Samstag, 1. August 2020

Heute sonnig und heiß, morgen Gewitter ...

Gestern schien die Sonne durchgehend, und die Temperatur stieg auf 29,6°.
Jetzt in der Früh ist der Himmel klar bei 12,1°. Wir gehören zu den kältesten Messstationen Österreichs (4. Platz).
Auf den Bergen (1400 m) hat es 16°.
Der See hat 21,9°.

Heute scheint noch einmal die Sonne den ganzen Tag, auch wenn sich am Nachmittag einzelne harmlose Wolken vorschieben können. Die Temperatur steigt auf gut 30°.

Morgen, Sonntag, gibt´s nicht mehr allzu viel Sonnenschein. Im Laufe des Vormittags tauchen aus Westen erste Wolkentürme auf, und schon rund um Mittag sind erste Gewitter oder Schauer nicht ausgeschlossen. Nach einer kurzen Pause, vielleicht noch mit der einen oder anderen Auflockerung, zieht ab Mitte Nachmittag die Front mit heftigen Gewittern herein, die bis in die erste Nachthälfte auftreten können. In der Nacht regnet es zeitweise kräftig.
Die Temperatur steigt noch einmal in die hohen Zwanziger.

Überwiegend trüb verläuft der Montag. In den Morgenstunden kann es noch stark regnen, danach werden immer wieder Regenschauer auftreten. Die Sonne kommt nur zwischendurch und kurz ins Spiel. Die Temperatur wird über 20° kaum hinauskommen.

In der Nacht sorgen starker Wind und kräftiger Regen für turbulente Verhältnisse.
Am Dienstag bessert sich das Wetter langsam, am Vormittag sind aber noch viele Wolken und letzte Regenschauer unterwegs. Der Nachmittag sollte schon recht freundlich, mit maximal 19° aber recht kühl werden.

Der Mittwoch bringt schon wieder überwiegend sonniges und mit rund 24° mäßig warmes Wetter.

Die Würfel für die weitere Wetterentwicklung scheinen gefallen!
Es baut sich eine Hochdruckbrücke vom Mittelmeer bis Skandinavien auf und sorgt im Großteil Europas für sehr, sehr warme Verhältnisse, wahrscheinlich sogar für die erste Hitzewelle des Jahres. Nach dem europäischen Wetterdienst bleibt es zudem sehr stabil und trocken, nach dem amerikanischen instabil und gewitteranfällig. Bis Mitte August scheint diese Prognose einmal gesetzt zu sein.

Rückblick Juli 2020:                     Sehr durchschnittlich, aber kein "Juli wie damals" ...

Temperatur: Der Juli lag mit 16,72° hauchzart unter dem Mittelwert der letzten 20 Jahre (16,89°).
Es war der erste unterdurchschnittliche Juli seit 2011 (Mittel damals: 15,6°).
Zum ersten Mal seit 2010 sind damit 3 Monate in Folge (wenn zum Teil auch nur knapp) unterdurchschnittlich.

Ziemlicher Einbruch um die Monatsmitte ...
Unser Vergleichsjahr 1970 lag mit 15,2° ebenfalls knapp unter dem damaligen Mittelwert von 15,6°.
Der wärmste Juli war 2015 mit 19,1°, der kälteste 1913 mit 12,6° (!!).
Die höchste Temperatur zu einem der 3 Ablesungstermine (8, 15 und 22 Uhr Sommerzeit) wurde am 28. um 15 Uhr mit 32,5° vermerkt, die tiefste am 13. um 8 Uhr mit 9,0°.
An 2 Tagen hatte es eine Morgentemperatur um 8 Uhr unter 10°. Das Mittel liegt derzeit nur mehr bei einem Tag, bis in die 1990 aber bei 5 Tagen.
An 2 Tagen zeigte das Thermometer um 15 Uhr 30° oder mehr. Der Durchschnitt liegt ebenfalls bei 2 Tagen, 2015 warens 9 Tage.

Wenn wir einen Blick auf die bisherige Sommertemperatur, also Juni und Juli, werfen, zeigt sich, dass der Wert leicht unter dem Mittelwert der letzten 20 Jahre liegt. Von 1909 bis 1994 gab es aber nur 4 entsprechende Zeiträume, die wärmer waren!

Sonne: Die Sonne schien 56% der theoretisch möglichen Sonnenscheindauer. Dieser Wert liegt für den Juli der vergangenen Jahre im hohen Bereich (2019: 54%; 2018: 59%; 2017: 52%; 2016: 51%).
Nur an zwei Tagen kam die Sonne gar nicht zum Vorschein, an sechs Tagen schien sie durchgehend.

Niederschlag: Mit 173,3 mm Regen war der Juli fast genau durchschnittlich (Mittel: 171,6 mm). Bis 2010 lag der Mittelwert noch über 200 mm.
Unser Vergleichsjahr 1970 war mit 269,3 mm deutlich zu nass (Mittel damals: 231,3 mm).
Am nassesten war der Juli 1957 mit 478,5 mm, am trockensten jener 2013 mit 34,3 mm.
Am meisten Regen innerhalb 24 Stunden fiel vom 18. auf den 19. mit 35,5 mm.
An 18 Tagen gab es messbaren Niederschlag (Mittel. 18 Tage; 2012 waren´s 27Tage), mit durchschnittlich 9,6 mm pro Niederschlagstag (Mittel: 9,6 mm).

Gewitter: Im Juli wurden 1 Gewitter über Ort und 5 Gewitter in der Umgebung verzeichnet. Der Durchschnitt lag bis 2010 bei 4 Gewitter über Ort, derzeit liegt er aber nur mehr bei 2.

See: Der See liegt mit 18,0° doch etwas deutlicher unter dem derzeitigen Mittel von 18,5°. Dieses lag bis 1981 noch bei 16,0°.
Einbruch vor allem durch starke Niederschläge ...
Unser Vergleichsjahr 1970 war mit 15,9° auch für damalige Verhältnisse leicht unterdurchschnittlich.
Am wärmsten war der See im Juli 2015 mit 21,1°, am kältesten 1948 mit 12,7°.
Nur an 3 Tagen hatte er eine Temperatur von 20° oder mehr bei der morgendlichen Messung (Mittel: 9 Tage, bis 1980 nur 3 Tage). Voriges Jahr waren´s stolze 21 Tage.
Seit 1921 gab es 32 Jahre, in denen der See im Juli nie die 20° erreichte. Das letzte Mal war´s im Jahr 2000.

Fazit: Der heurige Juli war im Vergleich mit den letzten 20 Jahren überaus durchschnittlich, gegenüber "früheren Zeiten" wäre er aber zu den wärmeren und trockeneren zu zählen.

Das Wetter vor 50 Jahren:                    1. August 1970
Temperatur:                                              14,2° um 7 Uhr; 23,6° um 14 Uhr
Niederschlag:                                            0,4 mm
Wetter:                                                      sonnig bis 14°°, leichter Regen zwischen 16°° und 18°°
See:                                                           17,4°

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