschlag fällt westlich von uns bis übers Salzkammergut herein. Der Wind bleibt sehr kräftig.


Am Donnerstag ändert sich vorerst nicht viel. Am Vormittag könnte die Niederschlagsintensität eher niedrig ausfallen, am Nachmittag aber gerade in unserer Gegend noch einmal anziehen. Es bleibt stark windig bis stürmisch.


In der Nacht zum Freitag hört es auf zu schneien. An Auflockerungen ist aber nicht zu denken, denn schon bald machen sich die Vorboten der nächsten Front bemerkbar. Diesmal handelt es sich wieder um eine wärmere Ausgabe, die Schneefallgrenze steigt langsam an.


Samstag und Sonntag bringen starken Wind, und erneut Niederschlag. Die Schneefallgrenze wird im Bereich unserer Tallage hin- und herpendeln. Also ist von nassem Schneefall bis Regen alles möglich.


Eine längerfristige Wetterberuhigung ist vorerst noch nicht in Sicht.


Das Wetter vor 50 Jahren:               8. Jänner 1969
Temperatur:                                         -18,2° um 7 Uhr; -8,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                       0,4 mm
Wetter:                                                 sonnig; leichter Schneefall nachts
Schneelage um 7 Uhr:                          47 cm
Neuschnee:                                           1 cm
See:                                                       geschlossene Eisdecke

Montag, 7. Januar 2019

Trübe Woche, einiges an Neuschnee ...


Gestern fiel nur noch in der Früh nennenswerter Niederschlag, bereits am Vormittag waren´s nur noch ganz leichte Schauer, der Nachmittag verlief trocken. Die Temperatur sank auf -1,3°.
Am Abend setzte neuerlich Schneefall ein, der erstaunlicherweise bis in die Morgenstunden recht ergiebig, mit steigender Temperatur aber immer nasser ausfiel.
Jetzt in der Früh schneit es bei 0,8° dünn und nass. Seit gestern Abend sind wieder gut 10 cm Schnee gefallen.
Auf den Bergen hat es -6°.
Der See hat 3,2°.


Heute wird in den nächsten Stunden nur wenig Niederschlag fallen. Im Laufe des Nachmittags kann er allerdings wieder häufiger und stärker werden. Voraussichtlich handelt es sich um Schneefall.


Nach einer kurzen nächtlichen Pause zieht morgen, Dienstag, eine "Warm"-front herein. Sie bringt uns zeitweise stärkeren Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze recht unsicher zu sein scheint. Der ORF sieht sie zwischen 200 und 800 Meter pendeln, die ZAMG sagt 500 bis 700 m an. Es könnte sich also auch bei uns im Tal um Schnee oder Schneeregen handeln. Der Wind wird stürmisch.


In der Nacht zum Mittwoch gibt´s wieder eine trockene Phase, bevor in den Morgenstunden eine Kaltfront aus Nordwest hereinzieht. Da ist wieder mit zeitweise stärkeren Schneeschauern zu rechnen.


Am Donnerstag schneit es anfangs recht kräftig und anhaltend, am Nachmittag lässt die Intensität nach, der Abend sollte bereits trocken sein. Insgesamt sind bis dahin wieder an die 40 bis 50 cm Neuschnee angesagt.


Der Freitag beginnt recht freundlich, bevor es am Nachmittag erneut zu schneien beginnt.


Auch am Wochenende scheint es sehr winterlich weiterzugehen.


Das Wetter vor 50 Jahren:                 7. Jänner 1969
Temperatur:                                           -15,6° um 7 Uhr; -10,8° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         keiner
Wetter:                                                   Frühnebel, danach sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                           49 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke unter Schnee

Sonntag, 6. Januar 2019

Langsame Wetterberuhigung ...

Entschuldigt die Verspätung, aber im Seehof hat es einen Stromausfall, und so komme ich erst jetzt nach dem Schneematschräumen zu Hause zum Schreiben.
Gestern schneite es am Vormittag recht stark und zunehmend feucht, am Nachmittag eher dünn und nass. Die Temperatur stieg langsam ins Plus. Über Nacht fiel sehr starker, anhaltender Niederschlag, der mehr als Schneeregen und Regen daherkam.
Jetzt in der Früh fällt bei 1,5° kräftiger Schneeregen. Es liegen 21 cm Schneematsch (berechnet auf gestern Früh) herinnen, die Gesamtschneehöhe beträgt um die 60 cm.
Auf den Bergen ist bei derzeit -4° jede Menge Neuschnee dazugekommen.
Der See hat 3,3°.


Heute entspannt sich die Lage in den nächsten Stunden. Es wird zwar langsam abkühlen, aber der Niederschlag lässt rasch nach. Vom späteren Vormittag bis in die Abendstunden sollte es trocken sein.
Ab dem Abend ist wieder mit leichten bis mäßigen Schneeschauern zu rechnen.


Morgen, Montag, sind am Vormittag einige Schneeschauer unterwegs, am Nachmittag kann es durchgehend und erneut etwas stärker schneien. Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt oder knapp darunter.


Am Dienstag rauscht eine Warmfront aus Nordwest herein und bringt zeitweise kräftigen Niederschlag, der bei uns im Tal als Schneeregen oder Regen fallen wird.


Die nächste Kaltfront folgt am Mittwoch mit kräftigen Schneeschauern und starkem Wind.


Auch am Donnerstag wird es durchgehend und recht stark schneien. Laut ZAMG kommen bis Freitag wieder an die 40 cm Neuschnee dazu.


Am Freitag beruhigt sich das Wetter langsam, aber anhaltend wird der Friede nicht sein.


Das Wetter vor 50 Jahren:                6. Jänner 1969
Temperatur:                                          -11,2° um 7 Uhr; -10,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        keiner
Wetter:                                                  durchgehend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                          50 cm
See:                                                       geschlossene Eisdecke unter Schnee;
                                                              unbegehbar

Samstag, 5. Januar 2019

Kräftiger Niederschlag (Schnee, Schneeregen) ...

Auch gestern verlief der Vormittag ohne nennenswerten Niederschlag, nach Mittag setzte aber wieder Schneefall ein, der mit kurzen Unterbrechungen die ganze Nacht anhielt. Die Temperatur stieg langsam an.
Jetzt in der Früh schneit es bei -0,3° graupelig-nass und stark. Es liegen an die 30 cm Neuschnee.
Auf den Bergen schneit es stark bei -7°.
Der See hat 3,4°.


Heute schneit es den ganzen Tag durch, wenn uns nicht die Schneefallgrenze einen Streich spielt. Die steigt nämlich im Laufe des Vormittags auf 500 bis 800 m Seehöhe an. Der Niederschlag wird zeitweise intensiv ausfallen.


Auch in der Nacht zum Sonntag schneit es durchgehend und stark. Die Schneefallgrenze sinkt wieder ab.
Am Sonntag fällt bis in den Vormittag noch kräftiger Niederschlag, ab Mittag sollte er aber längere Pausen einlegen, bzw. aufhören. Gegen Abend rückt das Niederschlagsfeld wieder nach Osten zurück und bringt uns leichten bis mäßigen Schneefall.


Am Montag kann es immer wieder leicht bis mäßig schneien. Die Sonne kommt nicht durch.


Scheinbar erreicht uns am Dienstag eine Warmfront aus Westen. Es beginnt voraussichtlich mit Schneefall, der aber im Tal wahrscheinlich in Regen übergeht. Die Temperatur steigt ein paar Grad ins Plus.


Am Mittwoch trifft die nächste Front aus Nordwest mit deutlich kühlerer Luft und Schneefall ein.


Dieses etwas verrückte Wetter bleibt uns anscheinend auch in den Folgetagen erhalten.


Das Wetter vor 50 Jahren:                5. Jänner 1969
Temperatur:                                          -13,8° um 7 Uhr; -10,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        keiner
Wetter:                                                  durchgehend sonnig
Schneelage um 7 Uhr:                          55 cm
See:                                                       geschlossene Eisdecke

Freitag, 4. Januar 2019

Kurze Pause, bevor es richtig losgeht ...

Gestern verlief der Vormittag nahezu durchgehend trocken, ab 13 Uhr kam kräftiger Schneefall auf. Die Temperatur blieb um die -4°. Bis in den Abend schneite es recht stark mit Windböen um die 60 km/h.
Jetzt in der Früh bläst bei -4,7° der Wind nur mehr mit 30 km/h, Niederschlag gibt´s seit einigen Stunden keinen mehr.
Auf den Bergen hat es -12°.
Der See hat auf 3,2° abgekühlt.


Heute wird der Vormittag eher trocken verlaufen. Der Wind lässt weiter nach, die Temperatur bleibt im Keller. Nach Mittag setzte langsam wieder Schneefall ein, der mäßig aber durchgehend bis morgen anhalten wird. Auch der Wind legt neuerlich zu.


Morgen, Samstag, schneit es anhaltend und vor allem über Mittag sehr stark. Mit stürmischem Wind kommt wärmere Luft herein, die Schneefallgrenze steigt gegen 600 m. Da könnte bei uns der Schneefall schon sehr nass werden.


Am Sonntag fällt der Niederschlag vor allem in den Morgenstunden sehr, sehr kräftig aus. Gegen Mittag sollte er sich wieder beruhigen, am Nachmittag sind erste Pausen möglich. Die Schneefallgrenze sinkt wieder ab. Der Wind bleibt sehr stark.
Laut ZAMG sind von heute bis Montag 50 bis 100 cm Schnee zu erwarten!


Nur noch zeitweise und unergiebig schneit es am Montag. Der Wind lässt nach, die Sonne kommt nicht durch.


Am Dienstag sind ein paar Sonnenstrahlen möglich, bevor eine schwache Front von Westen hereinzieht. Da ist dann die Wahrscheinlichkeit von gefrierendem Regen sehr hoch.


Das Wetter vor 50 Jahren:                4. Jänner 1969
Temperatur:                                          -6,4° um 7 Uhr; -2,4° um 14 Uhr
Niederschlag:                                        keiner
Wetter:                                                  durchgehend Hochnebel
Schneelage um 7 Uhr:                          58 cm
See:                                                       geschlossene Eisdecke

Donnerstag, 3. Januar 2019

Sturm, zeitweise Schneefall, kalt ...

Gestern schneite, bzw. graupelte es am Vormittag zeitweise, am Nachmittag eigentlich nur rund um 14 Uhr sehr stark. Der Wind blies mit bis zu 70 km/h. Insgesamt blieb der Niederschlag und somit die Neuschneemenge deutlich unter den Erwartungen. Und das, was gefallen ist, wurde vom Sturm weitgehend verblasen.
Jetzt in der Früh treibt bei -4,5° schneidender, kalter Wind einen Schneeschauer durch die Gegend.
Auf den Bergen ist die Temperatur in den zweistelligen Minusbereich gefallen.
Der See hat windgepeitschte 3,9°.


Heute gehen am Vormittag einige Schneeschauer nieder, der Wind bleibt stürmisch. Nach Mittag verstärkt sich der Schneefall und hält längere Zeit durchgehend an. Die Temperatur bleibt deutlich im Minus.


In der Nacht hört der Niederschlag langsam auf.
Morgen, Freitag, verläuft der Vormittag trocken, dichte Wolkenfelder bleiben uns aber erhalten. Der Wind wird schon in der Nacht deutlich schwächer.
Ab etwa Mittag frischt er wieder auf, und im Laufe des Nachmittags beginnt es erneut zu schneien.


Auch am Samstag fällt nahezu durchgehend Schnee bei stürmischem Nordwestwind. Gerade über die Mittagszeit kann es sehr ausgiebigen Niederschlag geben. Es wird ein paar Grad wärmer.


Am Sonntag ist nur leichte Besserung in Sicht. Es schneit zumindest nur noch zeitweise, der Wind lässt etwas nach. Die Schneefallgrenze steigt langsam auf 500 bis 600 m Seehöhe an.


Rückblick Jahr 2018:                    Wärmstes Jahr, wärmstes "Seejahr", trocken ...


Temperatur: Mit 8,96° blieb das Jahr 2018 nur hauchzart unter der magischen 9°-Grenze. Es war das wärmste Jahr der bisher 110-jährigen Messgeschichte. Das langjährige Mittel liegt derzeit bei 7,4°. Bisher war 2014 der Spitzenreiter mit 8,8°.
Unser Vergleichsjahr 1968 war mit 6,7° für damalige Verhältnisse leicht überdurchschnittlich (Mittel damals: 6,5°).
Eine Grafik sagt mehr als 1000 Worte!
Das bisher kälteste Jahr war 1940 mit 5,0°.
Das langjährige Mittel steigt in den letzten Jahren sprunghaft an.
Nur Februar und März waren zu kalt, alle anderen Monate mehr oder weniger deutlich zu warm.
Die höchste Temperatur wurde am 9. August um 14 Uhr mit 32,0° verzeichnet, die tiefste am 1. März um 7 Uhr mit -18,1°.
Sogenannte Hitzetage hatten wir "nur" 4 im August (Mittel: 5 Tage). 2015 waren´s außergewöhnliche 26 Tage.
Eistage (alle 3 Tagestermine im Minus) hatten wir 30 (14 davon im Februar; Mittel: 43 Tage).


Niederschlag: Beim Niederschlag hatten wir eine Punktlandung auf genau 1500,0 mm (Mittel: 1676,3 mm). Der extrem nasse Dezember sorgte noch für ein halbwegs normales Ergebnis, nachdem das Jahr bis dahin auf sehr trockenem Kurs war.

Der Dezember sorgte für ein fast normales Ergebnis.
Unser Vergleichsjahr 1968 war mit 1362,2 mm ebenfalls zu trocken (Mittel damals: 1652,0 mm).
Das nasseste Jahr war 1944 mit 2172,5 mm, das trockenste 1978 mit 1158,9 mm.
Der maximale Tagesniederschlag fiel am 28. Juni mit 66,6 mm.
An 9 Tagen gab es 30 mm oder mehr (Mittel: 9 Tage), an 3 Tagen 50 mm oder mehr (Mittel: 3 Tage).
An 191 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel: 208 Tage) mit durchschnittlich 7,9 mm/Niederschlagstag (Mittel: 8,0 mm).


See: Die Seetemperatur von 1. April bis 30. November hat heuer mit 15,24° (Mittel: 13,0°) den Uraltrekord von 14,92° aus dem Jahr 1947 gebrochen und ist somit das erste Jahr über 15°.
Die letzten 8 Jahre lagen über 13°. Die Grafik sagt ja alles.


Auch bei den Monaten war alles klar.
Am 4. Juni hatte der See erstmals 20° oder mehr. Es war der zweitfrüheste Termin.
Die höchste Temperatur erreichte er am 3. August mit 23,5°.
43 Tage mit 20° oder mehr sind der 4.-höchste Wert (Mittel: 22 Tage), 32 Tage mit 21° oder mehr sind der 3.-höchste Wert (Mittel: 11 Tage), und 23 Tage mit 22° oder mehr sind der zweite Platz (Mittel: 4 Tage).


Das Wetter vor 50 Jahren:                    3. Jänner 1969
Temperatur:                                              0,4° um 7 Uhr; 0,3° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            7,7 mm
Wetter:                                                      zeitweise Schneefall
Schneelage um 7 Uhr:                              64 cm
Neuschnee:                                               6 cm
See:                                                           geschlossene Eisdecke

Mittwoch, 2. Januar 2019

Sturm und Schneefall ...

Gestern blieb es den ganzen Tag bedeckt, die Temperatur stieg auf mehr als 4°. Gegen Abend begann es leicht zu regnen, zwischen 0 Uhr und 3 Uhr auch recht kräftig. Da kam auch der Sturm mit 80 km/h dazu, und die Temperatur fiel ab. Zum Abschluss des Niederschlags schneite es schon.
Jetzt in der Früh liegt bei rund 0° eine feine Schneeschicht auf dem gefrierenden Regenwasser.
Auf den Bergen ist die Temperatur auf -7° gesunken.
Der See hat windgepeitschte 4,2°.


Heute wird es den ganzen Tag immer wieder schneien. Bei stürmischem Wind und leichten Minusgraden kann der Schneefall auch anhaltend und kräftig werden, wobei ich vermute, dass der Schwerpunkt unserer Gegend eher im Steirischen drüben liegen wird.


Morgen, Donnerstag, schneit es nach wie vor bei starkem Wind und Minusgraden. Die Intensität kann zeitweise etwas nachlassen, am Nachmittag drückt aber aus Norden noch einmal eine Front drauf.


Der bessere Tag der Woche scheint der Freitag zu werden. Bei sehr starkem Wind gibt´s vorerst kaum Niederschlag, und ein paar Sonnenstrahlen sind möglich.
Im Laufe des Nachmittags kündigt sich die nächste Front aus Nordwesten an. Der Wind legt wieder zu, und erste Schneeschauer sind gegen Abend auch schon wieder dabei.


Am Samstag haben wir Sturm, Kälte und durchgehenden, zeitweise starken Schneefall.


Langsame Beruhigung tritt am Sonntag ein.


Rückblick Dezember 2018:                     Sehr warm, extrem nass, extrem trüb ...


Temperatur: Mit genau 0,6° war es der 12.-wärmste Dezember seit Aufzeichnungsbeginn 1909. Das langjährige Mittel liegt bei -1,4°.
Nur um die Monatsmitte zu kalt.
Unser Vergleichsjahr 1968 war mit -4,9° bei einem damaligen Mittelwert von -1,8° eines von der kälteren Ausgabe.
Der bisher kälteste Dezember war 1962 mit -7,1°, der wärmste 1934 mit 3,9°.
Die höchste Temperatur wurde am 22. des Monats um 14 Uhr mit 10,4° verzeichnet, die tiefste am 16.12. um 7 Uhr mit -10,3°. Der Durchschnitt des Dezembertiefstwertes liegt bei -14,2°.
Sogenannte Eistage (Minuswert um 7°°, 14°° und 21°°) hatten wir 7 (Mittel: 12  Tage), Morgenfrost gab es an 14 Tagen (Mittel: 20 Tage). 1968 hatte es 22 Eistage und 27 Tage mit Morgenfrost.


Sonne: Die Sonne schien nur unterirdische 13% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer! Das ist absoluter Tiefstwert der letzten 3 Jahre. Dem am nächsten kommt der Jänner 2017 mit immerhin noch 24°. Das ganze Jahr über hatten wir trotzdem hohe 45%.


Niederschlag: Die 315,9 mm sind der zweithöchste Dezemberwert seit Aufzeichnungsbeginn und fast das Dreifache des Normalwertes von 120,4 mm. Nur 1974 war mit 357,3 mm noch nasser.
Unser Vergleichsjahr 1968 fiel mit 84,6 mm zu trocken aus (Mittel damals: 114,1 mm).
Am trockensten war der Dezember 1932 mit 7,0 mm Niederschlag.
Am meisten Niederschlag innerhalb 24 Stunden fiel am 23.12. mit 40,3 mm.
An 24 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel: 18 Tage; 4.-höchster Wert) mit durchschnittlich 13,2 mm pro Niederschlagstag (Mittel: 6,4 mm; 2.-höchster Wert).


Schnee: Diesen Dezember fielen überdurchschnittliche 90 cm Neuschnee (Mittel: 60 cm).
Am meisten innerhalb von 24 Stunden gab es am 11. des Monats mit 40 cm. Das ist der 5.-höchste Tageswert für Dezember seit Aufzeichnungsbeginn. Der Spitzenwert stammt aus 1930 mit 56 cm.
Auffällig ist natürlich das Verhältnis von Gesamtniederschlag in Millimeter zu Neuschneemenge in Zentimeter. Da liegen wir bei einem Wert von über 3 mm/1 cm. Bis in die 1990er-Jahre waren es durchschnittlich 1,5 mm/1 cm.
An 23 Tagen hatten wir eine Schneedecke (Mittel: 20 Tage) mit einer durchschnittlichen Schneehöhe von 23,2 cm (Mittel: 14 cm).
Die maximale Schneehöhe von 65 cm (Mittel: 30 cm) liegt im unteren Spitzenfeld. 1980 hatte es maximal 94 cm.


See: Der See hatte natürlich noch keinen einzigen Tag eine Eisdecke. Das ist ja mittlerweile als normal zu betrachten. Bis in die 1990er-Jahre war der durchschnittliche Termin für eine geschlossene Eisdecke zu Weihnachten.
Er hat noch immer 4,3°, und es bedarf einer kräftigen Kältewelle, um ihn zufrieren zu lassen.


Morgen gibt´s den Jahresrückblick 2018!


Das Wetter vor 50 Jahren:                 2. Jänner 1969
Temperatur:                                           -1,6° um 7 Uhr; 0,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                         20,8 mm
Wetter:                                                   durchgehend Schneefall
Schneelage um 7 Uhr:                           44 cm
Neuschnee:                                            24 cm
See:                                                        geschlossene Eisdecke

Dienstag, 1. Januar 2019

Ein gutes Neues Jahr 2019!


Gestern gingen immer wieder Schneeregen und Regenschauer nieder, der Wind beruhigte sich etwas. Die Temperatur pendelte um die 2° herum. Am Abend schneite es noch einmal nass und kräftig, liegen geblieben ist nur ein wenig Matsch.
Jahreswechsel im Schneematsch.
Jetzt in der Früh nieselt es bei 3°.
Auf den Bergen ist die Temperatur auf -2° gestiegen.
Erst oberhalb von 800 m hat der Schneefall wirklich ausgegeben.
Der See hat 4,2°


Heute wird die Sonne kaum zu sehen sein. Am Vormittag sind bei recht hoher Temperatur noch einzelne Regenschauer möglich, gegen Abend kommt die nächste Front herein. Da zieht auch der Wind neuerlich an und wird stürmisch. Der einsetzende Niederschlag geht auch im Tal rasch in Schneefall über.


Am Mittwoch schneit es bei stürmischem Nordwestwind zeitweise stark. Die Temperatur bleibt im Minus.


Der Donnerstag bringt wenig Änderung. Bei einigen Minusgraden schneit es zeitweise, der Wind bläst nach wie vor stürmisch. Er bleibt uns außerdem bis zum Sonntag erhalten.


Leichte Besserung ist am Freitag zu erwarten. Nur einzelne Schneeschauer werden niedergehen, Sonne ist aber kaum möglich. Die Temperatur bleibt tief im Minus.


Am Samstag kommt die nächste Niederschlagsstaffel aus Nordwest herein. Es schneit und stürmt stark.


Wind und Schneefall lassen am Sonntag langsam nach.


Das Wetter vor 50 Jahren:                  1. Jänner 1969
Temperatur:                                            -15,2° um 7 Uhr; -5,2° um 14 Uhr
Niederschlag:                                          6,0 mm
Wetter:                                                    bedeckt, zeitweise Schneefall
Schneelage um 7 Uhr:                            32 cm
Neuschnee:                                             14 cm
See:                                                         geschlossene Eisdecke schlechter Qualität